Aktuelle Wett Tipps

ATP Masters 1000 im Sommer 2026: Termine, Teilnehmerfeld und Quotenbild

Natalia Schubert
| veröffentlicht am: 14.07.26
geprüft von Sebastian Vierheim | 4 Min. Lesezeit

Die nordamerikanische Hartplatzserie startet drei Wochen nach Wimbledon: Montreal eröffnet am 1. August, Cincinnati folgt ab dem 13. August. Jannik Sinner kommt als Wimbledon-Titelverteidiger und bei Masters-Turnieren in dieser Saison ungeschlagen, Carlos Alcaraz fehlt weiterhin verletzt. Der Quotenmarkt bildet diese Konstellation bereits deutlich ab.

Nach dem Rasen-Klassiker wechselt die Tour zurück auf Hartplatz. Zwei Masters-1000-Turniere stehen zwischen Wimbledon und dem US Open, beide im erweiterten Zwölf-Tage-Format mit 96er-Hauptfeld. Für die Spieler bedeutet das mehr Ruhetage, für die Turniere ein stärkeres Feld: In Montreal treten 71 der 72 bestplatzierten Profis der Tour an.


Die Termine der Sommer-Masters im Überblick

Turnier Termin Ort Format
National Bank Open 1. bis 13. August 2026 IGA Stadium, Montreal Masters 1000, 96er-Feld
Cincinnati Open 13. bis 23. August 2026 Cincinnati, Ohio Masters 1000, 96er-Feld
US Open 30. August bis 13. September 2026 Flushing Meadows, New York Grand Slam

Der Veranstalter in Kanada nennt den Zeitraum vom 1. bis 13. August, internationale Turnierkalender führen das Hauptfeld vom 2. bis 12. August. Das Herrenturnier findet in Montreal statt, die Damen spielen parallel in Toronto; beide Standorte wechseln sich jährlich ab.


Montreal: das stärkste Feld der Turniergeschichte

Tennis Canada spricht vom besten Teilnehmerfeld in der Geschichte des Turniers, und die Zahlen stützen das. 71 der Top 72 der Weltrangliste haben gemeldet, dazu zwei Spieler mit geschütztem Ranking. Ein Jahr zuvor hatten mit Sinner, Alcaraz, Djokovic und Draper gleich vier Topspieler abgesagt, damals lag nur eine Woche mehr zwischen Wimbledon und dem Turnierstart. Diesmal sind es drei.

Der prominenteste Absager ist Carlos Alcaraz. Der Spanier laboriert seit April an einer Verletzung am rechten Handgelenk, verpasste bereits die French Open und Wimbledon und wird auch nicht nach Montreal reisen. Ob er beim US Open antritt, ist offen.

Novak Djokovic steht auf der Meldeliste, sein Antreten gilt jedoch als unsicher. Der 39-Jährige plant seinen Kalender zurückhaltend, hat in Montreal seit 2015 nicht mehr gespielt und hatte laut Turnierdirektion zuletzt noch keine Unterkunft gebucht. Félix Auger-Aliassime geht als Nummer drei ins Turnier und ist damit der höchstgesetzte Kanadier in der Geschichte des Events.


Cincinnati als letzte Generalprobe

Das zweite Masters beginnt unmittelbar nach dem Ende von Montreal und dient als direkte Vorbereitung auf das US Open. Für Spieler, die in Kanada tief kommen, entsteht damit eine sportlich heikle Konstellation: Wer in Montreal das Finale erreicht, steigt in Cincinnati praktisch ohne Pause ein. Genau diese Verdichtung ist einer der Gründe, warum Topspieler bei einem der beiden Turniere regelmäßig früh verlieren oder gar nicht erst antreten.


Das Quotenbild vor der Hartplatzserie

Für Montreal und Cincinnati sind noch keine belastbaren Siegerquoten veröffentlicht. Turniersieger-Märkte für Masters-Events öffnen in der Regel erst kurz vor der Auslosung. Ein Bild der Kräfteverhältnisse liefert deshalb der Markt auf den US-Open-Sieger, der die gesamte Hartplatzserie mit einpreist.

Spieler Quote (dezimal) Implizite Wahrscheinlichkeit
Jannik Sinner klarer Favorit rund 45 Prozent laut Prognosemarkt
Carlos Alcaraz 3,00 33,3 Prozent
Novak Djokovic 15,00 6,7 Prozent
Alexander Zverev 17,00 5,9 Prozent
Ben Shelton 23,00 4,3 Prozent
Taylor Fritz 26,00 3,8 Prozent

Stand: Anfang Juli 2026, umgerechnete Quoten aus dem US-Markt, Angaben ohne Gewähr. Die Werte stammen aus der Zeit vor dem Wimbledon-Finale und dürften sich inzwischen verschoben haben. Für Sinner wurde in der Quelle kein einheitlicher Quotenwert ausgewiesen, der Prognosemarkt führte ihn zuletzt bei rund 45 Prozent.

