Sechsundzwanzig Wettarten, nach Gruppen sortiert und jede mit eigener Erklärung. Wer wissen will, was hinter einem Begriff im Wettprogramm steckt, findet ihn in einer der drei Listen unten.
Basis-Wettarten
Drei Formen bestimmen, wie viele Tipps auf einem Wettschein stehen und wie sie miteinander verrechnet werden. Sie sind die Grundlage für alles Weitere.
- Einzelwette ein Tipp, eine Quote, ein Ergebnis. Die einfachste Form und die einzige, bei der kein zweites Spiel den Wettschein verderben kann.
- Kombiwette mehrere Tipps in einer Reihe, die Quoten werden multipliziert. Geht ein Tipp daneben, ist der komplette Schein verloren.
- Systemwette mehrere Kombiwetten gleichzeitig, etwa alle Zweier aus drei Spielen. Verzeiht Fehltipps, kostet dafür den vielfachen Gesamteinsatz.
Die Reihenfolge ist auch die Reihenfolge des Lernens: Wer die Multiplikation der Kombiwette versteht, versteht anschließend jedes System.
Wettmöglichkeiten auf den Spielausgang
Diese Gruppe dreht sich um die Frage, wie viele Ausgänge ein Markt anbietet und welche davon bespielt werden.
| Wettart | Worum es geht |
| Zweiweg-Wetten | Nur zwei Felder, weil ein Remis in der Sportart nicht vorkommt |
| Dreiweg-Wetten | Die klassische 1X2 mit Heimsieg, Remis und Auswärtssieg |
| Mehrweg-Wetten | Mehrere Ausgänge derselben Partie gleichzeitig bespielen |
| Siegwette | Der Sieger eines Rennens oder einer Partie, im Pferdesport der Standardmarkt |
| Platzwette | Eine Platzierung unter den ersten zwei, drei oder vier Startern |
| Moneyline Wette | Der reine Spielsieger, Hauptmarkt im amerikanischen Sport |
| Head-to-Head Wette | Zwei Teilnehmer im direkten Vergleich, unabhängig vom Gesamtergebnis |
Drei dieser Begriffe führen auf dieselbe Seite, weil Zweiweg, Dreiweg und Mehrweg dieselbe Rechnung in verschiedenen Größen sind. Siegwette und Platzwette teilen eine Seite, weil sie im Pferdesport immer zusammen angeboten werden.
Spezialwetten
Hier wird nicht der Sieger getippt, sondern ein einzelnes Merkmal des Spiels: ein Abstand, ein Zeitpunkt, eine Anzahl oder ein Name.
- Handicapwette ein Team startet mit fiktivem Vorsprung oder Rückstand.
- Asiatisches Handicap dasselbe in feineren Schritten, teils mit geteiltem Einsatz.
- Spread Wette das Handicap im US-Sport, dazu die britische Form mit Bandbreite.
- Over/Under Wette nur die Anzahl der Tore, unabhängig vom Sieger.
- Ergebnis- und Resultatwette der Endstand in Ziffern, die strengste Variante.
- Torschützenwette ein Name auf dem Wettschein statt eines Ergebnisses.
- Torwette die Tore selbst: Anzahl, treffende Mannschaft, genaues Resultat.
- Erstes Tor Wette wer den ersten Treffer der Partie erzielt.
- Scorecast Wette Torschütze und Endstand in einem Tipp.
- Halbzeitwette gewertet wird allein der Pausenstand, alles danach bleibt außen vor.
- Halbzeit/Endstand Wette Pausenstand und Endstand zusammen, neun Kombinationen.
- Doppelte Chance Wette zwei von drei Ausgängen auf einmal abdecken.
- Draw No Bet Wette auf den Sieger, bei einem Remis kommt der Einsatz zurück.
- Livewette gesetzt wird während des Spiels, die Quoten bewegen sich laufend.
- Langzeitwette Meister, Absteiger oder Torschützenkönig über eine ganze Saison.
- Each Way Wette zwei Wetten in einer: Sieg und Platzierung zugleich.
Vier Einträge dieser Liste führen auf die Torschützenwette. Das hat einen Grund: Torwette, Erstes Tor und Scorecast sind Varianten derselben Frage und lassen sich nur im Zusammenhang erklären.
Welche Wettart zu welchem Zweck passt
Die Auswahl richtet sich nicht nach der Quote, sondern nach der Frage, welche Information man besser einschätzen kann als der Buchmacher.
- Wer eine Mannschaft gut kennt, bleibt bei Dreiweg, Doppelter Chance oder Draw No Bet. Diese Märkte verwerten eine Einschätzung zum Spielausgang direkt.
- Wer die Spielweise kennt, aber nicht den Sieger, nimmt Over/Under oder das Handicap. Dort zählt die Art des Spiels mehr als sein Ausgang.
- Wer eine einzelne Statistik verfolgt, findet in Torschützenwette, Halbzeitwette oder Spread Betting den passenden Markt.
