Draw No Bet heißt übersetzt Unentschieden, keine Wette. Getippt wird ein Sieger; endet die Partie remis, kommt der Einsatz zurück aufs Konto, und verloren ist der Schein allein beim Sieg der anderen Seite.
Nachfolgend steht, wie sich die Quote aus dem Dreiwegmarkt selbst nachrechnen lässt, warum diese Form rechnerisch dem asiatischen Handicap auf der Linie null gleicht und worin sie sich von der Doppelten Chance unterscheidet.
Alle Inhalte zu dieser Wettart, von der Erklärung über die Rechnung bis zum Vergleich mit anderen Optionen.
Was Draw No Bet bedeutet
Draw No Bet heißt in der Übersetzung so viel wie Unentschieden, keine Wette. Der Name beschreibt das Prinzip vollständig: Man tippt auf einen Sieger, und wenn die Partie remis endet, kommt der Wetteinsatz zurück auf das Wettkonto. Verloren ist die Wette nur, wenn das andere Team gewinnt.
Aus der klassischen 1X2 Wette mit Heimsieg, X und Auswärtssieg werden damit zwei Möglichkeiten. Der dritte Ausgang wird nicht etwa unmöglich, er kostet nur nichts mehr. Bei Buchmachern steht die Option unter dem Kürzel DNB, manchmal auch als Sieg ohne Unentschieden oder unter dem Namen der jeweiligen Marke.
Der Preis für diese Sicherheit ist eine niedrigere Quote. Wer auf einen Favoriten mit 2,00 in der Dreiwegwette setzt, bekommt als DNB vielleicht 1,55. Die Differenz ist genau das, was die Absicherung gegen das X wert ist. Wer Geld auf Draw No Bet Wetten setzt, kauft also Sicherheit und bezahlt sie mit Quote.
Wie die Wette abgerechnet wird

Drei Ausgänge, drei Ergebnisse für das Konto. Das Beispiel rechnet mit fünfzig Euro Einsatz auf den Heimsieg bei einer DNB-Quote von 1,55.
- Heimsieg. Auszahlung 77,50 Euro, davon 27,50 Euro Reingewinn. Der Betrag landet direkt auf dem Wettkonto.
- Unentschieden. Der Einsatz von fünfzig Euro wird zurückgebucht, das Konto steht wieder wie vorher. Kein Gewinn, kein Verlust.
- Auswärtssieg. Der Einsatz ist verloren, das Geld ist weg.
Wichtig ist, dass die Rückgabe bei einem Remis nichts kostet, aber auch nichts einbringt. Wer viele Draw No Bet Wetten spielt, hat entsprechend viele Partien, die für das Konto folgenlos bleiben. Das senkt die Schwankung, macht aber auch den Aufbau eines Gewinns langsamer.
Die Quote selbst nachrechnen

Hier liegt der eigentliche Pluspunkt dieser Wettart: Man kann prüfen, ob das Angebot des Buchmachers fair ist. Die Formel braucht nur die beiden Siegquoten aus der 1X2 Wette.
- Beispiel: Heimsieg 2,00, X 3,50, Auswärtssieg 4,00
- Rechnung: 2,00 plus 4,00 ergibt 6,00, geteilt durch 4,00 ergibt 1,50
- Bietet der Buchmacher 1,55, liegt das Angebot über dem rechnerischen Wert
- Bietet er 1,42, zahlt man für dieselbe Wette deutlich mehr Marge
Die Rechnung funktioniert, weil das X aus der Wahrscheinlichkeitsverteilung herausgenommen und der Rest neu normiert wird. Für den Auswärtssieg gilt sie spiegelbildlich: Quote Heim plus Quote Auswärts, geteilt durch die Quote für den Heimsieg.
Wer diese eine Rechnung im Kopf hat, erkennt in Sekunden, ob ein Wettanbieter den Markt fair bepreist oder ob er sich die Absicherung teuer bezahlen lässt. Bei manchen Häusern liegt die angebotene Quote spürbar unter dem rechnerischen Wert, und genau das ist der Grund für einen Quotenvergleich vor dem Tipp.