Auffällig ist die Position von Alcaraz. Mit 3,00 wird ein Spieler geführt, der seit April kein Turnier bestritten hat und für Montreal abgesagt hat. Der Markt preist hier nicht Form, sondern Klasse und die Erwartung einer rechtzeitigen Rückkehr. Wer diese Erwartung nicht teilt, findet an dieser Stelle den größten Hebel.


Was den Markt in den kommenden Wochen bewegen dürfte

Vier Faktoren stechen heraus. Erstens Sinners Serie: Der Italiener hat in dieser Saison bei Masters-Turnieren noch nicht verloren, gewann in Rom den letzten fehlenden Titel für den Karriere-Golden-Masters und verteidigte in Wimbledon seinen Titel gegen Alexander Zverev. Eine kürzere Quote in Montreal ist praktisch gesetzt.

Zweitens die Personalie Alcaraz: Jede Meldung zum Handgelenk verschiebt den gesamten Markt, weil ein gesunder Alcaraz der einzige Spieler ist, der Sinner auf Hartplatz regelmäßig schlägt. Drittens die Entscheidung von Djokovic, dessen Antreten in Montreal offen ist. Und viertens die Frage, wie Zverev die Belastung verkraftet: Der French-Open-Sieger stand in Wimbledon erstmals im Finale und rückt in der Weltrangliste auf Platz zwei vor.


Was bei Turniersieger-Wetten im Tennis zu beachten ist

Zwei Regeldetails unterscheiden Tennis-Outrights von Fußball-Langzeitwetten. Erstens die Antrittsfrage: Bei den meisten Anbietern verfällt eine Wette auf einen Turniersieger, wenn der Spieler gemeldet war, aber nicht antritt. Bei anderen wird der Einsatz erstattet. Gerade in einer Phase mit mehreren angeschlagenen Topspielern ist der Blick in die Marktregeln entscheidend.

Zweitens die Aufgabe während eines Matches: Bei Einzelspielwetten greifen je nach Anbieter unterschiedliche Regeln, häufig muss mindestens ein Satz beendet oder der erste Ballwechsel gespielt sein, damit die Wette gültig bleibt. Bei Verletzungssorgen im Feld ist das kein Randthema, sondern der wahrscheinlichste Grund für eine strittige Abrechnung.

Glücksspiel kann süchtig machen. Sportwetten sind erst ab 18 Jahren erlaubt; eingesetzt werden sollte nur Geld, dessen Verlust verkraftbar ist. Hilfe und Informationen zum verantwortungsvollen Spielen: Spielerschutz.
Natalia Schubert - Sportjournalistin |
Natalia Schubert Natalia Schubert ist Fußballanalystin und Sportjournalistin mit über zwölf Jahren Erfahrung in der datenbasierten Spielanalyse. Sie studierte Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln und arbeitet mit professionellen Analyseplattformen wie Wyscout, InStat und Opta. Bei wetttippsheute.net verantwortet sie taktische Spielvorschauen, Hintergrundanalysen und die statistische Einordnung von Partien aus der Bundesliga, Champions League und weiteren internationalen Wettbewerben. Pro Saison verfolgt und analysiert sie über 300 Spiele.
Bester Neukundenbonus

100€Bonus Zum Anbieter AGB gelten, 18+
250€Bonus Zum Anbieter AGB gelten, 18+
200€Bonus Zum Anbieter AGB gelten, 18+
200€Bonus Zum Anbieter AGB gelten, 18+

Top 5 Wettanbieter
98/100 Wertung Zum Anbieter AGB gelten, 18+
98/100 Wertung Zum Anbieter AGB gelten, 18+
97/100 Wertung Zum Anbieter AGB gelten, 18+
96/100 Wertung Zum Anbieter AGB gelten, 18+
96/100 Wertung Zum Anbieter AGB gelten, 18+
wetttippsheute.net
Rechtlicher Hinweis: Wir weisen darauf hin, dass Sportwetten süchtig machen kann! Wetten soll Spaß machen, spielen Sie verantwortungsbewusst! Für alle Bonusangebote gelten die AGB des jeweiligen Anbieters! Bitte informieren Sie sich vorab! Spielen ist erst ab 18 erlaubt! Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe unter bzga.de