Google Pay liegt bei sechs der zehn bestbewerteten Wettanbieter im Kassenbereich und damit bei einem mehr als die Wallet von Apple. Den Unterschied macht ausgerechnet der Spitzenreiter: Golazzo führt die eine, die andere nicht.
Darunter stehen die geprüften Mindestbeträge von 1 bis 20 Euro, was der Name Google Pay seit dem Aufgehen in Google Wallet überhaupt noch bezeichnet, warum seit Juni 2026 eine Karte in der Wallet liegen muss und welche Daten der Buchmacher bei einer Zahlung tatsächlich zu sehen bekommt.
Google Pay beim Wetten: die Lage in sechs Punkten
- Sechs von zehn. Die Methode liegt bei Coldbet und Betlabel, bei Golazzo und PlayBaze sowie bei 7Abet und GrandzBet in der Kasse; Prüfstand ist der 6. Oktober 2026.
- Breiter als Apple Pay. Die Wallet von Apple liegt nur bei fünf Anbietern. Golazzo führt Google Pay als einzige mobile Wallet.
- Ab einem Euro. Ein Euro reicht bei Coldbet, zehn bei Betlabel und PlayBaze, erst zwanzig bei GrandzBet.
- Kostenlos. Für die Einzahlung verlangt weder Google noch ein Anbieter aus diesem Testfeld etwas.
- Eine Karte ist Pflicht. Seit dem 16. Juni 2026 sind die PayPal-Konten in Google Wallet deaktiviert. Ohne hinterlegte Kredit- oder Debitkarte funktioniert die Kasse nicht.
- Kein Rückweg. Google Pay nimmt kein Geld entgegen. Gewinne gehen an die Karte oder aufs Bankkonto. Mitwetten darf in Deutschland nur, wer volljährig ist.
Wettanbieter mit Google Pay: sechs Kassen, eine Überraschung

Grundlage ist die Einzahlungstabelle des jeweiligen Einzeltests, nicht die Methodenliste der Vergleichs-Widgets. Sechs Kassen führen Google Pay als eigenen Eintrag, und bei fünf davon liegt Apple Pay daneben.
| Platzierung | Was die Kasse an mobilen Wallets führt | Mindestens |
| 1 Golazzo | nur Google Pay, Apple Pay fehlt | 10 Euro |
| 2 Betlabel | beide, dazu Revolut und Sticpay | 10 Euro |
| 3 GrandzBet | beide, gedeckelt bei 2.000 pro Vorgang | 20 Euro |
| 4 PlayBaze | beide, dazu Trustly und MiFinity | etwa 10 Euro |
| 5 7Abet | beide, dazu Instant Banking für fünf Institute | methodenabhängig |
| 8 Coldbet | beide, niedrigster Einstieg im Testfeld | 1 Euro |
| 6 Qbet | keine mobile Wallet, dafür Karten und E-Wallets | entfällt |
| 7 EmirBet | keine mobile Wallet, dafür Maestro und Prepaid | entfällt |
| 9 PUBS | Wallets nur zum Kauf von Coins | entfällt |
| 10 FortuneJack | keine mobile Wallet, Schwerpunkt Krypto | entfällt |
Die oberste Zeile ist der eigentliche Fund dieser Prüfung. Golazzo führt unseren Vergleich an, führt eine ungewöhnlich breite Kasse mit Instant Pay, Visa und Mastercard, Revolut Mastercard, MiFinity, Jeton, Flexepin und zehn Kryptowährungen, verzichtet trotzdem auf Apple Pay. Wer ein Android-Gerät benutzt, hat bei diesem Anbieter also einen Zugang, den iPhone-Nutzer dort nicht haben.
Wie sich diese sechs Kassen bei Quoten und Wettangebot schlagen, zeigt der Wettanbieter-Vergleich. Der Zahlungsweg allein entscheidet nicht.
Was der Name Google Pay heute noch bezeichnet

Hier geht fast jede Ratgeberseite am aktuellen Stand vorbei. Eine App namens Google Pay gibt es in Deutschland seit dem Sommer 2022 nicht mehr: Sie ist in Google Wallet aufgegangen. Google Pay ist seitdem nur noch der Name für die Bezahlfunktion innerhalb dieser Wallet. Auf dem Gerät sucht man also nach Wallet, im Kassenbereich des Buchmachers steht weiterhin Google Pay.
