Slavia Prag – FC Arsenal: Tipp, Quoten & Prognose (Champions League, 04.11.2026)

UEFA Champions League | 4. Spieltag Teamlogo Noch 1 Tag Teamlogo Slavia Prag Icon 04.11.2026 | 21:00 FC Arsenal Bester Tipp Asiatisches Handicap Slavia +1,5 Beste Quote bei Emirbet 2.10 zu Emirbet AGB gelten, 18+
Jan Liefers
geprüft von Simon Schneider | 7 Min. Lesezeit

Arsenal ist klarer Favorit, gewinnt seine Spiele aber meist mit einem Tor Abstand. Darauf baut unser Haupttipp, das Handicap Slavia +1,5, das alles außer einer Prager Niederlage mit zwei oder mehr Toren abdeckt. Unsere Prognose lautet 1:2.

Wer am Sonntag Arsenals Auftritt an der Anfield Road verfolgt hat, kann sich schwer vorstellen, wie Slavia Prag diese Mannschaft in Verlegenheit bringen soll. Der Spitzenreiter der Premier League gewann dort zum ersten Mal seit 2012 ein Ligaspiel und ließ Liverpool keinen einzigen Schuss aufs Tor. Slavia steht in der Ligaphase mit einem Punkt auf Rang 32 und muss ohne seinen etatmäßigen Mittelstürmer auskommen. Klingt einseitig. So sieht es auch der Wettmarkt.

Spannend wird der Abend trotzdem, nur an einer anderen Stelle. Für Wettende lautet die Frage nicht, wer gewinnt, sondern wie hoch, denn Arsenal gewinnt in dieser Saison oft, aber selten deutlich, und Slavia ist in der tschechischen Liga nach 13 Spieltagen ungeschlagen. Und was bleibt vom Prager Angriff ohne Tomáš Chorý übrig? Darum dreht sich diese Vorschau.

Slavia Prag – FC Arsenal: Wann und wo wird gespielt?

Anstoß & Spielort

Gespielt wird am Mittwoch, 04.11.2026, der Ball rollt in Prag ab 21:00 Uhr (MEZ). Die Fortuna Arena im Stadtteil Vršovice fasst 19.370 Zuschauer. Pfeifen wird der Deutsche Tobias Stieler.

Wer überträgt Slavia Prag – FC Arsenal im TV & Stream?

DAZN überträgt Slavia gegen Arsenal in Deutschland einzeln und in der Konferenz am Mittwochabend. Kostenlos wie am Dienstag ist diese Konferenz nicht, sie setzt ein Abo voraus. Wer in Österreich zuschaut, findet das Spiel im Programm von Sky Sport Austria.

Formanalyse Slavia Prag: zu Hause eine Macht, in Europa noch ohne Sieg

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National läuft bei Slavia fast alles nach Plan. 31 Punkte aus 13 Ligaspielen, neun Siege, vier Remis, 32:7 Tore, dazu acht Punkte Vorsprung auf Liberec. Die stärkste Zahl steckt in den Auswärtsspielen. In sechs Partien auf fremden Plätzen hat die Mannschaft von Jindřich Trpišovský genau ein Gegentor kassiert. Wer so verteidigt, lässt sich nicht leicht abschießen.

Wie Slavia ohne echten Neuner Tore macht, zeigte das 5:0 in Jablonec am Samstag. Wiktor Nowak begann als improvisierter Stürmer, die Treffer kamen von überall: Mubarak Suleiman traf zweimal, Emmanuel Ayaosi verwandelte einen einstudierten Freistoß, den Michal Sadílek flach zu ihm spielte, Caumenan N’Guessan köpfte eine Ecke von Oskar Kubiak über die Unterkante der Latte ins Tor, und Joker Danijel Šturm setzte den Schlusspunkt. Zwei Kopfbälle, ein Standard. Für Arsenal ist das eine Warnung.

Spannender als die Ergebnisse ist der Blick auf die Chancen. Ein guter Maßstab sind die erwarteten Tore (xG), also wie viele Treffer die herausgespielten Möglichkeiten im Schnitt bringen. In zwölf Liga- und Champions-League-Spielen kommt Slavia auf 26,7 erwartete Tore und 24 echte, aus den Chancen hätten eher gut 24 Punkte werden müssen, es sind 22 geworden. Slavia punktet also unter Wert. Beim 1:1 gegen Mladá Boleslav brachten 35 Schüsse nur einen Treffer.