Draw No Bet Wetten gegen die Doppelte Chance
Beide Wettarten nehmen Risiko heraus, aber auf unterschiedliche Weise. Bei der Doppelten Chance gewinnt der Tipp 1X sowohl beim Heimsieg als auch beim X. Bei Draw No Bet gewinnt nur der Sieg, das Remis gibt den Einsatz zurück.
| Ausgang | Draw No Bet auf Heim | Doppelte Chance 1X |
| Heimsieg | Gewinn zur DNB-Quote | Gewinn zur niedrigeren Quote |
| Unentschieden | Einsatz zurück | Gewinn zur niedrigeren Quote |
| Auswärtssieg | verloren | verloren |
Welche Option besser ist, hängt davon ab, wie wahrscheinlich das Remis erscheint. Wer ein Unentschieden für unwahrscheinlich hält, nimmt Draw No Bet und die höhere Quote. Wer damit rechnet, fährt mit der Doppelten Chance besser, weil dort auch das X Geld bringt. Die Unterschiede zwischen beiden Optionen sind damit weniger eine Frage der Wettart als der eigenen Einschätzung.
Warum DNB dasselbe ist wie Asian Handicap 0
Rechnerisch sind beide Wettoptionen identisch. Beim asiatischen Handicap mit der Linie 0,0 starten beide Teams ohne Vorsprung, ein Sieg gewinnt, ein Remis gibt den Einsatz zurück. Genau das leistet auch Draw No Bet.
Der Unterschied liegt allein im Wettprogramm: Manche Wettanbieter führen die Option unter Draw No Bet, andere als Asian Handicap 0, einige unter beiden Namen. Wer die Wettquoten vergleicht, sollte deshalb beide Bereiche ansehen, denn gelegentlich unterscheiden sich die Werte für dieselbe Wette. Alle weiteren Linien erklärt unser Ratgeber zum asiatischen Handicap.
Draw No Bet in Kombiwetten
In einer Kombination verhält sich DNB anders als andere Tipps. Geht eine der Partien remis, wird der betroffene Tipp mit Quote 1,00 bewertet und verschwindet damit rechnerisch aus dem Schein. Die übrigen Spiele bleiben stehen, und die Gesamtquote fällt um den Anteil dieses einen Tipps.
Damit wird die Kombiwette planbarer: Ein Remis in einem von vier Spielen kostet nicht mehr den ganzen Schein, sondern nur den Quotenanteil dieses Spiels. Der Preis ist derselbe wie bei der Einzelwette, nämlich die niedrigere Ausgangsquote je Tipp.
Wann sich diese Wettart lohnt
Draw No Bet ist kein Allzweckwerkzeug, sondern passt zu drei Lagen.
- Der knappe Favorit. Eine Mannschaft ist etwas stärker, aber nicht klar überlegen. Genau in einem solchen Spiel sind Unentschieden am häufigsten, und genau dort schützt DNB am meisten.
- Der Auswärtsstarke. Ein Gast, der oft gewinnt, aber auch oft remis spielt, liefert als DNB eine Quote mit deutlich besserer Gewinnchance.
- Der Einstieg. Für Anfänger ist diese Wettart die verständlichste Absicherung: Man muss nur einen Sieger tippen und verliert bei einem der drei möglichen Ausgänge nichts.
Wenig sinnvoll ist DNB bei klaren Favoriten. Wenn ein Spitzenteam auf einen Abstiegskandidaten trifft, ist das Remis ohnehin unwahrscheinlich, und die Absicherung kostet Quote, ohne viel zu bringen. Dort ist das Handicap die passendere Alternative.
Die häufigste Falle
Die Falle bei dieser Wettart ist der Einsatz. Weil die Quote niedriger ist, erhöhen viele den Betrag, um auf denselben möglichen Gewinn zu kommen wie bei einer normalen Wette. Damit ist die Absicherung aufgebraucht, bevor der erste Ball rollt: Das Risiko je Spiel steigt genau um den Faktor, um den die Quote gesunken ist.
