Bei Werder Bremen richtet sich der Fokus vor dieser Partie vor allem auf Struktur und Ausgangslage. Mit 19 Punkten aus 23 Spielen belegt Werder Bremen aktuell Rang 17 der Tabelle. Die Bilanz von 4 Siegen, 7 Unentschieden und 12 Niederlagen ordnet die Mannschaft klar dem Abstiegskampf zu. Entsprechend befindet sich Werder Bremen im weiteren Saisonverlauf unter erheblichem Zugzwang.
Der 1. FC Heidenheim hingegen spielt eine schwierige Saison 2025/26. Die Gäste stehen mit 14 Punkten auf dem 18. Tabellenplatz und kämpfen massiv um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze. Mit drei Siegen, fünf Unentschieden und 15 Niederlagen aus 23 Spielen reisen die Gäste als tabellarisches Schlusslicht an die Weser. Die Quoten spiegeln die Rollenverteilung wider: Ein Auswärtssieg von 1. FC Heidenheim wird mit einer Quote von 4,33 bewertet, während ein Erfolg der Hausherren bei 1,82 liegt. Ein richtungsweisendes Duell zwischen einem Team, das um das Überleben in der Liga kämpft, und einer Mannschaft, die den Blick fest auf die Rettung gerichtet hat.
Formanalyse: Werder Bremen

Betrachtet man den Angriff, verfügt Werder über Akteure, die Spiele entscheiden können. Jens Stage ist die unumstrittene Lebensversicherung des Teams: Mit 6 Toren in 1798 Spielminuten zeigt der 29-jährige Däne eine enorme Effizienz und bringt die notwendige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss mit. Unterstützt wird er von Justin Njinmah, der mit 25 Jahren die jugendliche Dynamik verkörpert. Njinmah erzielte bisher 4 Tore und stand bereits 1306 Minuten auf dem Platz. In der kreativen Zentrale zieht Romano Schmid die Fäden. Der 26-jährige Mittelfeldspieler bringt mit 2 Toren und 5 Assists wichtige Impulse aus dem Halbfeld. Auch Samuel Mbangula konnte mit 3 Treffern Akzente setzen und kommt bisher auf 998 Spielminuten. Die Offensive ist somit durchaus in der Lage, auch gegen direkte Konkurrenten der Liga Treffer zu erzielen, sofern sie mit den nötigen Zuspielen gefüttert wird.
Vor dem Hintergrund der taktischen Ausrichtung zeigen sich im Mittelfeld und in der Defensive jedoch die Schwachstellen. Senne Lynen fungiert als defensiver Anker und bringt mit seinen 27 Jahren und 1947 Einsatzminuten die nötige Robustheit mit. Unterstützt wird er im Zentrum von Cameron Puertas, der mit 1023 Minuten Spielzeit zum erweiterten Stammpersonal gehört. In der Abwehrreihe setzen die Bremer auf die Erfahrung von Niklas Stark (30 Jahre) und die Zweikampfstärke von Marco Friedl. Zwischen den Pfosten ist Mio Backhaus mit seinen 21 Jahren der junge Rückhalt. Der Keeper absolvierte bereits 1890 Minuten und ist für die Stabilität der Hintermannschaft von existenzieller Bedeutung. Trainer Thioune muss es gelingen, die defensive Ordnung gegen die kampfstarken Heidenheimer über 90 Minuten aufrechtzuerhalten.
Formanalyse: 1. FC Heidenheim

Ein Blick auf die Offensive zeigt, dass diese von Routinier Stefan Schimmer angeführt wird. Mit 31 Jahren führt der Angreifer die interne Torschützenliste mit 5 Treffern an. Schimmer ist zudem ein unermüdlicher Arbeiter gegen den Ball, was seine 18 Einsätze bei 620 Spielminuten belegen. An seiner Seite operiert Julian Niehues. Der 24-Jährige ist eine wichtige Säule: In 1073 Minuten erzielte er 3 Tore. Sirlord Conteh steuerte ebenfalls 2 wichtige Tore bei, während Marvin Pieringer mit 2 Treffern in 1006 Minuten immer wieder für Gefahr sorgt. Bemerkenswert ist auch die Torgefahr der Defensive: Jonas Föhrenbach erzielte bereits 1 Tor und unterstreicht damit die gelegentlichen offensiven Akzente der Außenverteidiger unter Schmidt.
Auffällig ist das Herzstück des Teams im Mittelfeld. Jan Schöppner orchestriert das Spiel und steuerte bereits ein Tor bei. Neben ihm sorgt Adrian Beck für die nötige Balance zwischen Defensive und Offensive. In der Innenverteidigung ist Patrick Mainka mit seinen 31 Jahren der unangefochtene Abwehrchef. Er bringt die Erfahrung aus 2070 Spielminuten mit und führt die Defensive lautstark an. Unterstützt wird er vom 31-jährigen Marnon Busch. Auf der linken Abwehrseite hat sich Jonas Föhrenbach festgespielt. Im Tor steht Diant Ramaj als verlässlicher Rückhalt. Der 24-Jährige hat mit 2070 Minuten eine enorme Einsatzzeit und strahlt Ruhe aus. Heidenheim wirkt in den entscheidenden Phasen oft weniger gefestigt als der kommende Gegner aus Bremen.
Head-to-Head Vergleich
Die direkte Bilanz der letzten Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Clubs spricht eine ausgeglichene Sprache, wobei die Duelle oft torreich waren.
