Für Werder Bremen ist die Ausgangslage nach den bisherigen 15 Saisonspielen durchwachsen: Das Team belegt mit vier Siegen, fünf Unentschieden und sechs Niederlagen den 10. Tabellenplatz und weist ein negatives Torverhältnis von 18:28 auf. Mit 17 Punkten steht man im gesicherten Mittelfeld, sucht jedoch nach Konstanz. Die TSG Hoffenheim hingegen präsentiert sich in dieser Spielzeit in hervorragender Verfassung. Mit acht Siegen, drei Unentschieden und nur vier Niederlagen rangiert die Mannschaft von Christian Ilzer mit 27 Punkten auf einem starken 5. Tabellenplatz. Die Torbilanz von 29:20 unterstreicht die offensive Schlagkraft der Kraichgauer. Die Quoten für dieses Duell deuten auf eine enge Kiste hin, wobei die Gäste leicht favorisiert werden: Bremen wird mit einer Quote von 2,90 bewertet, während ein Auswärtssieg der Hoffenheimer mit 2,35 quotiert wird. Ein Unentschieden liegt bei einer Quote von 3,80.
Formanalyse: Werder Bremen

In der Offensive ist Jens Stage der überraschende Fixpunkt: Der 29-jährige Däne führt mit 5 Toren aus 1103 Spielminuten die interne Torjägerliste an und zeigt als Mittelfeldspieler mit skandinavischer Mentalität enorme Torgefahr bei Vorstößen. Justin Njinmah erzielte 3 Tore und bringt mit 25 Jahren enorme Schnelligkeit und deutsche Nachwuchsklasse auf den Flügel. Romano Schmid ist der kreative Motor im Mittelfeld; mit 2 Toren und 4 Assists aus 1318 Minuten beweist der 25-jährige Österreicher seine Bedeutung für den Spielaufbau. Marco Grüll steuerte ebenfalls 2 Tore und 1 Assist bei und belebt das Angriffsspiel mit österreichischer Dynamik.
Im Mittelfeld zieht Senne Lynen die Fäden. Der 26-jährige Belgier absolvierte 1229 Spielminuten und sorgt für die nötige Balance zwischen Abwehr und Angriff. Unterstützt wird er von Leonardo Bittencourt, der mit 32 Jahren die nötige Bundesliga-Routine einbringt, auch wenn er in dieser Saison erst auf 199 Einsatzminuten kommt. Felix Agu ist mit seiner Vielseitigkeit auf den Außenbahnen ein wichtiger Faktor, er sammelte bereits eine Vorlage in 485 Minuten.
Defensiv stützt sich Werder auf Kapitän Marco Friedl. Der 27-jährige Österreicher ist mit 1220 Minuten der Abwehrchef und kassierte bisher 4 Gelbe Karten. Neben ihm agiert Amos Pieper, der nach seiner Verletzung auf 766 Minuten kommt. Im Tor steht das 21-jährige Talent Mio Backhaus, der mit 1170 Spielminuten das Vertrauen genießt und als große deutsche Torhüterhoffnung gilt.
Schlüsselspieler: Stage muss seine Torgefahr aus dem Mittelfeld beibehalten. Schmid ist für die finalen Pässe verantwortlich. Friedl muss die Defensive gegen die starke TSG-Offensive stabilisieren. Backhaus braucht einen Sahnetag im Kasten. Trainer Horst Steffen hofft auf den Heimvorteil vor 42.100 Zuschauern.
Formanalyse: TSG Hoffenheim

Herausragend in der Offensive agiert Fisnik Asllani. Der 23-jährige Angreifer erzielte bereits 6 Tore und lieferte 2 Assists in 978 Minuten, womit er seine enorme Entwicklung unter Ilzer unterstreicht. Ihm dicht auf den Fersen ist Tim Lemperle, der mit 5 Toren und einem Assist ebenfalls 23 Jahre alt ist und die neue deutsche Sturm-Generation repräsentiert. Grischa Prömel ist die Lebensversicherung im Mittelfeld: Mit 5 Toren und 2 Assists zeigt der 30-Jährige seine ganze Klasse und Führungsqualität. Wouter Burger komplettiert das starke Kollektiv mit 3 Toren und 4 Assists aus 1166 Minuten.
