Für Hertha BSC steht in diesem Spiel eine richtungsweisende Phase der Saison im Mittelpunkt. Betrachtet man die aktuelle Situation im Pokalwettbewerb, zeigt sich die Mannschaft als extrem schwer zu schlagen, was jedoch auch mit einer gewissen Sieglosigkeit einhergeht. Die Bilanz von fünf Unentschieden in den letzten fünf Partien verdeutlicht die Schwierigkeiten der Mannschaft, Spiele vorzeitig zu entscheiden und Führungen über die Zeit zu bringen.
Freiburg hingegen spielt eine solide Saison 2025/26. Die Breisgauer präsentieren sich als gefestigtes Team, das besonders in Drucksituationen seine Klasse unter Beweis stellt. Mit einer Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen reisen die Gäste als leichter tabellarischer Favorit in die Hauptstadt. Die Quoten spiegeln die Rollenverteilung wider: Ein Auswärtssieg von Freiburg wird mit einer Quote von 2,15 bewertet, während ein Erfolg der Hausherren bei 3,30 liegt. Ein richtungsweisendes Duell zwischen einem Team, das über die mannschaftliche Geschlossenheit kommt, und einer Mannschaft, die den Heimvorteil im stimmungsvollen Olympiastadion nutzen möchte.
Formanalyse: Hertha BSC

Besonders im Angriff verfügt Hertha über Akteure, die Spiele entscheiden können. Fabian Reese ist die unumstrittene Lebensversicherung des Teams: Mit 3 Toren zeigt der 28-jährige Deutsche eine enorme Effizienz und bringt die notwendige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss mit. Unterstützt wird er von Marten Winkler, der mit 23 Jahren die jugendliche Dynamik verkörpert. Winkler erzielte bisher ebenfalls 3 Tore und ist ein ständiger Unruheherd auf den Außenbahnen. In der kreativen Zentrale zieht Michaël Cuisance die Fäden. Der 26-jährige Franzose bringt mit seiner technischen Finesse wichtige Impulse aus dem Halbfeld. Auch Dawid Kownacki konnte mit drei Treffern Akzente setzen und unterstreicht die offensive Breite des Kaders. Die Offensive ist somit durchaus in der Lage, auch gegen gestandene Bundesligisten Treffer zu erzielen, sofern sie mit den nötigen Zuspielen gefüttert wird.
Im Mittelfeld und in der Defensive zeigen sich jedoch die Schwachstellen in der Konzentration. Pascal Klemens fungiert als defensiver Anker und bringt mit seinen 20 Jahren bereits eine beachtliche Reife mit. Unterstützt wird er im Zentrum von Paul Seguin, der mit 30 Jahren zur erfahrenen Achse gehört. In der Abwehrreihe setzen die Berliner auf die ungarische Nationalkraft Marton Dardai und die Zweikampfstärke von Linus Gechter. Auf den Außenbahnen agieren Michal Karbownik und Julian Eitschberger, die den Spagat zwischen defensiver Absicherung und offensiven Vorstößen meistern müssen. Zwischen den Pfosten ist Tjark Ernst mit seinen 22 Jahren der talentierte Rückhalt. Der junge Keeper ist für die Stabilität der Hintermannschaft von existenzieller Bedeutung. Trainer Leitl muss es gelingen, die defensive Ordnung gegen die spielstarken Freiburger über 90 oder gar 120 Minuten aufrechtzuerhalten.
Formanalyse: Freiburg

Die Offensive wird von Igor Matanovic angeführt. Mit 22 Jahren zeigt der Angreifer seine ganze Klasse und führt die interne Torschützenliste mit 3 Treffern an. Matanovic ist zudem ein unermüdlicher Arbeiter gegen den Ball. An seiner Seite glänzt Jan-Niklas Beste. Der 27-Jährige ist eine der tragenden Säulen der Saison: Er erzielte bisher 3 Tore und ist besonders bei Standardsituationen eine Waffe. Seine Flankenläufe und seine Übersicht machen ihn zu einer ständigen Gefahr für jede Abwehrreihe. Yuito Suzuki steuerte ebenfalls wichtige Impulse bei, während Derry Scherhant mit 3 Treffern seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellte. Bemerkenswert ist auch die Flexibilität der Offensive unter Schuster, die es Gegnern erschwert, sich auf einen einzelnen Zielspieler einzustellen.
Das Herzstück des Teams ist das ausgewogene Mittelfeld. Maximilian Eggestein orchestriert das Spiel mit einer hohen Passsicherheit und sorgt für die nötige Balance zwischen Defensive und Offensive. Neben ihm bringt der junge Schweizer Johan Manzambi mit einem Marktwert von 21,3 Millionen Euro eine enorme Qualität in die Zentrale. In der Innenverteidigung ist Matthias Ginter mit seinen 32 Jahren der unangefochtene Abwehrchef. Er bringt die Erfahrung aus unzähligen Schlachten mit und führt die Defensive lautstark an. Unterstützt wird er vom 23-jährigen Max Rosenfelder. Auf der linken Abwehrseite hat sich Jordy Makengo festgespielt. Im Tor steht Noah Atubolu als verlässlicher Rückhalt. Der 23-jährige Nationaltorhüter strahlt eine enorme Ruhe aus und hat sich zu einem der besten Keeper der Liga entwickelt. Freiburg wirkt in allen Mannschaftsteilen gefestigter als der kommende Gegner aus Berlin.
Head-to-Head Vergleich
Die direkte Bilanz der letzten Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Clubs spricht für eine ausgeglichene, aber tendenziell eher für Freiburg positive Geschichte, auch wenn die Duelle oft bis zum Ende offen waren.
