Die TSG Hoffenheim ist klarer Favorit, doch der beste Tipp liegt nicht auf dem Sieger, sondern auf dem Torniveau: Beide Mannschaften bringen Defensivbaustellen mit, unsere Prognose lautet 1:3.
Es ist die Partie, die dem FC Erzgebirge Aue nach dem bittersten Jahr der Vereinsgeschichte etwas Glanz zurückgeben soll. Vier Jahre nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga sind die Veilchen erstmals in ihrer 80-jährigen Historie viertklassig, und sie haben die Eintrittskarte für dieses Duell selbst gelöst: Der 2:0-Erfolg im Sachsenpokal-Finale beim Erzrivalen FSV Zwickau brachte nicht nur einen versöhnlichen Abschluss einer verkorksten Saison, sondern auch rund 200.000 Euro und den Platz in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde.

Der Gegner kommt aus einer völlig anderen Realität. Die TSG Hoffenheim hat 2025/26 die zweitbeste Punktausbeute ihrer Klubgeschichte eingefahren, spielt in der kommenden Saison zum vierten Mal in der Europa League und verpasste die Champions-League-Qualifikation erst am letzten Spieltag. Zwei Klubs, zwei Umbrüche, ein Pokalspiel: Aue hat den Kader nahezu komplett ausgetauscht, Hoffenheim seine Offensive zerlegt. Genau darin liegt der Reiz dieser Paarung, und dort liegt auch der Ansatz für den besten Tipp.
Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim: Wann und wo wird gespielt?
Anstoß & Spielort
Die Partie der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2026/27 wird am Samstag, den 22.08.2026, um 15:30 Uhr deutscher Zeit (MESZ) angepfiffen. Gespielt wird im eins-Erzgebirgsstadion in Aue-Bad Schlema, das 16.485 Zuschauern Platz bietet. Der Schiedsrichter war zum Redaktionsstand am 29.07.2026 noch nicht angesetzt. Das Stadion ist eine offene Arena, eine belastbare Wetterprognose liegt für den Spieltag noch nicht vor, der Faktor ist damit derzeit nicht prognoserelevant.
Wer überträgt Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim im TV & Stream?
Die Begegnung läuft ausschließlich bei Sky. Der Pay-TV-Sender zeigt alle 63 Partien des DFB-Pokals 2026/27 live, in der ersten Runde 28 der 32 Spiele exklusiv. Aue gegen Hoffenheim gehört dazu und ist sowohl als Einzelspiel als auch in der Sky-Konferenz zu sehen, im Stream über Sky Go und WOW. Die vier frei empfangbaren Erstrundenspiele sind Hansa Rostock gegen VfB Stuttgart (ZDF), Hallescher FC gegen Schalke 04 und VfL Osnabrück gegen Bayern München (beide ARD) sowie HEBC Hamburg gegen Borussia Dortmund (RTL). Eine Free-TV-Übertragung aus Aue gibt es nicht.
Formanalyse Erzgebirge Aue: aktuelle Verfassung
Die Ausgangslage ist ungewöhnlich, weil kaum ein Spieler dieses Kaders vor drei Monaten schon in Aue war. Die 3. Liga 2025/26 endete mit sieben Siegen, 13 Unentschieden, 34 Punkten und einem Torverhältnis von 51:70 auf Rang 18, ein einziger Zähler fehlte am Ende zum nachträglichen Klassenverbleib. Zwei Cheftrainer verschliss der Klub in dieser Saison, ehe Khvicha Shubitidze Anfang April übernahm und aus sieben Spielen nur eines verlor. Anschließend wurde der Kader nahezu vollständig neu zusammengestellt, kein Spieler der Drittliga-Mannschaft besaß einen Vertrag für die Regionalliga.
Die Vorbereitung las sich glänzend: sechs Testspiele, sechs Siege, 39:2 Tore, darunter ein 7:1 gegen den VfL Halle 96 und ein 2:0 gegen den tschechischen Zweitligisten SK Kladno. Sobald der Gegner Qualität mitbrachte, kippte das Bild. Gegen Schalke 04 setzte es am 19. Juli ein 2:4, zum Ligaauftakt am 25. Juli reichte es gegen die VSG Altglienicke trotz zweimaliger Führung nur zu einem 3:3. Vor 8.611 Zuschauern brachte ein Eigentor von Czyborra (17.) die Veilchen in Front, Sylla (32.) und Brooks (39.) drehten die Partie, Tim Maciejewski (40.) glich noch vor der Pause aus, Marcel Bär (58.) traf vom Punkt zum 3:2, ehe Jonas Nietfeld in der 87. Minute per Kopf ausglich. In den beiden Spielen gegen ernstzunehmende Gegner fielen damit zwölf Tore, sieben davon im eigenen Kasten.
