Alle zehn Buchmacher aus unserem Vergleich weisen auf dem Wettschein keine deutsche Wettsteuer aus. Auf hundert Euro Wetteinsatz entfallen 5,30 Euro, die hier nicht abgezogen werden, und bei Qbet rechnerisch rund 10 Euro mehr im Gewinnfall.
Der Grund ist bei allen derselbe, und er steht selten in den Vergleichen der Konkurrenz: Diese Wettanbieter ohne Steuern arbeiten ohne deutsche Erlaubnis. Das bringt Geld, kostet aber den deutschen Rechtsrahmen. Dieser Vergleich nennt für jeden der zehn Buchmacher die belegte Steuerregelung, rechnet den Vorteil in Euro vor und zeigt, woran sich steuerfreie Anbieter erkennen lassen.
Wettanbieter ohne Steuern 2026: das Wichtigste in Kürze
- Die Wettsteuer beträgt 5,3 Prozent vom Wetteinsatz. Bei Sportwetten gilt sie nicht für den Gewinn und nicht für die Auszahlung. Eingeführt wurde die Sportwettensteuer 2012 mit fünf Prozent; seit Juli 2021 sind es 5,3 Prozent nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz.
- Steuerschuldner ist der Buchmacher, nicht die Kundschaft. Wer eine deutsche Erlaubnis hat, führt die Wettsteuer ab und reicht sie meist über den Wetteinsatz an die Wettanbieter-Kunden weiter.
- Alle zehn Wettanbieter ohne Steuern haben keine deutsche Lizenz. Deshalb fällt die Wettsteuer bei ihnen nicht an.
- Der Vorteil ist rechenbar. Bei Coldbet rund 5,30 Euro je 100 Euro Einsatz, bei Qbet rund 10 Euro mehr Gewinn bei Quote 2,00.
- Die Kehrseite auch. Die gesparte Wettsteuer kostet in Deutschland den Whitelist-Eintrag und damit die Aufsicht.
- Wettgewinne bleiben für Privatleute einkommensteuerfrei. Das gilt für Sportwetten unabhängig davon, wo sie abgeschlossen werden.
Wettanbieter ohne Steuern im Überblick

Maßgeblich ist, was beim Wettanbieter auf dem Wettschein steht: Wettsteuer ja oder nein. Dazu kommt der Lizenzstatus, weil beides zusammenhängt.
| Buchmacher | Wettsteuer auf dem Wettschein | Deutsche Erlaubnis | Belegte Besonderheit |
| Golazzo, Platz 1 | kein Abzug | nein | Wettsteuer-Freiheit als ausgewiesene Stärke |
| Betlabel, Platz 2 | kein Abzug | nein | Quotenschlüssel gemessen 94,15 Prozent |
| GrandzBet, Platz 3 | kein Abzug laut Stichproben | nein | steuerfreie Wettabgabe, über 35 Sportarten |
| PlayBaze, Platz 4 | kein Abzug | nein | arbeitet außerhalb des GGL-Modells |
| 7Abet, Platz 5 | kein Abzug | nein | Einsatz wird bei der Abgabe nicht gekürzt |
| Qbet, Platz 6 | kein Aufschlag | nein | rund 10 Euro mehr bei 100 Euro zu Quote 2,00 |
| EmirBet, Platz 7 | weder auf Einsatz noch Gewinn | nein | Quotenschlüssel netto rund 97 Prozent |
| Coldbet, Platz 8 | kein Abzug | nein | rund 5,30 Euro Unterschied je 100 Euro |
| PUBS, Platz 9 | kein Abzug im Wettschein | nein | persönliche Steuerpflicht davon getrennt |
| FortuneJack, Platz 10 | kein Abzug vom Einsatz | nein | weist ausdrücklich auf die Trennung hin |
In der Spalte zur Erlaubnis steht keine einzige Ausnahme. Und nur vier Wettanbieter beziffern, was die fehlende Wettsteuer einbringt.
> Alle weiteren Testwerte der zehn Buchmacher stehen im Wettanbieter-Vergleich. Neben der Steuerfrage zählen dort Quoten, Wettprogramm, Bonus und Auszahlungstempo.
Warum es Wettanbieter ohne Steuern überhaupt gibt
Die Antwort zu diesem Thema steht nicht im Wettangebot, sondern im deutschen Steuerrecht. Und sie erklärt zugleich, warum die Wettsteuer bei manchen Anbietern auftaucht und bei anderen nicht.
Steuerschuldner ist der Veranstalter
Die Wettsteuer trifft den Veranstalter, nicht die Kunden. Ein Buchmacher mit deutschen Papieren führt 5,3 Prozent an den Staat ab, auch bei verlorenen Sportwetten.
Das drückt vor allem die Marge. Die meisten Wettanbieter reichen die Wettsteuer deshalb an ihre Kunden weiter, als Abzug vom Wetteinsatz oder vom Wettgewinn. Wenige tragen die Wettsteuer selbst; dann ist es, als gäbe es keine Wettsteuer.
Ohne Erlaubnis keine Abgabe
Wer in der White List der Gemeinsamen Glücksspielbehörde fehlt, schuldet dem deutschen Fiskus auch keine Wettsteuer. So liegt es bei allen zehn geprüften Buchmachern: keine Wettsteuer. Diese Freiheit von deutschen Abgaben ist bei keinem der Buchmacher ein Entgegenkommen, sondern Folge einer Konzession. Üblich sind Curacao und Malta.
Die Kehrseite, die selten jemand nennt
Dieselbe fehlende Erlaubnis, die Kunden die Wettsteuer erspart, nimmt ihnen den deutschen Rechtsweg. Golazzos Testbericht sagt das selbst: Vorteile bei Steuer und Flexibilität, im Streitfall aber kein deutscher Rechtsrahmen.
Beschwerden gehen dann nicht an eine deutsche Stelle, sondern an die Aufsicht des Lizenzlandes im Ausland. Hilfe von dort kommt selten schnell. Wer steuerfrei wetten will, das aber nicht in Kauf nimmt, findet unter Sportwetten ohne deutsche Lizenz die ausführliche Einordnung.
Wetten ohne Steuer in Deutschland: erlaubt oder nicht