In der Königsklasse fehlt bisher das Glück. Auf das 2:3 gegen Lens folgte ein 0:2 in Baku gegen Sabah, obwohl Slavia dort fünf Großchancen hatte und der Gegner nur eine. In Istanbul lag die Mannschaft nach elf Minuten 0:2 hinten, Lukáš Provod verkürzte, und Joker Pavel Kačor glich bei seinem Champions-League-Debüt in der 90. Minute aus. Trpišovský sagte danach sinngemäß, genau so ein Ergebnis habe man gebraucht. Wer am Mittwoch fehlt, steht weiter unten.

Schlüsselspieler Slavia Prag

In die Werte fließen sämtliche Pflichtspiele von Slavia in der Spielzeit 2026/27 ein, Liga und Königsklasse.

Spieler Position Spiele Tore Vorlagen
Emmanuel Ayaosi Mittelfeld 15 5 4
Wiktor Nowak Mittelfeld 16 5 1
Mojmír Chytil Sturm 14 5 0
Danijel Šturm Mittelfeld 15 4 2
Michal Sadílek Mittelfeld 15 1 5

Formanalyse FC Arsenal: Tabellenführer mit einem Hang zu knappen Siegen

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Das 1:0 in Liverpool war ein Statement. Nach einer Viertelstunde schob Kai Havertz eine flache Hereingabe von Declan Rice am langen Pfosten ein, vorbereitet durch Martin Ødegaards Pressing. Danach verteidigte Arsenal so konsequent, dass David Raya keine einzige Parade zeigen musste. Florian Wirtz traf zwar die Latte, aufs Tor kam von Liverpool aber nichts. Arsenal führt die Premier League jetzt mit drei Punkten Vorsprung an, 24 Zähler aus neun Spielen, 14:5 Tore.

Wie viel davon ist Stärke, wie viel Effizienz? In zwölf Liga- und Champions-League-Spielen holte Arsenal 31 Punkte, obwohl die Chancen im Schnitt nur knapp 24 hergegeben hätten. Hinten stehen sieben Gegentore bei 10,1 erwarteten. Selbst in Anfield sah das Spiel enger aus als das Ergebnis, Liverpool hatte 56 Prozent Ballbesitz und gab 17 Schüsse ab, Arsenal zehn. Das ist kein Vorwurf. Für die Preisfrage zählt es aber, denn ein Team, das so oft knapp gewinnt, zieht selten davon.

Die Champions League bestätigt das Muster. Das 1:0 in Neapel fiel durch Ødegaard erst in der 75. Minute, obwohl Arsenal dort über vier erwartete Tore herausspielte und Napoli kaum etwas, gegen Lille folgte ein souveränes 3:0, und in München glich Rice acht Minuten vor Schluss zum 2:2 aus. Sieben Punkte, 6:2 Tore, Rang sieben. Von zehn Liga- und Champions-League-Spielen seit Anfang September gewann Arsenal nur drei mit zwei oder mehr Toren Abstand. Dazu kommen drei Ligaspiele in Serie ohne Gegentor.

Schlüsselspieler FC Arsenal

Für Arsenal zählen hier alle Einsätze der laufenden Spielzeit 2026/27 in Liga, Ligapokal und Königsklasse.

Spieler Position Spiele Tore Vorlagen
Martin Ødegaard Mittelfeld 15 4 1
Kai Havertz Sturm 14 4 1
Declan Rice Mittelfeld 13 1 5
Riccardo Calafiori Abwehr 11 2 2
Christos Tzolis Sturm 9 0 4

Slavia Prag gegen Arsenal: fünf Duelle und ein einziges Prager Tor

Luftbild der Fortuna Arena in Prag, Spielort von Slavia Prag gegen den FC Arsenal

Die Bilanz ist aus Prager Sicht ernüchternd. Fünf Pflichtspiele gab es seit 2007, Arsenal gewann dreimal, zweimal endete es unentschieden, das Torverhältnis lautet 1:14. Das einzige Tor für Slavia fiel im April 2021 beim 1:1 in London.

Das jüngste Duell ist genau ein Jahr her, ebenfalls Ligaphase, ebenfalls Prag. Bukayo Saka traf in der 32. Minute per Elfmeter nach einem Handspiel von Provod, Mikel Merino köpfte direkt nach der Pause und in der 68. Minute zweimal nach Flanken von Rice ein. Spät nahm der Videobeweis Slavia noch einen Elfmeter weg, der Kapitän der Tschechen warf dem Schiedsrichter danach vor, ihn bei der Elfmeterszene belogen zu haben.

Taugt die Bilanz als Argument gegen ein Slavia-Handicap? Teilweise. Von den drei Heimspielen gegen Arsenal hätte die Linie +1,5 nur das 0:0 von 2007 überstanden. Diesmal fehlt den Londonern allerdings Saka, der Elfmeterschütze von damals. Mehr als einen Warnhinweis sehen wir in den alten Spielen deshalb nicht.