Der Fixpunkt heißt Marcel Bär. Der 34-jährige Kapitän war in den vergangenen drei Spielzeiten jeweils Aues bester Torschütze, steht bei 41 Pflichtspieltoren für die Veilchen und bei 89 Treffern in der 3. Liga. Im Sachsenpokal erzielte er sowohl im Halbfinale in Chemnitz als auch im Finale in Zwickau die entscheidenden Tore. Hinter ihm steht mit Simon Skarlatidis ein Rückkehrer, der 2015/16 schon den Aufstieg in die 2. Bundesliga miterlebte, im Tor konkurriert der 19-jährige Max Uhlig mit Rekordspieler Martin Männel, der in seine 19. Saison geht und 596 Pflichtspiele für den Klub bestritten hat.
Schlüsselspieler Erzgebirge Aue
Die Werte beziehen sich auf die Regionalliga-Saison 2025/26 beim jeweiligen Vorverein, da die Zugänge erst seit Juli 2026 in Aue spielen.
| Spieler | Position | Tore 2025/26 | Verein 2025/26 |
| Simon Skarlatidis | Offensives Mittelfeld | 14 | SpVgg Unterhaching |
| Linus Queißer | Sturm | 11 | SV Babelsberg 03 |
| Chadi Ramadan | Offensives Mittelfeld | 9 | BFC Preussen |
Formanalyse TSG Hoffenheim: aktuelle Verfassung
Die TSG beendete die Bundesliga 2025/26 mit 61 Punkten, 18 Siegen und einem Torverhältnis von 65:52 auf Rang fünf. Das reichte für die Europa League, deren Ligaphase am 28. August ausgelost und am 16. und 17. September eröffnet wird. Bemerkenswert ist weniger die Punktzahl als das Torbild: In den 34 Ligaspielen der Hoffenheimer fielen 117 Treffer, also 3,44 pro Partie. Die Mannschaft von Christian Ilzer gewann auswärts in Bremen (2:0), Frankfurt (3:1), Heidenheim (4:2) und Hamburg (2:1), kassierte aber ebenso ein 0:5 in Leipzig, ein 1:5 in München und zum Abschluss ein 0:4 in Mönchengladbach. Defensive Konstanz war nie die Stärke dieses Teams.
Der Sommer hat die Offensive zusätzlich ausgedünnt. Bazoumana Touré wechselte zu Newcastle United, Grischa Prömel zum VfB Stuttgart, Haris Tabakovic zu RB Salzburg, Ihlas Bebou verließ den Klub ablösefrei. Andrej Kramarić, mit 14 Ligatoren bester Torschütze der Saison, musste sich Anfang Juli einer Leistenoperation unterziehen und wird das Trainingslager vom 2. bis 9. August in Seefeld definitiv verpassen. Für Fisnik Asllani, mit zehn Toren und sieben Vorlagen der zweite Eckpfeiler, steht ein Wechsel im Raum, er kam bereits im ersten Test nicht mehr zum Einsatz. Gegenüber stehen dem zahlreiche Zugänge, unter anderem Patrick Wimmer vom VfL Wolfsburg, Nathan De Cat vom RSC Anderlecht, Cajetan Lenz vom VfL Bochum und Sean Dulic von 1860 München.
Die Vorbereitung begann am 12. Juli, die WM-Fahrer stiegen verspätet ein. Die bisherigen Tests gegen unterklassige Gegner gewann die TSG deutlich: 3:0 gegen die SGV Heilbronn-Freiberg, 21:0 beim SV Massenbachhausen, 4:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth. Aussagekraft haben diese Ergebnisse kaum, entscheidend ist der Kalender: Das Pokalspiel in Aue ist Hoffenheims erstes Pflichtspiel der Saison, die Bundesliga startet erst eine Woche später.
