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Neuer Trainer: Hannover 96 dementiert Einigung mit Stefan Leitl

Es kriselt weiter bei Hannover 96. An eine Rückkehr in die Erste Bundesliga ist schon lange nicht mehr zu denken. Seit dem Abstieg des Clubs in der Saison 2018/18 taumelt Hannover nur so durch Liga 2, belegte in der ersten Spielzeit nur Platz sechs. Auch die vergangene Saison endete mit einem enttäuschenden 13. Tabellenplatz. Aktuell müsste sich Hannover 96 sogar eher mit der Dritten Liga als mit dem Aufstieg beschäftigen, denn in der Tabelle stehen die Norddeutschen mit 36 Punkten nur auf Platz 15. Aus den letzten sieben Spielen holten die 96er nur einen einzigen Sieg. Sechs Zähler trennen sie von Dynamo Dresden auf dem Relegationsplatz und es sind nur noch drei Spieltage zu absolvieren.

Immer wieder im Mittelpunkt der Diskussion: Trainer Christoph Dabrowski. Die Gerüchte überschlagen sich, aber was ist dran? Muss der 43-jährige Hannover nach nur einem halben Jahr im Amt wieder verlassen?

Aus für Dabrowski noch vor dem Saisonende?

Erst im Dezember vergangenen Jahres hatte Christoph Dabrowski, der als Spieler vor allem mit dem SV Werder Bremen Erfolge feierte, den Trainerposten beim strauchelnden ehemaligen Bundesligisten übernommen und damit Jan Zimmermann abgelöst.

Nach einem Spiel als Interimscoach erhielt einen Vertrag bis Ende der laufenden Saison. Nach seiner Verpflichtung sah es zunächst wirklich aus, als würde es Hannover 96 gelingen, eine Kehrtwende hinzulegen, denn die Mannschaft startete unter seiner Leistung mit zwei Siegen in Folge richtig durch.

Mittlerweile scheint der Trainer-Effekt aber verpufft zu sein. Wie geht es weiter bei Hannover 96?

Kommt jetzt Stefan Leitl aus Fürth?

Obwohl Hannover 96 mit viel Pech rein rechnerisch sogar noch abstiegen könnte, wurde zuletzt berichtet, dass ein Trainerwechsel bevorstehe. Sportdirektor Marcus Mann erklärte noch am Dienstag gegenüber der Neuen Presse, dass drei Spieltage vor dem Ende der aktuellen Saison eine Neuverpflichtung auf dem Posten des Chefcoaches ausgeschlossen sein.

Allerdings würde auch erst dann über neue Verträge gesprochen, wenn der Klassenerhalt gesichert wäre. Nach dieser Aussage des 38-jährige ist es mehr als verwunderlich, dass Stefan Leitl, derzeit Cheftrainer bei Greuther Fürth, bereits zu Gesprächen in Hannover gewesen ist.

Nur kurz nach dem Gespräch mit der Chefetage der 96er berichtete der Kicker über eine Einigung zwischen Leitl und den Hannoveranern. Ist der Deal bereits fix?

Leitl gilt als absoluter Wunschkandidat

Dabei wurde der 44-jährige Trainer der Kleeblätter bereits als Wunschkandidat bei Hannovers Geschäftsführung rund um Martin Kind gehandelt. Auch Leitl war nicht uninteressiert, eilte er doch direkt, nachdem der Abstieg seiner Fürther feststand, zu Gesprächen nach Hannover.

Eigentlich lief der Vertrag von Stefan Leitl bei der Spielvereinigung sogar noch bis 2023. Sie beinhaltete allerdings eine Ausstiegsklausel, die sich jetzt Hannover 96 zu Nutzen machen könnte. Um die Ablösesumme von 1 Million Euro auf 500.000 Euro zu senken, wird sich 96 aber bis zum 30. April entscheiden müssen.

Keine Positionierung seitens des Vereins

Nach dem die Medien bereits einstimmig über einen Deal zwischen den Roten und Stefan Leitl berichtet hatten, hörte sich die Sachlage bei der Spieltagspressekonferenz der 96er aber wieder ganz anders an.

„Nach dem enttäuschenden Paderborn-Spiel gibt es nur eine Richtung: Und die ist, gegen Paderborn eine Reaktion zu zeigen. Klar ist, dass mein Vertrag bis 30. Juni läuft, über weitere Details kann ich keine Informationen geben. Der Verein hat sich noch nicht positioniert“, erklärte Trainer Christoph Dabrowski den anwesenden Pressevertretern.

Zunächst einmal gilt es für die Mannschaft also die Klasse zu sichern. Dazu bekommen sie bereits am kommenden Freitag die Chance, denn dann trifft Hannover zuhause auf den Karlsruher SC. Bei dem Buchmacher Betonic stehen die Hannoveraner in der Favoritenrolle.

Für eine Quote von 2,00 kann dort auf einen Heimsieg getippt werden. Anstoß in der HDI-Arena ist bereits um 18:30 Uhr.

 

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