Im Mittelfeld überzeugt zudem Alexander Prass. Der 24-jährige Österreicher steuerte bereits eine Vorlage bei und ist ein wichtiger Baustein im System von Ilzer. Leon Avdullahu zeigt mit seinen 21 Jahren und einem Assist vielversprechende Ansätze im defensiven Mittelfeld. Die Breite des Kaders wird durch Spieler wie Bazoumana Touré (2 Tore, 4 Assists) deutlich, der mit 19 Jahren für frischen Wind sorgt.
Die Defensive wird von Routinier Oliver Baumann angeführt. Der 35-jährige Nationaltorhüter ist mit 1350 Spielminuten der Dauerbrenner und ein absoluter Rückhalt. Davor organisieren Robin Hranáč und Albian Hajdari die Abwehr. Hajdari erzielte bereits ein Tor und zeigt mit 22 Jahren moderne Innenverteidiger-Qualitäten. Vladimir Coufal bringt mit 33 Jahren und vier Assists enorme Erfahrung von der rechten Seite ein.
Schlüsselspieler: Asllani ist der Zielspieler im Sturm. Prömel fungiert als Box-to-Box-Player mit Torgefahr. Baumann ist der lautstarke Leader von hinten heraus. Burger kontrolliert den Rhythmus. Trainer Christian Ilzer hat sein Team taktisch hervorragend auf das Auswärtsspiel in Bremen eingestellt.
Head-to-Head Vergleich
- 01.08.25 (Testspiel): Werder Bremen 0-3 TSG Hoffenheim
- 16.02.25 (Bundesliga): Werder Bremen 0-1 TSG Hoffenheim
- Letztes Duell in Hoffenheim: TSG Hoffenheim 3-1 Werder Bremen
Die direkte Bilanz der jüngeren Vergangenheit spricht eine klare Sprache für die Gäste aus dem Kraichgau. Hoffenheim konnte die letzten drei Begegnungen (inklusive Testspiel) allesamt für sich entscheiden und dabei eine dominante Rolle einnehmen. Besonders die Offensivkraft der TSG bereitete den Bremern zuletzt große Probleme.
Letzte 5 Spiele von Werder Bremen und TSG Hoffenheim
| Team | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 | Spiel 5 |
| Werder Bremen | U | U | N | N | U |
| TSG Hoffenheim | U | S | N | S | U |
Taktische Analyse
Werder Bremen: Horst Steffen bevorzugt meist ein kompaktes System, oft ein 3-4-2-1 oder ein flexibles 4-3-3. Gegen Hoffenheim wird es darauf ankommen, das Zentrum durch Lynen und Stage zu schließen, um die schnellen Umschaltmomente der Gäste zu unterbinden. Schmid und Grüll sollen über die Halbräume Njinmah in Szene setzen. Die Bremer setzen auf ein geduldiges Aufbauspiel, müssen aber die Konterabsicherung drastisch verbessern, da sie gegen die schnellen Asllani und Lemperle sonst ins offene Messer laufen könnten.
TSG Hoffenheim: Christian Ilzer lässt ein sehr aggressives 4-3-1-2 oder 4-3-3 spielen, das auf frühem Pressing und sofortigem Gegenpressing basiert. Mit Burger als Taktgeber und Prömel als Antreiber wird das Mittelfeld oft schnell überbrückt. Die Außenverteidiger wie Coufal schalten sich permanent in die Offensive ein, was zu einer Überzahl in der gegnerischen Box führt. Hoffenheim wird versuchen, die Unsicherheiten in der Bremer Hintermannschaft durch permanentes Anlaufen zu provozieren.