Datum Ergebnis Wettbewerb
04.11.2025 Slavia Prag – FC Arsenal 0:3 Champions League
15.04.2021 Slavia Prag – FC Arsenal 0:4 Europa League
08.04.2021 FC Arsenal – Slavia Prag 1:1 Europa League
07.11.2007 Slavia Prag – FC Arsenal 0:0 Champions League
23.10.2007 FC Arsenal – Slavia Prag 7:0 Champions League

Ohne Chorý, Saka und Saliba: das Personal bei Slavia und Arsenal

Slavia Prag

Die größte Lücke ist selbst verschuldet. Tomáš Chorý steht nach seinem Platzverweis gegen Hradec Králové aus disziplinarischen Gründen nicht im Kader. Trpišovský räumte sinngemäß ein, viele Teams hätten einen großen Neuner, und man brauche Zentimeter. Schon in Istanbul verlor Slavia nach Aussage des Trainers in den ersten 20 Minuten fast jedes Kopfballduell. Sicher fehlen außerdem Elias Piták (Knöchel), Ivan Schranz (krank), Adonija Ouanda (muskulär) und Igoh Ogbu (Achillessehne).

Hinzu kommen vier Fragezeichen. Provod fehlte mit muskulären Problemen schon in Jablonec, offen ist auch der Einsatz von Samuel Isife (Krankheit) und N’Guessan, der nach seinem Tor ausgewechselt wurde. Heikel ist die Torwartfrage, denn Stammkeeper Jakub Markovič ist muskulär angeschlagen, fällt er aus, stünde wohl Domchak im Tor. Štěpán Chaloupek ist zurück. Trpišovský setzt fast immer auf ein 3-4-3, vorne könnte wieder Nowak den Mittelstürmer geben.

FC Arsenal

Arteta muss weiter ohne Saka planen. Der Flügelspieler verletzte sich in München nach zehn Minuten am Oberschenkel und hat seitdem drei Spiele verpasst. William Saliba hat wegen Rückenproblemen in dieser Saison noch keine Minute gespielt, mit ihm rechnet der Klub frühestens im Dezember. Fraglich ist Eberechi Eze, der in Liverpool nur auf der Bank saß. Arteta sagte sinngemäß, es sei schon unglaublich gewesen, dass Eze überhaupt im Kader stand.

Rice, Calafiori, Noni Madueke und Tzolis haben ihre Blessuren dagegen auskuriert und standen in Anfield in der Startelf, mit Ezri Konsa und Gabriel innen, Jurriën Timber und Calafiori außen, davor Rice und Bruno Guimarães. Offen ist die Belastungsfrage. Gegen Everton rotierte Arteta und brachte Viktor Gyökeres von Beginn an. Wechselt er nach dem Kraftakt in Liverpool wieder durch?


Declan Rice: der Spieler, auf den es in Prag ankommt

Declan Rice vom FC Arsenal am Ball

Ein Tor und fünf Vorlagen in 13 Pflichtspielen klingen ordentlich. Die Zahlen unterschätzen Rice trotzdem. Er bereitete das Siegtor in Liverpool vor, rettete in München mit seinem Ausgleich den Punkt und lieferte vor einem Jahr in Prag beide Flanken zu Merinos Kopfballtoren. Havertz meinte nach dem Sieg in Anfield sinngemäß, 90 Prozent seines Tores gehörten Rice.

Für dieses Spiel ist Rice aus zwei Gründen wichtig. Er gibt im Zentrum den Takt vor, und Slavia lebt von Intensität, also davon, dass das Spiel hektisch wird und das eigene Publikum die Mannschaft nach vorne treibt. Außerdem ist er bei Standards und Flanken Arsenals verlässlichster Lieferant. Gabriel köpfte gegen Everton nach einem ruhenden Ball, und genau dort hat Slavia ohne Chorý ein Größenproblem.

Umgekehrt gilt das auch. Kubiaks Ecken sind gefährlich, und Arsenal fehlt mit Saliba ein Kopfballspieler in der Abwehr. Ein Spiel, in dem beide Teams über Standards zu Chancen kommen, ist schwer deutlich zu gewinnen. Das ist der Kern unserer Wette. Der stärkste Einwand bleibt die Klasse der Gäste. Trifft Arsenal früh, muss Slavia öffnen, und dann kann aus einem 0:1 schnell ein 0:3 werden.

