Novak Djokovic feiert einen Sieg (Archivbild). In Shanghai trifft er in Runde zwei auf Hubert Hurkacz. Novak Djokovic trifft am Dienstagabend in der ersten Runde des Masters in Paris auf Valentin Vacherot, angesetzt ist das Match auf dem Court Central nicht vor 19:00 Uhr. Für Djokovic geht es um mehr als ein Auftaktmatch, denn er braucht in Paris Punkte für Turin. Vacherot kommt als frischer Turniersieger aus Basel und hat das bisher einzige Duell der beiden gewonnen.
Djokovic unter Druck im Rennen um Turin
Djokovic steht im Live-Race auf Platz elf mit 2.900 Punkten (ATP). Platz neun reicht in diesem Jahr für die ATP Finals, weil Jannik Sinner seine Saison beendet hat. Rafael Jodar liegt auf diesem neunten Platz und hat nach seinem Auftaktsieg in Paris 3.234 Punkte gesammelt. Der Abstand beträgt 334 Punkte. Ein frühes Aus würde Djokovics Chancen praktisch beenden. Wie eng das Feld hinter den Qualifizierten ist, zeigt unser Beitrag zum Kampf um Turin.
Seine Herbstform schwankt. In Peking holte er den Titel und schlug dabei Alexander Zverev, Daniil Medvedev und im Finale Alex de Minaur, der nach dem verlorenen ersten Satz im zweiten Durchgang aufgeben musste (Wikipedia, ATP). Danach kam wenig. In Shanghai verlor er nach einem Freilos sein erstes Match gegen Hubert Hurkacz glatt mit 4:6, 3:6, und in Basel folgte nach einem mühsamen Dreisatzsieg über Ugo Humbert das Aus gegen Jan-Lennard Struff mit 7:6, 5:7, 6:7, entschieden erst im Tiebreak des dritten Satzes. Seine Saisonbilanz steht bei 20 Siegen und neun Niederlagen.
Vacherot: Titel in Basel, Sieg in Shanghai
Vacherot spielt für Monaco, ist 27 Jahre alt und steht auf Rang 27, sein Karrierehoch war Rang 14 Anfang Oktober (Wikipedia, ATP). Am Sonntag gewann er in Basel das Finale gegen Jiří Lehečka 2:6, 6:3, 6:3. Auf dem Weg dorthin schlug er Rafael Jodar, Holger Rune und Taylor Fritz. Das sind drei Siege gegen Spieler aus dem erweiterten Kreis der Top 20, alle in der Halle.
Und gegen Djokovic? Da hat er schon gewonnen. Im Halbfinale von Shanghai 2025 schlug er ihn als Nummer 204 der Welt mit 6:3, 6:4 und holte danach als Qualifikant den Titel. Es ist das bisher einzige Duell der beiden.
Das Matchup: Returnspiel gegen erste Aufschläge
Djokovic gewinnt Matches wie dieses über den Return. Er setzt den zweiten Aufschlag unter Druck und zwingt den Gegner in lange Ballwechsel. Vacherot hält dagegen mit einem schnellen ersten Aufschlag und frühen Schlägen von der Grundlinie. In Basel kamen seine Siege oft über wenige Breaks pro Satz.
Zwei Punkte sprechen gegen Djokovic. Er hat in Basel einen Satz im Tiebreak abgegeben und den dritten im Tiebreak verloren. Enge Phasen fallen ihm in diesem Herbst schwerer als früher. Dazu kommt das Spieltempo in der Halle. Schnelle Plätze verkürzen die Ballwechsel und nehmen ihm einen Teil seines Vorteils von der Grundlinie.
Was spricht für ihn? Die Erfahrung auf diesem Court und der Druck, der beim Gegner liegt, wenn Djokovic früh führt. Vacherot muss außerdem zwei Tage nach dem Finale wieder voll da sein. Ein Spannungsabfall nach dem größten Titel des Jahres ist möglich.
| Markt | Djokovic | Vacherot | Chance laut Markt (ohne Marge) |
| Siegwette | 1,45 | 2,90 | 67 zu 33 Prozent |
Durchschnitt aus dem Quotenvergleich bei oddsportal.
Wie Siegwetten im Tennis abgerechnet werden, erklärt die Seite Tennis-Wetten. Den Überblick über das ganze Turnier gibt unser Beitrag zu den Favoriten in Paris.
Prognose Djokovic gegen Vacherot
Der Markt sieht Djokovic bei zwei Dritteln. Das ist zu viel. Djokovic hat seit Peking zwei von drei Matches verloren, Vacherot hat gerade fünf Matches in Folge gewonnen und kennt das Gefühl, diesen Gegner zu schlagen.
Haupt-Tipp: Vacherot gewinnt · Quote 2,90
Wir sehen Vacherots Siegchance bei 38 Prozent, die faire Quote liegt damit bei 2,63. Angeboten werden 2,90. Das Risiko ist klar. Djokovic kann ein solches Match mit einem frühen Break kontrollieren, und Vacherot hat nach dem Titel in Basel kaum Erholung gehabt. Auf Djokovic zu 1,45 setzen wir nicht, denn bei 62 Prozent läge seine faire Quote bei 1,61.
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