Diese Frage taucht in jeder Diskussion zu Buchmachern ohne Wettsteuer auf, und die Antwort ist eindeutiger als erwartet.
Für Kunden ist nichts verboten
Wettkunden, die bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis tippen, begehen keine Steuerhinterziehung, weil sie die Wettsteuer gar nicht schulden. In Deutschland holt der Staat sie beim Unternehmen, das die Wetten veranstaltet.
Für Wettanbieter ohne Wettsteuer sieht es anders aus
Wer in der deutschen Whitelist fehlt, darf nach deutschen Regeln hier keine Sportwetten anbieten. Dass viele es tun, ändert nichts an der Rechtslage.
Wer dort wettet, ist in einem Graubereich, der vor allem im Streitfall zum Nachteil wird.
Was der Staat dadurch verliert
Dem Staat bringt sie in Deutschland jährlich dreistellige Millionen. Jede Wette bei einem Wettanbieter ohne deutsche Lizenz fällt aus dieser Rechnung. Genau deshalb hält der Staat am Erlaubnisverfahren fest, und genau deshalb führt die Behörde die Whitelist.
Wohnsitz, Ausland und was im Internet gilt
Für die Besteuerung zählt nicht, wo ein Buchmacher sitzt, sondern wer die Wette veranstaltet und unter welcher Erlaubnis. Wer eine deutsche Wettlizenz hält, schuldet die Sportwettensteuer auch bei Kunden mit Wohnsitz im Ausland.
Umgekehrt gilt: Online Wettanbieter aus dem Ausland ohne deutschen Erlaubnisschein sind nicht erfasst, selbst wenn die Wette im Inland abgeschlossen wird. Online Buchmacher im Internet unterliegen denselben Regeln wie jeder Buchmacher vor Ort; das Internet ändert an der Steuerpflicht nichts.
Seit der Einführung 2012 wurde das Gesetz einmal nachgeschärft: In Kraft getreten ist im Juli 2021 der Satz von 5,3 Prozent, vorher galten fünf. In Kraft ist er bundesweit, unabhängig vom Bundesland.
Was steuerfrei wetten einbringt, in Euro