Schlüsselspieler TSG Hoffenheim
Die Werte beziehen sich auf die abgeschlossene Bundesliga-Saison 2025/26.
| Spieler | Position | Tore 2025/26 | Verein 2025/26 |
| Andrej Kramarić | Sturm | 14 | TSG Hoffenheim |
| Fisnik Asllani | Sturm | 10 | TSG Hoffenheim |
| Tim Lemperle | Offensive | 8 | TSG Hoffenheim |
Erzgebirge Aue gegen TSG Hoffenheim: Bilanz und letzte Direktduelle (H2H)
Der Direktvergleich ist dünn und alt. Beide Klubs trafen bislang genau zweimal aufeinander, beide Male in der 2. Bundesliga der Saison 2007/08, also vor mehr als 18 Jahren. Aue holte daheim ein Remis, in Sinsheim gab es eine knappe Niederlage. Von einer belastbaren Tendenz kann keine Rede sein: Kein Spieler und kein Trainer der aktuellen Kader war damals beteiligt, Hoffenheim stieg am Ende jener Saison in die Bundesliga auf, Aue spielte fortan drittklassig. Die Bilanz wird hier der Vollständigkeit halber ausgewiesen, in die Prognose fließt sie nicht ein.
| Datum | Begegnung | Ergebnis | Wettbewerb |
| 16.03.2008 | TSG Hoffenheim – Erzgebirge Aue | 1:0 | 2. Bundesliga |
| 25.09.2007 | Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim | 2:2 | 2. Bundesliga |
Formvergleich: die letzten fünf Spiele beider Teams
Der Vergleich ist mit Vorsicht zu lesen, weil bei Aue vier und bei Hoffenheim drei der fünf Partien Testspiele waren. Aussagekräftig sind vor allem Aues 3:3 zum Ligaauftakt und das 2:4 gegen Schalke sowie Hoffenheims 0:4 in Mönchengladbach am letzten Bundesliga-Spieltag.
| Mannschaft | Letzte 5 (jüngstes zuerst) | Ergebnisse |
| Erzgebirge Aue | U N S S S | 3:3 Altglienicke, 2:4 Schalke 04, 6:0 in Zeitz, 2:0 Kladno, 7:1 VfL Halle 96 |
| TSG Hoffenheim | S S S N S | 4:1 Greuther Fürth, 21:0 in Massenbachhausen, 3:0 Heilbronn-Freiberg, 0:4 in Mönchengladbach, 1:0 Werder Bremen |
Voraussichtliche Aufstellungen: Erzgebirge Aue vs. TSG Hoffenheim
Erzgebirge Aue – voraussichtliche Startelf
Shubitidze begann zum Ligaauftakt mit Max Uhlig im Tor, einer Viererkette um Maxim Burghardt, Patrick Kapp, Bastian Strietzel und Stylianos Kokovas, Devin Angleberger und Nils Lihsek im Zentrum sowie Simon Skarlatidis, Tim Maciejewski, Marcel Bär und Linus Queißer davor. Offen ist die Personalie Queißer: Der Angreifer musste gegen Altglienicke nach 60 Minuten verletzungsbedingt vom Feld, für ihn kam Christoph Pauling. Eine offizielle Ausfallmeldung lag zum Redaktionsstand am 29.07.2026 nicht vor. Zudem stehen zwischen dem Ligaauftakt und dem Pokalspiel vier weitere Regionalliga-Partien an, die Aufstellung kann sich also noch deutlich verschieben. Im Tor bleibt die Konkurrenz zwischen Uhlig und Martin Männel offen, der Verein hat ausdrücklich mitgeteilt, dass Männel nicht mehr gesetzt ist. In einem Pokalspiel dieser Größenordnung ist der Routinier eine denkbare Option.
TSG Hoffenheim – voraussichtliche Startelf
Hier ist Zurückhaltung geboten: Ilzer hat mit dem umgebauten Kader noch kein Pflichtspiel bestritten, eine belastbare Startelf-Prognose gibt die Datenlage nicht her. Gesichert ist die Achse. Oliver Baumann war 2025/26 der Spieler mit den meisten Einsatzminuten und bleibt die Nummer eins, in der Innenverteidigung stehen Ozan Kabak, Albian Hajdari und Robin Hranáč zur Verfügung, auf der rechten Seite Vladimír Coufal, im Zentrum Leon Avdullahu und Wouter Burger. In der Offensive rückt Tim Lemperle in den Fokus, weil Kramarić nach seiner Operation fehlen dürfte und Asllanis Verbleib ungeklärt ist. Dahinter drängen Patrick Wimmer, Adam Hložek und Max Moerstedt. Weil das Trainingslager erst am 9. August endet und am 15. August noch ein Test gegen Tottenham Hotspur ansteht, wird sich die Hierarchie erst in den Tagen vor dem Pokalspiel klären.