Voraussichtliche Aufstellungen
Werder Bremen (4-3-3): Backhaus – Agu, Friedl, Pieper, Schmidt – Lynen, Stage, Schmid – Grüll, Njinmah, Topp TSG Hoffenheim (4-3-3): Baumann – Coufal, Hranáč, Hajdari, Arthur Chaves – Burger, Prömel, Prass – Lemperle, Asllani, Touré
Wettoptionen und Quoten
| Ergebnis | Quote |
| 1 (Bremen Sieg) | 2,90 |
| X (Unentschieden) | 3,80 |
| 2 (Hoffenheim Sieg) | 2,35 |
- Jens Stage trifft (Quote: 4,50): Der Bremer Topscorer ist immer für einen Vorstoß gut.
- Fisnik Asllani trifft (Quote: 2,75): Hoffenheims Torjäger ist in bestechender Form.
- Über 2,5 Tore (Quote: 1,65): Angesichts der Offensivpower beider Teams sehr wahrscheinlich.
Wett-Tipp & Prognose: Werder Bremen – TSG Hoffenheim | Bundesliga (10.01.2026)
Das Duell im Weserstadion verspricht eine interessante Konstellation, da zwei unterschiedliche Saisonverläufe aufeinandertreffen. Werder Bremen kämpft um den Anschluss an das obere Tabellendrittel, hat aber mit nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen und einer negativen Tordifferenz von minus zehn statistisch zu kämpfen. Die Abhängigkeit von Jens Stage (5 Tore) und Romano Schmid (4 Assists) ist offensichtlich, während die Defensive um Mio Backhaus und Marco Friedl (28 Gegentore) oft nicht die nötige Stabilität ausstrahlt. Hoffenheim hingegen reist als Tabellenfünfter mit breiter Brust an. Das Team von Christian Ilzer überzeugt durch eine enorme Breite im Kader: Fisnik Asllani (6 Tore), Tim Lemperle (5 Tore) und Grischa Prömel (5 Tore) bilden eine der gefährlichsten Offensivreihen der Liga. Mit 29 erzielten Treffern sind die Kraichgauer jederzeit in der Lage, ein Spiel auswärts zu dominieren.
Die Formkurven zeigen deutliche Vorteile für die Gäste. Während Bremen seit mehreren Spielen auf einen Sieg wartet und zuletzt vor allem offensiv zu harmlos agierte, punktet Hoffenheim konstant gegen Teams aus allen Tabellenregionen. Auch der direkte Vergleich der letzten Jahre stützt diese Einschätzung, da die TSG die letzten Aufeinandertreffen souverän für sich entscheiden konnte, darunter ein klares 3:0 im vergangenen Sommer. Bremen wird versuchen, über den Kampf und die Kulisse von 42.100 Fans ins Spiel zu finden, doch die spielerische Reife und das taktische Konzept von Ilzer wirken derzeit gefestigter. Die TSG verfügt mit Wouter Burger über einen Strategen, der das Spiel gegen eine oft ungeordnete Bremer Abwehr kontrollieren kann. Da Werder zu Hause jedoch fast immer für einen Treffer gut ist – besonders durch Standards oder Einzelaktionen von Stage – ist ein Spiel mit Toren auf beiden Seiten zu erwarten. Letztlich wird sich jedoch die individuelle Qualität und die mannschaftliche Geschlossenheit der Hoffenheimer durchsetzen, die im Kampf um die europäischen Plätze keine Punkte liegen lassen wollen. Die Bremer Defensive wird gegen das Duo Asllani/Lemperle vor massive Probleme gestellt, die im Laufe der 90 Minuten spielentscheidend sein werden.
- Unser Tipp: Kombiwette – Hoffenheim gewinnt & Beide Teams treffen (Quote: 3,38)
- Ergebnisprognose: 1:3 für TSG Hoffenheim

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