Für die Gastgeber von Hertha BSC stellt sich die aktuelle Situation im deutschen Unterhaus als äußerst prekär dar. Mit nur 30 Punkten aus den bisherigen 19 absolvierten Partien rangiert das Team auf dem 7. Tabellenplatz und befindet sich somit tief im Mittelfeld der Tabelle. Die Bilanz von acht Siegen, sechs Unentschieden und fünf Niederlagen verdeutlicht die Schwierigkeiten der Mannschaft, Konstanz in ihre Leistungen zu bringen. SV Darmstadt hingegen spielt eine beeindruckende Saison 2025/26.
Die „Lilien“ stehen mit 37 Punkten auf einem hervorragenden 2. Tabellenplatz und klopfen damit massiv an die Tür zur Bundesliga-Rückkehr. Mit zehn Siegen, sieben Unentschieden und zwei Niederlagen aus 19 Spielen reisen die Gäste als klarer tabellarischer Favorit in die Hauptstadt. Die Quoten spiegeln die Rollenverteilung wider: Ein Auswärtssieg von SV Darmstadt wird mit einer Quote von 3,10 bewertet, während ein Erfolg der Hausherren bei 2,20 liegt. Ein richtungsweisendes Duell zwischen einem Team, das um den Anschluss an die Aufstiegsplätze kämpft, und einer Mannschaft, die den Blick fest auf die Tabellenspitze gerichtet hat.
Formanalyse: Hertha BSC

Besonders im Angriff verfügt Hertha BSC über Akteure, die Spiele entscheiden können. Luca Schuler ist der unumstrittene Lebensversicherung des Teams: Mit 5 Toren in 659 Spielminuten zeigt der 26-jährige Deutsche eine enorme Effizienz und bringt die notwendige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss mit. Unterstützt wird er von Fabian Reese, der mit 28 Jahren die offensive Dynamik verkörpert. Reese erzielte bisher 4 Tore, steuerte 8 Assists bei und stand bereits 1630 Minuten auf dem Platz. In der kreativen Zentrale zieht Marten Winkler die Fäden. Der erst 23-jährige Mittelfeldspieler bringt mit 3 Toren und 3 Assists wichtige Impulse aus dem Halbfeld. Auch Sebastian Grønning konnte mit drei Treffern Akzente setzen, kommt jedoch bisher nur auf 471 Spielminuten. Die Offensive ist somit durchaus in der Lage, auch gegen Top-Teams der Liga Treffer zu erzielen, sofern sie mit den nötigen Zuspielen gefüttert wird.
Im Mittelfeld und in der Defensive zeigen sich jedoch die Schwachstellen. Michael Cuisance fungiert als kreativer Anker und bringt mit seinen 26 Jahren und 1575 Einsatzminuten die nötige Robustheit mit, kassierte allerdings auch schon 3 Gelbe Karten. Unterstützt wird er im Zentrum von Kevin Sessa, der mit 172 Minuten Spielzeit zum erweiterten Personal gehört. In der Abwehrreihe setzen die Berliner auf die Erfahrung von Toni Leistner (35 Jahre) und die Zweikampfstärke von Linus Gechter. Zwischen den Pfosten ist Tjark Ernst mit seinen 22 Jahren der junge Rückhalt. Der Keeper absolvierte bereits 1620 Minuten und ist für die Stabilität der Hintermannschaft von existenzieller Bedeutung. Trainer Leitl muss es gelingen, die defensive Ordnung gegen die spielstarken Hessen über 90 Minuten aufrechtzuerhalten.
Formanalyse: SV Darmstadt

Die Offensive wird von Routinier Isac Lidberg angeführt. Mit 27 Jahren zeigt der Angreifer seine ganze Klasse und führt die interne Torschützenliste mit 12 Treffern an. Lidberg ist zudem ein unermüdlicher Arbeiter gegen den Ball, was seine 2 Gelben Karten bei 1519 Spielminuten belegen. An seiner Seite glänzt Killian Corredor. Der 25-Jährige ist die Entdeckung der Saison: In 1345 Minuten erzielte er 5 Tore und bereitete 2 weitere Treffer vor. Seine Schnelligkeit und Dribbelstärke machen ihn zu einer ständigen Gefahr für jede Abwehrreihe. Fraser Hornby steuerte ebenfalls 5 wichtige Tore bei, während Marco Richter mit 2 Treffern in 1087 Minuten als Joker brandgefährlich ist. Bemerkenswert ist auch die Torgefahr der Defensive: Verteidiger Matej Maglica erzielte bereits 2 Tore und unterstreicht damit die offensive Ausrichtung der Außenverteidiger unter Kohfeldt.
Das Herzstück des Teams ist das ausgewogene Mittelfeld. Hiroki Akiyama orchestriert das Spiel mit einer hohen Passsicherheit und steuerte bereits 3 Tore bei. Neben ihm sorgt Kai Klefisch für die nötige Balance zwischen Defensive und Offensive. In der Innenverteidigung ist Patric Pfeiffer mit seinen 26 Jahren der unangefochtene Abwehrchef. Er bringt die Erfahrung aus 1710 Spielminuten mit und führt die Defensive lautstark an. Unterstützt wird er vom 30-jährigen Aleksandar Vukotić. Auf der rechten Abwehrseite hat sich der erfahrene Matthias Bader (28 Jahre) festgespielt und glänzte bereits mit einer soliden Defensivleistung. Im Tor steht Marcel Schuhen als verlässlicher Rückhalt. Der 33-jährige Deutsche hat mit 1710 Minuten die meiste Einsatzzeit aller Spieler und strahlt eine enorme Ruhe aus. SV Darmstadt wirkt in allen Mannschaftsteilen gefestigter als der kommende Gegner aus Berlin.
