Für die Gastgeber von AS Monaco richtet sich der Fokus vor dieser Partie vor allem auf Struktur und Ausgangslage. Mit 10 Punkten aus den 8 absolvierten Partien der vorangegangenen Ligaphase belegt AS Monaco aktuell einen Platz im gesicherten Mittelfeld des Wettbewerbs, hat sich jedoch mit einer durchwachsenen Bilanz in diese K.o.-Runde gekämpft. Die Bilanz von zwei Siegen, vier Unentschieden und zwei Niederlagen verdeutlicht die Schwierigkeiten der Mannschaft von Trainer Sébastien Pocognoli, über die gesamte Dauer der europäischen Spielzeit hinweg absolute Konstanz zu wahren.
PSG hingegen operiert in der laufenden Champions League-Saison mit den Ambitionen eines Titelverteidigers, auch wenn man zuletzt Federn lassen musste. Die Pariser reisen nach einer durchwachsenen Endphase der Ligaphase, in der sie nur zwei Punkte aus den letzten drei Spielen holten, dennoch als Favorit ins Fürstentum. Mit vier Siegen aus den ersten fünf Runden und einer beeindruckenden Torausbeute von 21 Treffern unterstreicht das Team von Luis Enrique seine offensive Potenz. Die Quoten spiegeln diese Rollenverteilung wider: Ein Auswärtssieg von PSG wird mit einer Quote von 1,58 bewertet, während ein Erfolg der Hausherren bei deutlichen 5,50 liegt. Ein richtungsweisendes Duell zwischen einem Team, das nach der Enttäuschung der Vorsaison Wiedergutmachung sucht, und einem Club, der seinen Thron in Europa verteidigen will.
Formanalyse: AS Monaco

Besonders im Angriff verfügt Monaco über Akteure, die Spiele entscheiden können. Folarin Balogun ist die zentrale Figur in der Offensive: Mit 3 Toren in 656 Spielminuten in der Königsklasse zeigt der 24-Jährige seine internationale Klasse und hofft, seine jüngste Torflaute ausgerechnet gegen den Rivalen aus Paris zu beenden. Unterstützt wird er von Jordan Teze, der mit 26 Jahren bereits 2 Treffer beisteuern konnte und in 556 Einsatzminuten eine wichtige Stütze im Spielaufbau darstellt. In der kreativen Zentrale zieht Maghnes Akliouche die Fäden. Der 23-jährige Mittelfeldspieler lieferte bereits 2 Vorlagen und stand 702 Minuten auf dem Platz. Auch Takumi Minamino konnte mit einem Treffer Akzente setzen, fällt jedoch für das anstehende Hinspiel verletzungsbedingt aus. Die Offensive ist somit gefordert, die Ausfälle zu kompensieren und gegen die Pariser Defensive Lücken zu finden.
Im Mittelfeld und in der Defensive zeigen sich jedoch die Schwachstellen, die durch eine beunruhigende Disziplinlosigkeit verschärft werden. In acht der letzten 19 Pflichtspiele kassierte Monaco mindestens eine Rote Karte, was die taktische Ordnung regelmäßig sprengt. In der Abwehrreihe müssen die Monegassen zudem auf die Erfahrung von Eric Dier und die Zweikampfstärke von Mohammed Salisu verzichten. Thilo Kehrer, der mit 600 Minuten zum Stammpersonal gehört, wird in der Defensive eine Schlüsselrolle einnehmen müssen. Zwischen den Pfosten ist Philipp Köhn mit seinen 27 Jahren der Rückhalt, da Stammkeeper Lukáš Hradecký verletzungsbedingt passen muss. Köhn absolvierte bereits 540 Minuten und wird gegen die hocheffiziente Pariser Sturmreihe einen Sahnetag benötigen.
Formanalyse: PSG

Die Offensive wird von Vitinha angeführt, der in dieser europäischen Kampagne bereits 5 Tore erzielte und eine Vorlage beisteuerte. Mit 720 Spielminuten ist er der Taktgeber im Zentrum. An seiner Seite glänzt Khvicha Kvaratskhelia. Der 25-Jährige ist ein ständiger Unruheherd: In 444 Minuten erzielte er 3 Tore und bereitete 3 weitere Treffer vor. Seine Dribbelstärke macht ihn zu einer ständigen Gefahr. Ousmane Dembélé steuerte ebenfalls ein Tor und eine Vorlage bei, wobei seine Quote gegen Monaco historisch überragend ist: Sieben Tore in neun Spielen gegen die Monegassen belegen, dass ihm dieser Gegner liegt. Da er zudem in den letzten beiden Pflichtspielen für PSG traf, reist er in Topform an. Bradley Barcola ergänzt die Angriffsreihe mit zwei Vorlagen aus 583 Minuten Spielzeit.
Das Herzstück des Teams ist die Defensive, die trotz der Ausfälle von Fabián Ruiz stabil wirkt. Marquinhos orchestriert die Abwehr mit seiner Erfahrung aus 496 Einsatzminuten und erzielte sogar einen Treffer. Neben ihm sorgt Willian Pacho für die nötige Robustheit, während Nuno Mendes auf der linken Außenbahn mit 2 Toren und 2 Vorlagen aus 661 Minuten offensive Akzente setzt. Im Tor steht Lucas Chevalier als verlässlicher Rückhalt. Der 24-Jährige hat mit 540 Minuten Einsatzzeit das Vertrauen des Trainers und strahlt trotz seiner Jugend eine enorme Ruhe aus. PSG wirkt in der Breite des Kaders deutlich ausgeglichener besetzt als der kommende Gegner aus dem Fürstentum.