Taktische Analyse: was das Spiel entscheidet

Fisnik Asllani – TSG Hoffenheim.jpg
Der interessanteste Faktor dieser Partie ist nicht das Klassengefälle, sondern der Rhythmusunterschied. Aue wird am 22. August rund fünf Pflichtspiele in den Beinen haben und mitten im Ligabetrieb stehen. Hoffenheim absolviert sein erstes Pflichtspiel überhaupt, eine Woche vor dem Bundesliga-Start und mit einer Mannschaft, die sich in Teilen erst seit Juli kennt. Solche Konstellationen produzieren in Runde eins selten glatte Ergebnisse, aber häufig offene.
Dazu kommt die Spielanlage beider Teams. Shubitidze lässt seine Außenverteidiger hoch schieben und nach Ballgewinnen sofort in die Tiefe spielen. Gegen tiefstehende Regionalligisten ist das der richtige Weg, gegen einen Bundesligisten öffnet es genau die Räume, die Coufal und die Flügelspieler der TSG bespielen. Aues Innenverteidigung ist neu formiert, Kapp und Strietzel arbeiten erst seit wenigen Wochen zusammen, und schon gegen Altglienicke brannte es bei Standards lichterloh. Wer im Pokal gegen eine Bundesliga-Offensive den eigenen Strafraum nicht sauber verteidigt, kassiert.
Umgekehrt ist Hoffenheim keine Mannschaft, die zu Null spielt. 52 Gegentore in 34 Ligaspielen sind für einen Europapokal-Teilnehmer ein hoher Wert, und ohne den strukturgebenden Prömel sowie mit einer improvisierten Balance im Zentrum dürfte die Restverteidigung in den ersten Wochen anfällig bleiben. Aue wiederum hat in beiden Spielen gegen höherklassige Gegner getroffen, gegen Schalke sogar zweimal. Mit Bär steht ein Strafraumspieler bereit, der genau von solchen Momenten lebt, und mit knapp 16.000 möglichen Zuschauern im Rücken wird der Aufsteigerkomplex nicht das Problem sein. Das Spiel entscheidet sich an der Frage, wie oft Aue in die Umschaltmomente kommt, bevor Hoffenheim die Partie beruhigt.
Wett-Tipp und Prognose: Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim
Das Marktbild ist eindeutig. Für einen Auer Sieg nach 90 Minuten liegt eine veröffentlichte Marktquote von 19,00 vor, das Unentschieden steht bei 9,75, ein Hoffenheimer Erfolg bei 1,13 (Stand 29.07.2026). Das entspricht impliziten Wahrscheinlichkeiten von 5,3, 10,3 und 88,5 Prozent, in Summe 104,1 Prozent und damit einer üblichen Marktmarge. Bereinigt bleiben rund 5,1 Prozent für Aue, 9,9 Prozent für das Remis und 85,1 Prozent für die TSG. Ein Faktor von über 2,5 zwischen den Siegquoten bedeutet: klarer Favorit. Unsere eigene faire Einschätzung liegt bei 6, 11 und 83 Prozent und damit so nah am Markt, dass im 1X2-Bereich kein Value zu holen ist. Für die Zusatzmärkte lagen der Redaktion zum Stand 29.07.2026 keine belastbar verifizierten Marktquoten vor, die Quotenspalte weist deshalb ausschließlich unsere eigenen fairen Quoten aus.