Die Wettsteuer wirkt klein, ist es aber vor allem bei regelmäßigen Wetteinsätzen nicht. Welche weiteren Grenzen der Gesetzgeber zieht, steht unter Sportwetten ohne LUGAS. Entscheidend ist vor allem, an welcher Stelle sie greift: Die beiden Verrechnungsarten führen zu verschiedenen Beträgen.
Abzug vom Wetteinsatz
Vom Wetteinsatz landen nur 94,70 statt 100 Euro auf dem Wettschein, bei Quote 2,00 also 189,40 statt 200 Euro. Die Wettsteuer wirkt bei jeder Wette, auch bei verlorenen.
Abzug vom Wettgewinn
Der Wetteinsatz bleibt stehen, dafür gehen 5,3 Prozent Wettsteuer vom Wettgewinn ab: 200 Euro minus 10,60, also 189,40. Kein Unterschied im Ergebnis, nur fällt es erst bei der Abrechnung auf.
Der Unterschied in Zahlen
Bei einem Wettanbieter ohne Steuern bleiben die vollen 200 Euro, weil keine Wettsteuer dazwischensteht. Qbet beziffert diesen Vorteil im eigenen Test mit rund 10 Euro je 100 Euro Einsatz bei Quote 2,00, Coldbet mit rund 5,30 Euro bezogen auf den Einsatz.
Über ein Jahr summiert sich das: Wer wöchentlich 50 Euro setzt, zahlt auf 2.600 Euro rund 138 Euro Wettsteuer. Mehr, als die meisten Neukunden an Bonus bekommen.
Sportwetten ohne Steuer: vier Modelle am Markt

Nicht jede fehlende Wettsteuer hat denselben Grund. Am Markt gibt es vier Modelle mit ihren Ausnahmen; nur das erste trifft auf unsere zehn zu und gilt dauerhaft.
- Gar keine Abgabe. Der Buchmacher hat keine deutsche Erlaubnis und ist nicht Steuerschuldner. So arbeiten alle zehn geprüften Buchmacher ohne Steuern.
- Der Wettanbieter übernimmt die Wettsteuer. Deutsche Lizenz, 5,3 Prozent abgeführt, den Kunden nichts abgezogen. Das kostet Marge, wird beworben und taucht oft zusammen mit einem Bonus auf.
- Nur Kombiwetten sind frei. Eine verbreitete Teillösung bei Anbietern mit deutscher Lizenz: Einzelwetten werden besteuert, Kombiwetten ab zwei Tipps nicht. Wer überwiegend einzeln tippt, hat davon nichts.
- Befristete Aktionen. Steuerfrei wetten als Angebot, oft zusammen mit Wett Credits, und nur wenige Wochen lang. Danach verfallen die Wett Credits, und es gilt wieder die volle Wettsteuer.
Wer Sportwetten ohne Steuer dauerhaft will, fragt nicht, ob irgendwo „steuerfrei“ steht, sondern ob das für Einzelwetten und Kombis gilt.
Fünf Anbieter mit belegter Steuerregelung
Es folgen fünf Wettanbieter mit nachrechenbarer Angabe; die übrigen Wettanbieter stehen oben.
Golazzo: Steuerfreiheit als ausgewiesene Stärke

Der Testsieger führt die fehlende Wettsteuer als eigene Stärke auf: kein Abzug von 5,3 Prozent auf dem Wettschein, dazu mehr als 30 Sportarten im Wettangebot.
Der Wettanbieter nennt im eigenen Bericht auch den Preis: ohne deutsche Wettlizenz kein deutscher Rechtsrahmen.
Betlabel: 94,15 Prozent Quotenschlüssel ohne Abzug

Der Buchmacher berechnet keine Wettsteuer, weder bei Abgabe noch Abrechnung. Dazu kommen gemessene Wettquoten mit einem Schlüssel von 94,15 Prozent.
Bei gleichen Quoten bleibt mehr übrig als bei Anbietern, die die Wettsteuer weitergeben. Hier greifen Steuer und Wettquoten ineinander.
Qbet: zehn Euro mehr bei Quote 2,00

Qbet rechnet den Vorteil selbst vor: Bei 100 Euro zur Quote 2,00 bleiben rund 10 Euro mehr in der Tasche als bei einem steuerpflichtigen Anbieter. Einsatz und Auszahlung stehen ungekürzt im Ticket.
Wer Verluste macht, bekommt wöchentlich einen Teil zurück: fünf Prozent des Minus, höchstens 200 Euro, und das ohne eine weitere Bedingung.
EmirBet: netto rund 97 Prozent

Die Wettsteuer wird weder auf Einsatz noch Gewinn berechnet. Im Fußball misst der Schlüssel rund 92 Prozent und steigt netto auf etwa 97.
Damit liegt EmirBet über dem, was Anbietern mit Konzession nach Abzug bleibt. Das Wettangebot reicht in den Randsport.
Coldbet: 5,30 Euro je hundert Euro