Head-to-Head Vergleich
Die direkte Bilanz der letzten Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Clubs spricht eine deutliche Sprache zugunsten der Hessen, auch wenn die Duelle oft hart umkämpft waren.
- 24.08.25 (2BUN): SV Darmstadt 0-0 Hertha BSC
- 12.04.25 (2BUN): Hertha BSC 1-1 SV Darmstadt
- 09.11.24 (2BUN): SV Darmstadt 3-1 Hertha BSC In den letzten drei Begegnungen konnte Darmstadt einen Sieg einfahren, während zwei Spiele mit einem Unentschieden endeten. Besonders der deutliche 3:1-Erfolg von Darmstadt im November 2024 dürfte den Berlinern noch in schmerzhafter Erinnerung geblieben sein.
Letzte 5 Spiele von Hertha BSC und SV Darmstadt
| Team | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 | Spiel 5 |
| Hertha BSC | U | U | N | U | U |
| SV Darmstadt | S | U | S | N | U |
Taktische Analyse
Hertha BSC: Trainer Stefan Leitl wird voraussichtlich auf ein 4-4-2-System setzen, um die Räume im Mittelfeld eng zu machen. Der Fokus liegt darauf, die Bälle schnell auf Luca Schuler und Fabian Reese zu spielen, die ihre Schnelligkeit gegen die erfahrene, aber teils etwas langsamere Darmstadt-Abwehr ausspielen sollen. Das Umschaltspiel ist der Schlüssel für Hertha. Defensive Stabilität hat oberste Priorität, da man gegen die effizienten Hessen keine einfachen Fehler machen darf. Cuisance wird als Staubsauger vor der Abwehr fungieren, um die Kreise von Hiroki Akiyama einzuschränken.
SV Darmstadt: Florian Kohfeldt bevorzugt ein flexibles 4-3-3 oder 4-2-3-1, das auf Ballbesitz und Kontrolle ausgelegt ist. Die Außenverteidiger Fabian Holland und Bader schalten sich permanent in die Angriffe ein, um Überzahlsituationen zu schaffen. Isac Lidberg agiert oft als Wandspieler, der die Bälle für den nachrückenden Killian Corredor oder Hornby ablegt. Darmstadt wird versuchen, das Spiel zu dominieren und Hertha durch langanhaltende Ballbesitzphasen müde zu spielen. Das Gegenpressing nach Ballverlust ist eine der großen Stärken der aktuellen Darmstädter Mannschaft.
Wettoptionen und Quoten
| ERGEBNIS | 1 | X | 2 |
| QUOTE | 2,20 | 3,70 | 3,10 |
Neben der klassischen Drei-Weg-Wette bieten sich für dieses Spiel weitere interessante Möglichkeiten an, um von der statistischen Ausgangslage zu profitieren:
| Wette | Quote | Erklärung |
| BEIDE TEAMS TREFFEN | 1,55 | Tore auf beiden Seiten wahrscheinlich |
| ÜBER / UNTER TORE | 1,65 | Torreiche Begegnung erwartet |
| ISAC LIDBERG ERZIELT EIN TOR | 2,50 | Darmstadt-Topscorer in Form |
| Doppelte Chance | 1,70 | Darmstadt verliert nicht |
Wett-Tipp & Prognose: Hertha BSC – SV Darmstadt | 2. Bundesliga (01.02.2026)
Das Duell im Olympiastadion am 20. Spieltag der 2. Bundesliga könnte kaum gegensätzlicher sein. Während Hertha BSC als Siebter den Anschluss nach oben zu verlieren, droht und dringend Punkte für den Aufstiegskampf benötigt, schwimmt SV Darmstadt auf einer Erfolgswelle und hat die Bundesliga-Rückkehr fest im Visier. Die Statistiken untermauern die Favoritenrolle der Gäste: Darmstadt stellt mit 37 Punkten und einer stabilen Achse um Schuhen, Pfeiffer und Lidberg eines der gefestigtsten Teams der Liga. Hertha hingegen hat mit 18 Gegentoren zwar eine solide Defensive, zeigt aber in den letzten Wochen erhebliche Probleme beim Siegen, auch wenn die Offensive um den treffsicheren Luca Schuler (5 Tore) immer für einen Treffer gut ist. Die Formkurve der letzten Wochen zeigt bei Darmstadt trotz kleinerer Ausrutscher eine deutlich höhere Qualität in der Spielanlage.
Spieler wie Killian Corredor und der offensivstarke Außenverteidiger Fabian Holland sind für eine teils wacklige Hertha-Defensive schwer zu kontrollieren. Zwar wird Hertha vor heimischem Publikum alles in die Waagschale werfen, doch die individuelle Klasse und die taktische Reife der Hessen sollten am Ende den Ausschlag geben. Da Hertha zu Hause zum Handeln gezwungen ist, werden sich Räume für die schnellen Umschaltbewegungen von Darmstadt ergeben. Wir erwarten ein intensives Spiel, in dem beide Mannschaften zu Torchancen kommen werden, Darmstadt jedoch seine Effizienz ausspielt. Die Historie der direkten Duelle stützt diese Einschätzung, da Darmstadt in den letzten Jahren regelmäßig gegen Hertha punkten konnte. Aufgrund der Sieglos-Serie der Hausherren und der gleichzeitigen Offensivpower beider Teams ist mit Toren zu rechnen, wobei die individuelle Qualität von Isac Lidberg und seinen Kollegen den Unterschied zugunsten der Gäste machen wird.
- Unser Tipp: Kombiwette – Sieg SV Darmstadt & Über 1,5 Tore (Quote: 3,88)
- Ergebnisprognose: 1:2 für SV Darmstadt





