Head-to-Head Vergleich
Die direkte Bilanz der letzten Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Clubs zeigt eine leichte Tendenz zugunsten von PSG, auch wenn Monaco das letzte Duell in der Liga für sich entscheiden konnte.
- 29.11.25 (Ligue 1): AS Monaco 1-0 PSG
- 07.02.25 (Ligue 1): PSG 4-1 AS Monaco
- 05.01.25 (Super Cup): PSG 1-0 AS Monaco
In den letzten drei Begegnungen konnte PSG zwei Siege einfahren, während Monaco das letzte Heimspiel knapp gewinnen konnte. Besonders das deutliche 4:1 von PSG im Februar 2025 unterstrich die individuelle Überlegenheit der Pariser, wenn sie ihr volles Potenzial abrufen. Auf europäischer Ebene ist die Intensität traditionell noch höher, was die Bedeutung der Tagesform unterstreicht.
Letzte 5 Spiele von AS Monaco und PSG
| Team | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 | Spiel 5 |
| AS Monaco | S | U | N | S | U |
| PSG | N | S | S | U | S |
Taktische Analyse
AS Monaco: Trainer Sébastien Pocognoli wird voraussichtlich auf eine kompakte Defensive setzen, um die Räume für die schnellen Pariser Flügelspieler eng zu machen. Der Fokus liegt darauf, nach Ballgewinn blitzschnell auf Folarin Balogun umzuschalten. Da wichtige Stützen wie Dier und Salisu fehlen, muss Monaco über das Kollektiv kommen. Das Risiko von Platzverweisen muss zwingend minimiert werden, da eine Unterzahl gegen PSG auf diesem Niveau kaum zu kompensieren ist. Monaco wird versuchen, über Standardsituationen und die Physis von Kehrer gefährlich zu werden.
PSG: Luis Enrique bevorzugt ein dominantes 4-3-3, das auf Kontrolle ausgelegt ist. Die Außenverteidiger Nuno Mendes und Hakimi schalten sich permanent in die Angriffe ein, um Überzahlsituationen zu schaffen. Vitinha agiert als Dreh- und Angelpunkt, der die Bälle für Kvaratskhelia oder Dembélé verteilt. PSG wird versuchen, das Spiel früh zu entscheiden und Monaco durch langanhaltende Ballbesitzphasen zu Fehlern zu zwingen. Das Ziel wird sein, ein wichtiges Auswärtstor zu erzielen, um mit einer guten Ausgangslage in das Rückspiel im Parc des Princes zu gehen.
Wettoptionen und Quoten
| ERGEBNIS | 1 | X | 2 |
| QUOTE | 5,50 | 4,60 | 1,58 |
Neben der klassischen Drei-Weg-Wette bieten sich für dieses Spiel weitere interessante Möglichkeiten an, um von der statistischen Ausgangslage zu profitieren:
| Wette | Quote | Erklärung |
| BEIDE TEAMS TREFFEN | 1,75 | Hohe Offensivqualität auf beiden Seiten vorhanden |
| ÜBER 2,5 TORE | 1,65 | Historisch torreiche Duelle dieser Teams |
| OUSMANE DEMBÉLÉ ERZIELT EIN TOR | 2,10 | Top-Form und starke Quote gegen Monaco |
| Doppelte Chance 1X | 2,30 | Monaco zu Hause in der UCL noch ungeschlagen |
Wett-Tipp & Prognose: AS Monaco – PSG | Champions League (17.02.2026)
Das Duell im Stade Louis II am Playoff-Hinspiel der Champions League verspricht Hochspannung. Während AS Monaco mit großen personellen Sorgen in der Defensive kämpft und auf wichtige Leistungsträger wie Dier, Salisu und Minamino verzichten muss, kann PSG nahezu aus dem Vollen schöpfen. Die Statistiken untermauern die Favoritenrolle der Gäste: PSG stellt mit einer stabilen Achse um Marquinhos und Vitinha sowie der individuellen Klasse von Kvaratskhelia und Dembélé eines der stärksten Teams des Wettbewerbs. Monaco hingegen hat mit der Disziplin zu kämpfen, was die acht Roten Karten in der laufenden Saison verdeutlichen.
Die Formkurve zeigt bei PSG trotz der jüngsten Niederlage in der Liga eine deutlich höhere Qualität in der internationalen Spielanlage. Spieler wie Ousmane Dembélé, der gegen Monaco regelmäßig trifft, sind für eine ersatzgeschwächte Monegassen-Abwehr extrem schwer zu kontrollieren. Zwar wird Monaco vor heimischem Publikum versuchen, die Ungeschlagen-Serie im eigenen Stadion zu verteidigen, doch die taktische Reife der Pariser sollte am Ende den Ausschlag geben. Da Monaco durch die Ausfälle defensiv anfälliger ist, werden sich Räume für die schnellen Kombinationen von PSG ergeben. Wir erwarten ein intensives Spiel, in dem die individuelle Qualität der Pariser den Unterschied machen wird. Die Historie der direkten Duelle stützt diese Einschätzung, da PSG in den letzten Jahren regelmäßig die Oberhand behielt, wenn es um entscheidende Spiele ging.
- Unser Tipp: Kombiwette – Sieg PSG & Ousmane Dembélé erzielt ein Tor (Quote: 3,32)
- Ergebnisprognose: 1:3 für PSG





