Zweite Änderung, und für die Praxis die wichtigere: Die Zusammenarbeit von PayPal und Google Wallet in Deutschland ist beendet. Die Kooperation lief Ende März 2026 aus, und seit dem 16. Juni 2026 sind die verbundenen PayPal-Konten in der Wallet nicht mehr aktiv. Kontaktlos über PayPal zahlen lässt sich weiterhin, aber über eine virtuelle Debit-Mastercard in der PayPal-App selbst, die es seit Mai 2025 gibt.
Für eine Einzahlung beim Buchmacher heißt das: In der Wallet muss eine Kredit- oder Debitkarte liegen. Google Pay ist kein eigener Geldspeicher, sondern eine Hülle um diese Karte. Wer dort nur PayPal verknüpft hatte, findet die Zahlungsoption im Kassenbereich seit Juni 2026 nicht mehr.
Der Einstieg reicht von einem bis zwanzig Euro

Derselbe Zahlungsweg, und doch trennt die beiden Enden der Mindestbeträge der Faktor zwanzig. Coldbet lässt einen einzigen Euro genügen, bei einem Rahmen von höchstens 2.500 Euro und einem Mindesteinsatz von 10 Cent. Am anderen Ende steht GrandzBet mit 20 Euro als Untergrenze und 2.000 Euro als Deckel.
Dazwischen liegen Betlabel und PlayBaze bei etwa 10 Euro. 7Abet macht den Rahmen von der Methode abhängig; diese Kasse führt 33 Einträge, darunter Instant Banking für fünf Institute aus Deutschland. Bei Golazzo beginnt Google Pay bei 10 Euro, der Willkommensbonus setzt allerdings 20 Euro Einzahlung voraus.
Gebühren verlangt keiner der sechs. Google selbst verdient nicht am Zahlenden, sondern an der Abwicklung zwischen Händler und Bank. Belastet wird am Ende die Karte, es gelten also die Konditionen der eigenen Bank. Einzelne Institute verbuchen eine Zahlung an eine Glücksspielseite als Barvorschuss.
Was bei einer Zahlung tatsächlich übertragen wird

Beim Hinzufügen einer Karte in die Wallet legt Google keine Kopie der Kartennummer auf dem Gerät ab, sondern lässt sich von der Bank eine eigene Gerätenummer ausstellen. Diese Nummer gilt nur für dieses eine Gerät. Bei jeder Zahlung kommt ein Einmalcode dazu, der für genau diese Buchung gültig ist.
Technisch läuft das auf Android über die Host Card Emulation: Das Betriebssystem spielt die Karte nach, die Freigabe hängt am entsperrten Bildschirm und am angemeldeten Google-Konto. Das ist der Unterschied zur Lösung von Apple, die die Daten in einem eigenen Chip ablegt und die Freigabe zwingend an Face ID, Touch ID oder den Gerätecode bindet.
Für den Kunden zählt das Ergebnis: Der Buchmacher sieht weder Kartennummer noch Ablaufdatum noch den Namen des Zahlenden. Er bekommt die Gerätenummer und den Einmalcode. Fällt das Gerät in falsche Hände, lässt sich die Gerätenummer über das Google-Konto aus der Ferne sperren, ohne die Karte selbst zu kündigen.
Nicht nur am Handy: der Weg über den Browser

Google Pay ist nicht auf das Smartphone beschränkt. Wer in Chrome angemeldet ist und dort eine Karte gespeichert hat, bekommt die Zahlungsoption auch am Rechner angeboten. Bestätigt wird dann im Browser statt am Gerät.
Das ist der praktische Vorteil gegenüber einer Wallet, die nur auf einer Geräteklasse läuft: Dieselbe hinterlegte Karte trägt die Einzahlung am Android-Telefon, am Tablet und am Desktop. Vorausgesetzt ist jeweils dasselbe Google-Konto. Nötig sind also drei Dinge: ein Google-Konto, eine unterstützte Karte in der Wallet und ein Wettkonto bei einem der sechs Anbieter.
Warum Gewinne nie über Google Pay zurückkommen
Eine mobile Wallet kann Zahlungen auslösen, aber keine annehmen. Das gilt für Google Pay genauso wie für Apple Pay und für die Sofortüberweisung. Die Auszahlung läuft deshalb über die in der Wallet hinterlegte Karte oder über eine Banküberweisung.