Coldbet benennt beides: In Deutschland werden 5,3 Prozent je Wetteinsatz fällig, geschuldet vom Veranstalter. Der Buchmacher selbst weist keinen Abzug aus.
Das ergibt bei 100 Euro rund 5,30 Euro Unterschied, die in der eigenen Tasche bleiben. Bei Sportwetten auf einzelne Spiele lässt man den Bonus laut Test besser weg.
Wettanbieter ohne Wettsteuer: woran sie sich erkennen lassen
Vier Prüfungen reichen bei jedem Wettanbieter und dauern zusammen keine zehn Minuten.
- Den Wettschein ansehen. Jeder seriöse Wettanbieter zeigt vorab die Abrechnung. Steht dort eine Position wie Wettsteuer oder Wettgebühr, wird die Wettsteuer abgezogen. Manche nennen die Gebühr Wettgebühr, andere sagen Abgabe statt Gebühr.
- Einsatz und mögliche Auszahlung nachrechnen. Einsatz mal Quote muss der angezeigten Auszahlung entsprechen. Weicht sie um rund fünf Prozent ab, ist die Steuer eingerechnet.
- Die AGB durchsuchen. Die AGB sind Bestandteil des Wettvertrages; ihr Abschnitt zu Einsätzen und Abrechnung nennt die Wettsteuer, wenn sie erhoben wird. In den AGB steht sie auch dann, wenn sie auf dem Wettschein fehlt. Fehlt jeder Hinweis, ist das ein gutes Zeichen.
- Den Lizenzstatus prüfen. Die White List nennt alle Buchmacher mit deutschen Erlaubnissen. Wer dort steht und nichts abzieht, übernimmt die Wettsteuer selbst.
Wer dauerhaft steuerfrei wetten will, prüft Formulierungen wie „bis zu steuerfrei“ oder „steuerfrei auf ausgewählte Wetten“. Das sind die Teillösungen aus dem Abschnitt oben.
Steuerfrei wetten: was bei den Wettquoten am Ende zählt
Die Wettsteuer allein entscheidet nichts. Es gibt zwei Herangehensweisen, und nur eine taugt: Wer Wettanbieter vergleicht, rechnet Quote und Wettsteuer zusammen.
Ein Beispiel: EmirBets Quoten liegen im Fußball bei 92 Prozent, netto bei 97. Ein Wettanbieter mit 95 Prozent, der die Wettsteuer weitergibt, landet darunter. Die auf den ersten Blick schlechtere Quote ist die bessere.
Das gilt bei deutschen Kunden für jede Sportart. Entscheidend ist nicht die einzelne Quote, sondern was nach Abzug der Wettsteuer ankommt. Ein Sportwetter, der regelmäßig tippt, vergleicht die Nettoauszahlung und nicht die Werbung mit Top Quoten. Daran erkennt man den erfahrenen Sportwetter.
Sportwetten Steuer bei Kombiwetten und Live Wetten
Bei der Sportwetten Steuer gibt es zwei Aspekte, die regelmäßig Verwirrung stiften. Beide betreffen den Inhalt des Wettscheins, nicht den Steuersatz.
Bei Kombiwetten greift die Steuer einmal auf den Gesamteinsatz, nicht auf jede Auswahl der Kombiwetten. Dasselbe gilt für Bet Builder Wetten, bei denen mehrere Tipps zu einem Spiel gebündelt werden. Manche Buchmacher stellen Kombiwetten deshalb steuerfrei und Einzelwetten nicht.
Kombis tragen die höhere Marge. Bei unseren zehn entfällt die Unterscheidung, weil ohnehin nichts abgezogen wird.
Bei Live Wetten ändert sich an der Wettsteuer nichts, wohl aber an der Wahrnehmung. Laufende Quoten springen im Sekundentakt, da fällt ein Abzug kaum ins Auge. Wer live wettet, rechnet Quoten und Abrechnung besser in Ruhe nach.
Wettanbieter ohne Steuern: worauf Kunden im Alltag achten
Die Wettsteuer ist das eine Thema. Im Alltag entscheidet mehr darüber, ob sich der Wechsel lohnt.
- Der volle Wetteinsatz steht auf dem Wettschein, bei 100 Euro bleiben keine 94,70 Euro übrig.
- Die Nettoauszahlung liegt bei diesen Anbietern höher, bei EmirBet rund 97 Prozent.
- Er wirkt dauerhaft, anders als Bonus oder Wett Credits, die einmal gutgeschrieben werden.
- Bei allen Sportwetten gleich, von Kombis bis Einzelwetten, ohne Teilregelung.
- Keine deutsche Aufsicht, wenn es Streit mit dem Buchmacher gibt; zuständig ist das Lizenzland.