Die zweite Falle ist die Gewöhnung. Wer sich daran gewöhnt, dass ein Remis nichts kostet, tippt schneller auf Partien, die er nicht einschätzen kann. Eine Absicherung ersetzt keine Analyse, sie mildert nur einen von drei Ausgängen ab.
Wo es Draw No Bet Wetten gibt
Die Wettart gehört bei den meisten Häusern zum Standard, steht aber nicht immer an derselben Stelle. Drei Punkte lohnen den Blick.
- Bezeichnung im Wettprogramm. Draw No Bet, Sieg ohne Unentschieden oder Asian Handicap 0: Manche Anbieter führen nur eine der Varianten.
- Die Quote gegen die eigene Rechnung halten. Mit der Formel oben dauert das wenige Sekunden und zeigt sofort, wie viel Marge im Angebot steckt.
- Verfügbarkeit in anderen Sportarten. Wo kein Remis möglich ist, etwa beim Tennis, fehlt die Option zwangsläufig. Interessant ist die Anwendung überall dort, wo ein Remis möglich ist: Fußball, Handball und Eishockey in der regulären Spielzeit.
Drei geprüfte Häuser stehen direkt hier; alle weiteren mit Quotenschlüssel und Wettangebot führt der Wettanbieter Vergleich.
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Golazzo Stärken
- Wettsteuer-Freiheit: keine 5,3-%-Wettsteuer
- Zahlungsmethoden: von Visa über Google Pay bis zu Bitcoin
- Wettangebot: über 30 Sportarten
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BetLabel Stärken
- Neuer Wettanbieter
- Gute Wettquoten
- Angenehme Nutzerführung
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GrandzBet Stärken
- Über 35 Sportarten zum Wetten
- Viele Zahlungsoptionen
Weniger Risiko ist nicht kein Risiko
Was Tippende zu DNB fragen
Wörtlich übersetzt heißt es Unentschieden, keine Wette. Gemeint ist: Endet die Partie remis, wird der Einsatz zurückgebucht, als hätte die Wette nicht stattgefunden. Gewonnen oder verloren wird nur, wenn eine der beiden Mannschaften gewinnt.
DNB ist die übliche Abkürzung für Draw No Bet. Manche Wettanbieter führen dieselbe Option unter dem Namen Sieg ohne Unentschieden oder als Asian Handicap 0. Alle drei Bezeichnungen meinen rechnerisch dasselbe.
Man addiert die Quoten für Heimsieg und Auswärtssieg und teilt die Summe durch die Quote des Gegners. Für den Heimsieg heißt das: Quote Heim plus Quote Auswärts, geteilt durch Quote Auswärts. Bei 2,00 und 4,00 ergibt das 1,50. Liegt das Angebot des Buchmachers darunter, zahlt man mehr Marge als nötig.
Nicht grundsätzlich, es ist ein Tausch. Die 1X2 Wette bietet die höhere Quote, verliert aber beim Unentschieden. Draw No Bet gibt bei einem Remis den Einsatz zurück und zahlt dafür weniger aus. Wer das X für unwahrscheinlich hält, fährt mit der klassischen Variante besser.
Eine Rechnung, die sich lohnt
Draw No Bet Wetten sind eine der wenigen Formen, bei denen sich das faire Angebot mit einer einzigen Formel prüfen lässt. Zwei Quoten aus der 1X2 Wette, eine Division, und man weiß, ob der Buchmacher die Absicherung angemessen bepreist.
Für wen lohnt sich das? Für alle, die häufiger auf knappe Favoriten setzen und das Remis als größten Gegner sehen. Wer dagegen Wert auf hohe Quoten legt, wird mit dieser Art von Wette nicht glücklich, weil ihr Sicherheitsgewinn genau dort bezahlt wird.
Stand: September 2026. Die Umrechnungsformel und das Beispiel mit fünfzig Euro Einsatz haben wir am 30. durchgerechnet.