Wie lange das dauert, hängt am Anbieter und nicht an Google. Betlabel nennt für Karten nach der Freigabe höchstens 24 Stunden, Coldbet je nach Bank einen bis drei Werktage und für den Bankweg fünf, GrandzBet für Karten mehrere Werktage und drei bis fünf für die Überweisung, PlayBaze in Ausnahmen sieben Werktage. 7Abet bearbeitet laut eigener Auskunft 94 Prozent aller Anträge sofort; bis zur Gutschrift dauert es danach je nach Weg noch bis zu 72 Stunden.
Zwei Regeln gelten überall: Das Zielkonto muss auf den Kontoinhaber selbst laufen, und vor der ersten Auszahlung steht eine Prüfung der Identität per Ausweisdokument.
Google Pay, Apple Pay und die Karte im Vergleich

| Merkmal | Google Pay | Apple Pay | Karte direkt |
| Bei unseren zehn | sechs Anbieter | fünf Anbieter | neun Anbieter |
| Gerät | Android, dazu Chrome am Rechner | iPhone, Watch, iPad, Mac | unabhängig |
| Freigabe | entsperrter Bildschirm, Google-Konto | Face ID, Touch ID oder Code | Zwei-Faktor-Bestätigung der Bank |
| Kartendaten beim Anbieter | nein | nein | ja |
| Auszahlung möglich | nein | nein | ja |
| Gutschrift | Sekunden | Sekunden | Sekunden |
Wer beide Wallets nutzen kann, gewinnt dadurch nichts: Sie laufen über dieselbe Karte und sind gleich schnell. Der Unterschied liegt allein in der Verfügbarkeit, und die spricht in diesem Testfeld knapp für Google. Die Einzelheiten zur Apple-Lösung erklärt unsere Seite zu Sportwetten mit Apple Pay; welche Konditionen für die Karte selbst gelten, steht unter Sportwetten mit Kreditkarte.
Zählt eine Einzahlung über die Wallet für den Bonus?
Ja, und zwar bei allen sechs. Ausgeschlossen werden in diesem Markt eher die klassischen E-Wallets: Qbet schließt Skrill und Neteller aus, eine mobile Wallet dagegen nirgends. Einen eigenen Bonus für Google Pay gibt es dafür auch bei keinem Anbieter.
Entscheidend sind ohnehin die Umsatzvorgaben, und die unterscheiden sich deutlich. Betlabel verlangt für 100 Prozent bis 100 Euro nur den fünffachen Umsatz und gibt 30 Tage Zeit, bei Kombis ab drei Auswahlen und einer Einzelquote von 1,40. Golazzo bietet 100 Prozent bis 500 Euro, verlangt aber das Sechsfache, zählt höchstens 50 Euro je Wette und setzt eine Frist von sieben Tagen. GrandzBet rechnet ebenfalls sechsfach, aus Einzahlung und Bonus zusammen. Coldbet fordert den fünffachen Umsatz in Kombiwetten. Die vollständigen Vorgaben listet unser Ratgeber zum Einzahlungsbonus.
Dafür und dagegen
- Breiteste Verfügbarkeit unter den mobilen Wallets, auch beim Spitzenreiter des Vergleichs
- Das Guthaben steht in Sekunden bereit, ohne dass eine Kartennummer eingetippt wird
- Kartennummer, Name und Ablaufdatum erreichen den Buchmacher nicht
- Funktioniert am Android-Gerät und in Chrome am Rechner mit derselben Karte
- Keine Gebühren beim Anbieter, kein zusätzliches Konto nötig
- Die Gerätenummer lässt sich aus der Ferne sperren, ohne die Karte zu kündigen
- Keine Auszahlung möglich, der Rückweg führt über Karte oder Bankkonto
- Seit Juni 2026 ist eine Kredit- oder Debitkarte in der Wallet Pflicht, PayPal fällt weg
- Bei vier der zehn bestbewerteten Anbieter fehlt die Methode ganz
- GrandzBet verlangt 20 Euro, zwanzigmal so viel wie Coldbet
- Die Bank kann Zahlungen an Glücksspielseiten ablehnen oder als Barabhebung abrechnen
- Ohne Google-Konto und unterstützte Bank erscheint die Option gar nicht
Eine Zahlung in zwei Sekunden braucht eine Grenze im Kopf
Gerade weil eine Einzahlung mit der Wallet kaum Aufwand macht, verschwindet die Hemmschwelle, die bei einer Überweisung noch da ist. Zwei Sekunden Fingerabdruck sind kein Innehalten. Eine Wette bleibt ein Glücksspiel mit Suchtpotenzial, und das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Wer sich eine monatliche Grenze setzt und sie im Wettkonto hinterlegt, nimmt dem schnellen Nachladen die Wirkung. Beratung, Selbsttests und Sperrmöglichkeiten stehen unter Spielerschutz.