- 18.10.25 (BUN): 1. FC Heidenheim 2-2 Werder Bremen
- 17.05.25 (BUN): 1. FC Heidenheim 1-4 Werder Bremen
- 15.01.25 (BUN): Werder Bremen 3-3 1. FC Heidenheim
In den letzten drei Begegnungen konnte Werder einen Sieg einfahren, während zwei Spiele mit einem Unentschieden endeten. Besonders das torreiche 3:3-Unentschieden im Januar 2025 im Weserstadion dürfte den Fans noch in Erinnerung geblieben sein.
Letzte 5 Spiele von Werder Bremen und 1. FC Heidenheim
| Team | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 | Spiel 5 |
| Werder Bremen | N | N | N | U | N |
| 1. FC Heidenheim | U | N | N | N | N |
Taktische Analyse
Werder Bremen: Trainer Daniel Thioune wird voraussichtlich auf ein 4-4-2-System setzen, um die Räume im Mittelfeld eng zu machen. Der Fokus liegt darauf, die Bälle schnell auf Jens Stage und Justin Njinmah zu spielen, die ihre Schnelligkeit gegen die teils anfällige Heidenheimer Abwehr ausspielen sollen. Das Umschaltspiel ist der Schlüssel für Werder. Defensive Stabilität hat oberste Priorität, da man gegen die kämpferischen Gäste keine einfachen Fehler machen darf. Lynen wird als Staubsauger vor der Abwehr fungieren, um die Kreise von Jan Schöppner einzuschränken.
FC Heidenheim: Frank Schmidt bevorzugt ein flexibles 4-3-3 oder 4-2-3-1, das auf Kompaktheit ausgelegt ist. Die Außenverteidiger Föhrenbach und Busch schalten sich gelegentlich in die Angriffe ein, um Überzahlsituationen zu schaffen. Stefan Schimmer agiert oft als Wandspieler, der die Bälle für den nachrückenden Niehues oder Conteh ablegt. Heidenheim wird versuchen, Werder durch hohe Laufbereitschaft müde zu spielen. Das Gegenpressing nach Ballverlust ist eine der großen Stärken der Schmidt-Elf, um schnelle Ballgewinne zu erzwingen.
Voraussichtliche Aufstellungen
Werder Bremen (4-4-2): Backhaus – Sugawara, Friedl, Coulibaly, Malatini – Schmid, Lynen, Puertas, Stage – Njinmah, Mbangula
FC Heidenheim (4-3-3): Ramaj – Föhrenbach, Mainka, Siersleben, Busch – Schöppner, Niehues, Beck – Schimmer, Pieringer, Conteh
Wettoptionen und Quoten
| ERGEBNIS | 1 | X | 2 |
| QUOTE | 1,82 | 4,00 | 4,33 |
Neben der klassischen Drei-Weg-Wette bieten sich für dieses Spiel weitere interessante Möglichkeiten an, um von der statistischen Ausgangslage zu profitieren:
| Wette | Quote | Erklärung |
| DOPPELTE CHANCE 1X | 1,25 | Werder Bremen verliert das Kellerduell nicht |
| HANDICAP -1,5 WERDER | 3,10 | Deutlicher Heimsieg im Weserstadion möglich |
| JENS STAGE ERZIELT EIN TOR | 3,50 | Bremens Topscorer in torgefährlicher Form |
| ÜBER 9,5 ECKEN | 1,85 | Viele Standardsituationen im Abstiegskampf erwartet |
Wett-Tipp & Prognose: Werder Bremen – 1. FC Heidenheim | Bundesliga (28.02.2026)
Das Duell im Weserstadion am 24. Spieltag der Bundesliga könnte brisanter kaum sein. Während Werder Bremen als Vorletzter mit dem Rücken zur Wand steht und dringend Punkte für den Klassenerhalt benötigt, liegt der 1. FC Heidenheim am Tabellenende noch unter stärkerem Druck. Die Statistiken untermauern eine leichte Favoritenrolle der Hausherren: Werder stellt mit 19 Punkten und einer stabilen Achse um Schmid und Stage das individuell etwas besser besetzte Team. Heidenheim hingegen hat mit 51 Gegentoren erhebliche defensive Defizite, auch wenn die Offensive um Stefan Schimmer (5 Tore) immer für einen Treffer gut ist.
Die Formkurve der letzten Wochen zeigt bei beiden Teams große Schwierigkeiten, doch Werder besitzt vor heimischem Publikum oft die nötige Durchschlagskraft. Spieler wie Jens Stage und der schnelle Njinmah sind für eine verunsicherte Heidenheimer Defensive schwer zu kontrollieren. Zwar wird Heidenheim unter Frank Schmidt alles in die Waagschale werfen, doch die individuelle Klasse und der Heimvorteil der Bremer sollten am Ende den Ausschlag geben. Da Heidenheim zum Handeln gezwungen ist, werden sich Räume für die Umschaltbewegungen von Werder ergeben. Wir erwarten ein intensives Spiel, in dem beide Mannschaften zu Standardsituationen kommen werden, Werder jedoch seine Effizienz ausspielt. Die Historie der direkten Duelle stützt diese Einschätzung, da es oft zu vielen Offensivaktionen kam. Aufgrund der defensiven Anfälligkeit beider Teams ist mit Druck auf die Außenbahnen zu rechnen, wobei die individuelle Qualität von Jens Stage den Unterschied zugunsten der Gastgeber machen wird.
- Unser Tipp: Kombiwette – Sieg Werder Bremen & Über 8,5 Ecken (Quote: 2,73)
- Ergebnisprognose: 2:1 für Werder Bremen





