Wett-Tipp und Prognose: Slavia Prag – FC Arsenal

Die Buchmacher legen sich deutlich fest. Ein Prager Heimsieg ist mit 10,00 notiert, das Remis mit 6,40, ein Arsenal-Sieg mit 1,25. Übersetzt sieht der Markt Arsenal in vier von fünf Spielen als Sieger. Zwischen den Siegquoten liegt der Faktor 8, ein klarer Favorit also, und die Kehrwerte summieren sich auf 105,6 Prozent, eine übliche Marge. Mindestens drei Tore kosten 1,50. Wer zehn Euro auf Arsenal setzt, gewinnt zweieinhalb Euro. Lohnt sich das? Für uns nicht, weil ein einziger Ausrutscher diesen kleinen Ertrag zunichtemacht.

Haupttipp: Asiatisches Handicap Slavia +1,5

Beim Handicap +1,5 bekommt Slavia gedanklich eineinhalb Tore Vorsprung. Die Wette gewinnt bei einem Prager Sieg, bei einem Remis und auch bei einer Niederlage mit genau einem Tor Unterschied, verloren ist sie erst, wenn Arsenal mit zwei oder mehr Toren gewinnt. Die Quote liegt bei 2,10. Nach unserer Rechnung kommt Slavia in rund 57 von 100 Fällen mit höchstens einem Tor Rückstand aus dem Spiel, die Quote unterstellt nur knapp 48. Drei Befunde tragen das. Arsenal gewann nur drei seiner zehn Liga- und Champions-League-Spiele seit September mit zwei Toren Abstand oder mehr. Slavia verlor in 16 Pflichtspielen nur einmal mit zwei Toren, ausgerechnet in Baku, wo die Mannschaft die besseren Chancen hatte. Und Arsenal holt seine Punkte derzeit eher über die Abwehr als über viele Tore. Das Handicap +1,0 zu 3,10 haben wir bewusst verworfen, es wirkt verlockender, zahlt beim Ergebnis 1:2 aber nur den Einsatz zurück.

Value-Tipp: Beide Teams treffen

Dass beide Mannschaften treffen, kostet 1,95. Das entspricht 51,3 Prozent, wir veranschlagen 52 Prozent, fair wäre also eine Quote von 1,92. Der Vorsprung ist klein, die Begründung handfest. Slavia erzielte in 13 Ligaspielen 32 Tore und traf in Europa gegen Lens und Fenerbahçe jeweils doppelt. Arsenal spielte zwar dreimal in Serie zu null, kassierte in München aber zwei Gegentore. Ein Prager Standardtor reicht schon.

Kombi-/Risiko-Tipp: Exaktes Ergebnis 1:2

Das 1:2 verbindet beide Tipps. Arsenal gewinnt, das Handicap hält, beide Teams treffen. Mit 8,75 ist es eine Ergebniswette mit hohem Risiko, die nur für einen kleinen Einsatz taugt.

Tipp Quote Quotenart
Asiatisches Handicap Slavia +1,5 2,10 Marktquote (Median), Stand 03.11.2026
Beide Teams treffen: Ja 1,95 Marktquote (Median), Stand 03.11.2026
Exaktes Ergebnis 1:2 8,75 Marktquote (Median), Stand 03.11.2026

Handicap, Torwette und Ergebnistipp für den Abend in Prag bietet unter anderem Emirbet an. Einen Überblick über weitere geprüfte Anbieter gibt der Wettanbieter-Vergleich mit seinen laufend aktualisierten Wertungen. AGB gelten, 18+.

Knapper Arsenal-Sieg in Prag: 1:2 in der Fortuna Arena

Ein knapper Auswärtssieg ist das Szenario, an das wir am ehesten glauben, konkret ein 1:2. Damit wären alle drei Wetten gewonnen, und das Handicap übersteht sogar jedes Remis und jeden Prager Sieg. AGB gelten, 18+.

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Glücksspiel kann süchtig machen. Sportwetten sind erst ab 18 Jahren erlaubt; eingesetzt werden sollte nur Geld, dessen Verlust verkraftbar ist. Die genannten Tipps sind keine Gewinngarantie. Hilfe und Informationen zum verantwortungsvollen Spielen: Spielerschutz.

Alle weiteren Vorschauen zur Ligaphase finden sich gesammelt unter Champions League Wett-Tipps.

Jan Liefers - Sportwetten-Redakteur & Quotenanalyst
Jan Liefers Jan Liefert ist Sportwetten-Redakteur und Quotenanalyst bei wetttippsheute.net. Der studierte Betriebswirt (HAW Hamburg) bringt über neun Jahre Erfahrung im Sportjournalismus mit und verbindet wirtschaftliches Marktverständnis mit redaktionellem Handwerk. Sein Schwerpunkt liegt auf Quotenanalysen, Spielvorschauen und Wettanbieter-Tests für Bundesliga, 2. Bundesliga und Premier League.
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