- Wer absichern will, landet bei Systemwette oder Mehrwegwette und zahlt die Sicherheit mit höherem Gesamteinsatz.
Was in keiner dieser Gruppen hilft: möglichst viele Tipps auf einen Schein zu legen. Jede zusätzliche Auswahl multipliziert das Risiko, nicht die Erfolgsaussicht.
Was alle Wettarten gemeinsam haben
Unabhängig vom Markt gilt dieselbe Rechnung, und sie erklärt mehr als jede Einzelbeschreibung.
Eine Quote ist der Kehrwert einer Wahrscheinlichkeit, vermindert um den Anteil des Buchmachers. 2,00 entspricht fünfzig Prozent, 4,00 entspricht fünfundzwanzig. Die Summe aller Kehrwerte eines Marktes liegt immer über eins; der Überschuss ist die Marge. Im Hauptmarkt sind rund fünf Prozent üblich, bei Spezialwetten auch zwölf bis achtzehn.
Daraus folgt für jede Wettart dieselbe Schwelle. Wer zu 1,90 setzt, muss 53 von hundert Tipps treffen; wer zu 2,50 setzt, nur 40. Wer diese Zahl vor dem Tipp kennt, erkennt sofort, ob eine Serie von Erfolgen tatsächlich ein Gewinn war.
Worauf es beim Wettprogramm ankommt
Nicht jeder Anbieter führt alle Märkte dieser Liste, und die Unterschiede sind größer als beim Bonus.
- Tiefe statt Breite. Entscheidend ist nicht die Zahl der Sportarten, sondern wie viele Märkte je Partie angeboten werden. Bei einem Bundesligaspiel reicht die Spanne von dreißig bis über dreihundert.
- Der Quotenschlüssel im Nebenmarkt. Im Hauptmarkt rechnen alle ähnlich; bei Torschützen, Ecken und Karten trennt sich das Feld.
- Erlaubnis für Deutschland. Ohne Eintrag bei der Gemeinsamen Glücksspielbehörde darf ein Haus hier gar nicht anbieten.
Die meisten der hier beschriebenen Märkte führen die drei Anbieter direkt im Anschluss; alle gemessenen Werte und die Reihenfolge stehen im Wettanbieter Vergleich.
Review lesen
Golazzo Stärken
- Wettsteuer-Freiheit: keine 5,3-%-Wettsteuer
- Zahlungsmethoden: von Visa über Google Pay bis zu Bitcoin
- Wettangebot: über 30 Sportarten
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BetLabel Stärken
- Neuer Wettanbieter
- Gute Wettquoten
- Angenehme Nutzerführung
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GrandzBet Stärken
- Über 35 Sportarten zum Wetten
- Viele Zahlungsoptionen
Viele Märkte, eine Entscheidung
Oft gestellte Fragen zu den Wettarten
Im deutschen Wettprogramm sind rund sechsundzwanzig Wettarten gängig, verteilt auf drei Gruppen: Basisformen wie Einzel- und Kombiwette, Wetten auf den Spielausgang und Spezialwetten auf einzelne Merkmale einer Partie. Diese Übersicht listet alle auf und verlinkt jede.
Die Einzelwette, weil nur ein Ereignis zählt und kein zweites Spiel den Schein verderben kann. Danach lohnt der Blick auf Doppelte Chance und Draw No Bet, die beide gegen ein Unentschieden absichern.
Die Kombiwette ist eine einzige Reihe und verlangt jeden Tipp richtig. Die Systemwette enthält mehrere Kombiwetten gleichzeitig und verzeiht Fehltipps, kostet dafür aber den vielfachen Gesamteinsatz.
Die Ergebniswette auf den exakten Endstand und der Scorecast, also Torschütze plus Ergebnis. Beide zahlen jenseits von 15,00, treffen aber entsprechend selten. Hohe Quoten zeigen Seltenheit an, nicht Value.
Nein. Haupt- und Nebenmärkte unterscheiden sich stark: Bei einem Bundesligaspiel reicht die Spanne von dreißig bis über dreihundert Märkten. Spread Betting mit Bandbreite und Teaser führen nur wenige Häuser.
Die, deren Frage man besser beantworten kann als der Buchmacher. Wer die Spielweise zweier Teams kennt, aber nicht den Sieger, ist bei Über Unter besser als bei der Dreiwegwette. Die Quote allein entscheidet das nie.
Eine Wettart, die man versteht, schlägt zehn, die man kennt
Diese Übersicht listet alle Märkte, die im deutschen Wettprogramm vorkommen. Nützlich wird sie erst durch eine Entscheidung: zwei oder drei Wettarten auswählen, die zur eigenen Einschätzung passen, und die übrigen ignorieren. Jede der verlinkten Seiten rechnet ihre Wettart an einem Beispiel durch, und genau diese Rechnung ist der Unterschied zwischen Tippen und Wetten.
Stand: Oktober 2026. Die Übersicht wird fortgeschrieben, sobald neue Märkte in den deutschen Wettprogrammen auftauchen.