- Kein Anschluss an das zentrale Spielerkonto und nicht an die Sperrdatei.
- Die AGB gelten nach ausländischem Recht, was vor allem die Durchsetzung erschwert.
- PayPal arbeitet nur mit Buchmachern mit deutscher Erlaubnis und fällt hier weg.
Wer beide Seiten abwägt, entscheidet bewusst und vor allem informiert. Wer nur auf die gesparte Wettsteuer schaut, sieht die halbe Rechnung. Welche Zahlungswege offenstehen, zeigt unsere Übersicht zu Wettanbietern mit schneller Auszahlung.
Wettsteuer und Einkommensteuer sind zwei verschiedene Dinge
Der häufigste Irrtum zur Wettsteuer, auf den drei der zehn Buchmacher selbst hinweisen.
Die Wettsteuer ist eine Verkehrssteuer auf jeden Wetteinsatz. Die Wettsteuer trifft den Buchmacher und steht auf dem Wettschein, sobald er sie weitergibt.
Die Einkommensteuer betrifft dagegen die Kunden selbst. Auf den Wettgewinn zahlen Privatleute in Deutschland keine Einkommensteuer. Das Einkommensteuergesetz kennt sieben Einkunftsarten, und ein Wettgewinn fällt unter keine davon.
Der Wettgewinn gehört in keine Steuererklärung, unabhängig von seiner Höhe und vom Wettanbieter. In Deutschland gilt das für jeden privaten Wettgewinn.
Anders liegt der Fall nur bei gewerbsmäßigem Handeln. Solche Ausnahmen treffen vor allem auf normale Wettkunden nicht zu. Die Rechenwege im Einzelnen erklärt unsere Seite zur Wettsteuer.
Ein größerer Gewinn ist kein Argument für höhere Einsätze
Die gesparte Wettsteuer verändert weniger, als es klingt: Sie macht aus einem Verlust bei Sportwetten keinen Gewinn, sondern verkleinert nur den Abstand. Erlaubt ist das Wetten ab 18, und die Suchtrisiken bleiben dieselben. Wer bemerkt, dass die gesparte Wettsteuer sofort als zusätzlicher Einsatz zurückfließt, hat den Vorteil bereits wieder abgegeben. Hilfe, Selbsttest und der Zugang zur Sperrdatei stehen unter Spielerschutz.
Häufige Fragen zu Wettanbietern ohne Steuern
Alle zehn Wettanbieter unseres Vergleichs: Golazzo, Betlabel, GrandzBet, PlayBaze, 7Abet, Qbet, EmirBet, Coldbet, PUBS und FortuneJack. Der Grund ist bei allen derselbe, die fehlende deutsche Erlaubnis.
Für Kunden ja. Steuerschuldner ist nach deutschem Recht der Veranstalter, nicht der Wettende. Wer bei einem Wettanbieter ohne Wettsteuer spielt, begeht selbst keine Steuerhinterziehung. Der Buchmacher ohne Eintrag bewegt sich dagegen außerhalb des deutschen Erlaubnisverfahrens und der deutschen Aufsicht.
Für Privatleute ja. Ein Wettgewinn gehört in keine Steuererklärung, weil Glücksspiel keine Einkünfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes erzeugt. Das gilt unabhängig von der Höhe und unabhängig davon, bei welchem Wettanbieter der Gewinn entstanden ist.
5,3 Prozent vom Wetteinsatz, nicht vom Gewinn. Bei 100 Euro Einsatz sind das 5,30 Euro. Manche Buchmacher ziehen die Wettsteuer vom Einsatz ab, andere vom Bruttogewinn; rechnerisch kommt dasselbe heraus.
Am Wettschein. Einsatz mal Quote muss exakt der angezeigten möglichen Auszahlung entsprechen. Weicht sie um rund fünf Prozent ab, ist die Steuer eingerechnet. Zusätzlich lohnt der Blick in die AGB und in die White List der Behörde.
Qbet beziffert den Vorteil mit rund 10 Euro bei 100 Euro Einsatz zur Quote 2,00, Coldbet mit rund 5,30 Euro je 100 Euro. Wer wöchentlich 50 Euro setzt, spart im Jahr rund 138 Euro Wettsteuer.
Stand: Oktober 2026. Die Angaben zur Steuerbehandlung stammen aus unseren Einzeltests der zehn bestbewerteten Buchmacher, erhoben am 9. Oktober 2026. Geprüft wurde jeweils, ob der Wettschein eine Steuerposition ausweist. Verlinkt wird ausschließlich auf eigene Seiten.