- 01.04.2023 (Bundesliga): Freiburg 1-1 Hertha BSC
- 09.10.2022 (Bundesliga): Hertha BSC 2-2 Freiburg
- 26.02.2022 (Bundesliga): Freiburg 3-0 Hertha BSC
- 02.10.2021 (Bundesliga): Hertha BSC 1-2 Freiburg
- 06.05.2021 (Bundesliga): Hertha BSC 3-0 Freiburg
In den letzten fünf Begegnungen konnte Freiburg zwei Siege einfahren, während zwei Spiele mit einem Unentschieden endeten und Hertha einmal siegreich war. Besonders der deutliche 3:0-Erfolg von Hertha im Mai 2021 zeigt jedoch, dass die Berliner im eigenen Stadion über sich hinauswachsen können.
Letzte 5 Spiele von Hertha BSC und Freiburg
| Team | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 | Spiel 5 |
| Hertha BSC | U | U | U | U | U |
| Freiburg | N | S | U | N | S |
Taktische Analyse
Hertha BSC: Trainer Stefan Leitl wird voraussichtlich auf ein kompaktes 4-4-2-System setzen, um die Räume im Mittelfeld eng zu machen. Der Fokus liegt darauf, die Bälle schnell auf Fabian Reese und Dawid Kownacki zu spielen, die ihre Schnelligkeit gegen die erfahrene Freiburg-Abwehr ausspielen sollen. Das Umschaltspiel ist der Schlüssel für Hertha. Defensive Stabilität hat oberste Priorität, da man gegen die effizienten Breisgauer keine einfachen Fehler machen darf. Seguin und Klemens werden als Staubsauger vor der Abwehr fungieren, um die Kreise von Eggestein einzuschränken. Vor heimischem Publikum wird Hertha versuchen, über eine aggressive Zweikampfführung den Rhythmus der Gäste zu brechen.
Freiburg: Julian Schuster bevorzugt ein flexibles 4-2-3-1, das auf Ballbesitz und Kontrolle ausgelegt ist. Die Flügelspieler Jan-Niklas Beste und Yuito Suzuki schalten sich permanent in die Angriffe ein, um Überzahlsituationen zu schaffen. Igor Matanovic agiert oft als Wandspieler, der die Bälle für die nachrückenden Mittelfeldspieler ablegt. Freiburg wird versuchen, das Spiel zu dominieren und Hertha durch langanhaltende Ballbesitzphasen müde zu spielen. Das Gegenpressing nach Ballverlust ist eine der großen Stärken der aktuellen Freiburger Mannschaft, womit sie versuchen werden, die Berliner Konter im Keim zu ersticken.
Wettoptionen und Quoten
| ERGEBNIS | 1 | X | 2 |
| QUOTE | 3.30 | 3.40 | 2.15 |
Neben der klassischen Drei-Weg-Wette bieten sich für dieses Spiel weitere interessante Möglichkeiten an, um von der statistischen Ausgangslage zu profitieren:
| Wette | Quote | Erklärung |
| BEIDE TEAMS TREFFEN | 1.75 | Offensivstarke Akteure auf beiden Seiten |
| ÜBER 9,5 ECKEN | 1.85 | Intensives Spiel mit vielen Flügelangriffen |
| DOPPELTE CHANCE X2 | 1.35 | Freiburg verliert nach regulärer Spielzeit nicht |
| FABIAN REESE ERZIELT EIN TOR | 3.20 | Hertha-Topscorer in gefährlicher Form |
Wett-Tipp & Prognose: Hertha BSC – Freiburg | DFB-Pokal (10.02.2026)
Das Viertelfinal-Duell im Olympiastadion am Dienstagabend könnte spannungsgeladener kaum sein. Während Hertha BSC durch eine Serie von fünf Unentschieden eine enorme defensive Zähigkeit bewiesen hat, reist Freiburg mit der reiferen Spielanlage und einer höheren individuellen Qualität an. Die Statistiken untermauern die leichte Favoritenrolle der Gäste: Freiburg stellt mit Akteuren wie Matthias Ginter und Jan-Niklas Beste eine Achse, die bereits international erfahren ist. Hertha hingegen hat mit Fabian Reese und Marten Winkler (beide 3 Tore) gefährliche Waffen im Umschaltspiel, die jederzeit für eine Überraschung sorgen können.
Die Formkurve der letzten Wochen zeigt bei Freiburg eine größere Variabilität in der Spielgestaltung. Spieler wie Igor Matanovic und der spielstarke Manzambi sind für die Berliner Defensive schwer über die volle Distanz zu kontrollieren. Zwar wird Hertha vor den heimischen Fans alles in die Waagschale werfen, doch die taktische Disziplin der Breisgauer sollte am Ende den Ausschlag geben. Da Hertha zu Hause in einem K.o.-Spiel agieren muss, werden sich zwangsläufig Räume für die präzisen Umschaltbewegungen von Freiburg ergeben. Wir erwarten ein intensives Pokalspiel, in dem beide Mannschaften zu Abschlüssen kommen werden, Freiburg jedoch seine Abgeklärtheit ausspielt. Da Pokalspiele oft von hoher Intensität und vielen Standardsituationen geprägt sind, bietet sich eine Kombination an, die den Spielverlauf widerspiegelt. Aufgrund der statistischen Wahrscheinlichkeit und der taktischen Ausrichtung beider Teams rechnen wir mit einem kontrollierten Auftritt der Gäste, die das Spielgerät oft in die gefährliche Zone bringen werden.
- Unser Tipp: Kombiwette – Sieg Freiburg & Über 8,5 Ecken (Quote: 3.66)
- Ergebnisprognose: 1:2 für Freiburg





