Haupttipp: Über 3,5 Tore
Die am besten belegte Aussage über dieses Spiel betrifft nicht den Sieger, sondern das Torniveau. In den 34 Bundesliga-Partien der TSG fielen 117 Treffer, also 3,44 pro Spiel, bei einem eigenen Torverhältnis von 65:52. Auf der anderen Seite steht eine Auer Defensive, die in ihren letzten beiden Spielen gegen höherklassige beziehungsweise ambitionierte Gegner sieben Gegentore kassiert hat, 3:3 gegen Altglienicke und 2:4 gegen Schalke. Gleichzeitig hat Aue in beiden Partien selbst getroffen, insgesamt fünfmal. Ein Bundesligist mit dieser Torproduktion trifft auf eine erst seit Juli existierende Viererkette und einen 19-jährigen Torhüter, dazu kommt die Pokaldramaturgie, in der der Außenseiter irgendwann das Risiko erhöhen muss. Unsere faire Quote liegt bei 2,05, entsprechend 48,5 Prozent. Bewusst verworfen haben wir das Handicap -2 für Hoffenheim: Eine Mannschaft im ersten Pflichtspiel, ohne Kramarić und mit ungeklärter Sturmspitze, kontrolliert Spiele in der Regel eher, als dass sie sie zerlegt. Auch für andere Erstrundenpaarungen dieses Wochenendes wäre diese Begründung nicht übertragbar, weil sie an Aues konkreter Gegentorbilanz seit Saisonstart hängt.
Absicherungs-Tipp: TSG Hoffenheim Handicap -1
An dieser Stelle steht bewusst kein Value-Tipp. Das Label setzt eine am Markt angesetzte Quote voraus, die die faire Quote schlägt, und diese Grundlage fehlt hier, weil für die Nebenmärkte keine verifizierten Quoten vorliegen. Statt einen Value zu behaupten, der sich nicht belegen lässt, folgt die Absicherung auf einer anderen Achse: Hoffenheim gewinnt mit mindestens zwei Toren Vorsprung. Die Grundlage ist der Klassenunterschied zwischen Liga eins und Liga vier, den auch das bereinigte Quotenbild mit 85,1 Prozent Siegwahrscheinlichkeit abbildet, kombiniert mit Aues offener Spielanlage, die Konterräume freigibt. Unsere faire Quote liegt bei 1,50, entsprechend 66,8 Prozent. Der Tipp ist die konservative Ergänzung zum Haupttipp, nicht dessen Wiederholung, denn er greift auch bei einem 0:2 oder 1:3 ohne hohe Gesamttorzahl.
Kombi-/Risiko-Tipp: Hoffenheim gewinnt und beide Teams treffen
Der riskanteste der drei Tipps verbindet die beiden Kernannahmen zu einer Selektion. Er verlangt, dass Hoffenheim seiner Favoritenrolle gerecht wird und Aue trotzdem trifft. Belegt ist beides: Die TSG kassierte in der abgelaufenen Saison 52 Gegentore und verlor mit Prömel den wichtigsten Balancegeber vor der Abwehr, Aue traf sowohl gegen Schalke als auch gegen Altglienicke und stellt mit Bär einen Angreifer mit 89 Drittliga-Toren. Die faire Quote von 3,05, entsprechend 32,8 Prozent, macht das Risiko sichtbar: Bereits ein frühes Gegentor kann Aue zwingen, die Ordnung zu verlassen, dann kippt die Partie in Richtung eines zu-Null-Sieges der Gäste.
| Tipp | Faire Quote der Redaktion | Faire Wahrscheinlichkeit |
| Über 3,5 Tore | 2,05 | 48,5 Prozent |
| TSG Hoffenheim Handicap -1 | 1,50 | 66,8 Prozent |
| Hoffenheim gewinnt und beide Teams treffen | 3,05 | 32,8 Prozent |
Für dieses Spiel lagen zum Stand 29.07.2026 nur Marktquoten im 1X2-Bereich vor, die Tabelle weist deshalb die fairen Quoten der Redaktion aus und keine Anbieterquoten. Wer die aktuellen Quoten zur Partie prüfen möchte, findet sie beim Testsieger unseres Vergleichs, Betovo. AGB gelten, 18+
Aues neue Defensive spricht für ein torreiches Pokalspiel
Unsere Ergebnisprognose lautet 1:3 für die TSG Hoffenheim. Dieses Resultat deckt alle drei Tipps ab: vier Gesamttore für den Haupttipp, zwei Tore Vorsprung für die Absicherung, Treffer auf beiden Seiten für den Kombi-Tipp. AGB gelten, 18+
Alle weiteren Analysen zur ersten Hauptrunde finden sich in unserer Übersicht der DFB-Pokal Wett-Tipps, die aktuellen Testberichte im Wettanbieter-Vergleich.




