Häufige Fragen zur Wallet von Google
Sechs der zehn bestbewerteten Anbieter: Golazzo (ab 10 Euro), Betlabel (ab 10 Euro, daneben Apple Pay), GrandzBet (von 20 Euro bis zur Grenze von 2.000), PlayBaze (rund 10 Euro), 7Abet (methodenabhängig) und Coldbet, wo ein einziger Euro reicht. Bei Qbet, EmirBet und FortuneJack fehlen mobile Wallets ganz, bei PUBS dienen sie nur dem Kauf von Coins.
Das entscheidet der Anbieter mit seinem Zahlungsdienstleister, nicht Google oder Apple. Golazzo führt eine breite Kasse mit Instant Pay, Karten, Revolut Mastercard, MiFinity, Jeton, Flexepin und zehn Kryptowährungen und lässt allein die Wallet von Apple weg. Für Android-Nutzer ist das ein Zugang zum Spitzenreiter unseres Vergleichs, den iPhone-Nutzer dort nicht haben.
Beides, aber für Verschiedenes. Die App heißt seit dem Sommer 2022 Google Wallet, weil Google Pay darin aufgegangen ist. Google Pay ist seitdem nur noch der Name der Bezahlfunktion. Auf dem Gerät sucht man also nach Wallet, im Kassenbereich des Buchmachers steht weiterhin Google Pay.
Nein. Die Kooperation von PayPal und Google Wallet in Deutschland lief Ende März 2026 aus, und seit dem 16. Juni 2026 sind die verbundenen Konten deaktiviert. In der Wallet muss eine Kredit- oder Debitkarte liegen. Kontaktlos über PayPal zahlen lässt sich weiterhin, aber über die virtuelle Debit-Mastercard in der PayPal-App.
Nein, bei keinem Anbieter. Eine mobile Wallet löst Zahlungen aus, nimmt aber keine entgegen. Der Rückweg läuft über die hinterlegte Karte oder über eine Banküberweisung und dauert je nach Anbieter zwischen 24 Stunden und sieben Werktagen. Als Ziel akzeptiert jeder Anbieter nur ein Konto, das auf den Kontoinhaber selbst läuft.
Weder die Kartennummer noch das Ablaufdatum noch den Namen des Zahlenden. Übermittelt werden eine Gerätenummer, die die Bank beim Hinzufügen der Karte ausstellt, und ein Einmalcode für genau diese Buchung. Geht das Gerät verloren, lässt sich die Gerätenummer über das Google-Konto sperren, ohne die Karte zu kündigen.
Ja, über Chrome. Wer im Browser mit demselben Google-Konto angemeldet ist und dort eine Karte gespeichert hat, bekommt die Zahlungsoption auch am Rechner angeboten und bestätigt im Browser statt am Gerät. Das unterscheidet die Lösung von einer Wallet, die nur auf einer Geräteklasse läuft.
Beim Wettanbieter nicht, bei keinem der sechs. Google verdient an der Abwicklung zwischen Händler und Bank, nicht am Zahlenden. Kosten können von der eigenen Bank kommen: Einzelne Institute verbuchen eine Zahlung an eine Glücksspielseite als Barvorschuss und stellen vom ersten Tag an Zinsen.
Stand: Oktober 2026. Für diesen Ratgeber haben wir am 6. Oktober alle zehn Kassenbereiche geöffnet und jede Angabe dort nachgesehen. Namenswechsel und Ende der PayPal-Anbindung sind über die Berichterstattung des Händlerbundes belegt.




