Die Gastgeber von Viktoria Pilsen gehen mit einer klar definierten Ausgangslage in diese Begegnung. Mit einer stabilen Verfassung in den europäischen Wettbewerben der Saison 2025/26 hat sich die tschechische Mannschaft eine gute Ausgangsposition für das Heimspiel erarbeitet. Das Hinspielergebnis von 2:2 verdeutlicht die offensive Schlagkraft der Mannschaft, zeigt aber auch die defensiven Herausforderungen gegen einen spielstarken Gegner. Viktoria Pilsen operiert in dieser Spielzeit mit einer geschlossenen Teamleistung und einer bemerkenswerten Heimstärke in der Doosan Arena, die 11.700 Zuschauern Platz bietet.
Die Bilanz der bisherigen internationalen Auftritte zeigt, dass die Mannschaft besonders vor heimischem Publikum in der Lage ist, das Tempo zu bestimmen. Panathinaikos hingegen reist mit dem Ziel an, die kleine Schwächephase aus den letzten Spielen zu überwinden. Die Griechen stehen unter Druck, da sie nach dem Remis zu Hause nun in der Tschechischen Republik gewinnen oder ein torreiches Unentschieden erreichen müssen. Die Quoten spiegeln die Rollenverteilung wider: Ein Heimsieg von Viktoria Pilsen wird mit einer Quote von 2,05 bewertet, während ein Erfolg der Gäste bei 3,80 liegt. Ein richtungsweisendes Duell zwischen einem taktisch disziplinierten tschechischen Vertreter und einer individuell stark besetzten griechischen Mannschaft, die den Blick fest auf das Weiterkommen gerichtet hat.
Formanalyse: Viktoria Pilsen

Betrachtet man die Offensive, verfügt Pilsen über Akteure, die in engen Spielen den Unterschied machen können. Tomas Ladra ist ein wichtiger Baustein im System: Mit seinem Treffer und 542 Spielminuten bringt der 28-Jährige viel Erfahrung auf den Rasen. Unterstützt wird er von Adu Prince, der mit 22 Jahren die jugendliche Dynamik verkörpert. Prince erzielte bisher 1 Tor und stand bereits 389 Minuten auf dem Platz. In der kreativen Zentrale zieht Patrik Hrošovský die Fäden, auch wenn er zuletzt weniger Einsatzzeit erhielt. Auch Souare Cheick konnte mit einem Treffer Akzente setzen und unterstreicht mit 705 Spielminuten seinen Stellenwert für das Team. Die Offensive ist somit durchaus in der Lage, gegen die Defensive von Panathinaikos Lücken zu finden, sofern die Präzision im letzten Drittel stimmt.
Im Mittelfeld und in der Defensive zeigen sich die Stärken der Tschechen. Lukáš Červ fungiert als defensiver Anker und bringt mit seinen 24 Jahren und 792 Einsatzminuten die nötige Robustheit mit, was sein erzielter Treffer zusätzlich untermauert. Unterstützt wird er im Zentrum von Matej Valenta, der mit 471 Minuten zum erweiterten Stammpersonal gehört. In der Abwehrreihe setzen die Pilsener auf die Zweikampfstärke von Sampson Dweh (24 Jahre) und die Erfahrung von Vaclav Jemelka (30 Jahre). Merchas Doski auf der Außenbahn hat mit 598 Minuten ebenfalls bewiesen, dass er defensiv stabil steht. Zwischen den Pfosten ist Florian Wiegele mit seinen 24 Jahren der Rückhalt. Der Keeper absolvierte bereits 450 Minuten und ist für die Stabilität der Hintermannschaft von existenzieller Bedeutung. Trainer Hysky muss es gelingen, die defensive Ordnung gegen die spielstarken Athener über 90 Minuten aufrechtzuerhalten.
Formanalyse: Panathinaikos

Ein Blick auf die Offensive zeigt, dass Karol Świderski die zentrale Figur ist. Mit 29 Jahren führt der Angreifer die interne Torschützenliste mit 4 Treffern in 720 Spielminuten an. Świderski ist ein ständiger Unruheherd im gegnerischen Strafraum. An seiner Seite glänzt Anass Zaroury. Der 25-Jährige ist ein entscheidender Faktor: In 644 Minuten erzielte er ebenfalls 4 Tore und bereitete ein weiteres vor. Seine Schnelligkeit macht ihn zu einer ständigen Gefahr für jede Abwehrreihe. Andrews Tetteh steuerte ebenfalls 2 wichtige Tore bei, während Vicente Taborda mit einem Treffer in nur 181 Minuten seine Joker-Qualitäten unter Beweis stellte. Bemerkenswert ist auch die Torgefahr aus der zweiten Reihe: Filip Djuričić erzielte bereits einen Treffer und unterstreicht damit die offensive Flexibilität unter Benitez.
Ausgehend von der Defensive wird deutlich, dass dort die größten Probleme liegen. Alban Lafont im Tor hat mit 630 Minuten zwar Spielpraxis, musste aber im Hinspiel bereits zweimal hinter sich greifen. In der Innenverteidigung ist Ahmed Touba mit 27 Jahren und 1142 Spielminuten der am meisten eingesetzte Spieler. Er bringt die nötige Physis mit, wird aber oft von seinen Nebenleuten allein gelassen. Auf der Außenbahn hat sich Georgios Kyriakopoulos festgespielt und glänzte bereits mit einem Tor und zwei Vorlagen bei 900 Minuten Einsatzzeit. Erik Palmer-Brown bringt mit 1003 Minuten zusätzliche Stabilität, kassierte jedoch auch schon 2 Gelbe Karten. Panathinaikos wirkt in der Vorwärtsbewegung gefährlich, lässt aber im Rückwärtsgang Räume offen, die ein Team wie Pilsen zu nutzen weiß.
Head-to-Head Vergleich
Die direkte Bilanz der letzten Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Clubs in der laufenden Saison zeigt ein ausgeglichenes Bild, wobei die Tschechen im Hinspiel einen leichten psychologischen Vorteil errungen haben könnten.
- 19.02.26 (Europa League): Panathinaikos 2-2 Viktoria Pilsen
- 11.12.25 (Europa League): Panathinaikos 0-0 Viktoria Pilsen
In den bisherigen zwei Begegnungen gab es keinen Sieger. Beide Duelle endeten Unentschieden, was die Leistungsdichte zwischen diesen beiden Mannschaften unterstreicht. Besonders das torreiche 2:2 in Athen vor einer Woche hat gezeigt, dass beide Teams defensiv anfällig sind, wenn der Gegner mutig nach vorne spielt.
Letzte 5 Spiele von Viktoria Pilsen und Panathinaikos
| Team | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 | Spiel 5 |
| Viktoria Pilsen | U | S | S | S | S |
| Panathinaikos | U | U | N | S | N |
Taktische Analyse
Viktoria Pilsen: Trainer Martin Hysky wird voraussichtlich auf ein 4-2-3-1-System setzen, um die Räume im Zentrum kompakt zu halten und über die schnellen Außenbahnen Nadelstiche zu setzen. Der Fokus liegt darauf, die Bälle schnell in die Spitze auf Adu Prince zu spielen. Das Umschaltspiel ist der Schlüssel für Pilsen. Defensive Stabilität hat oberste Priorität, da man gegen die effizienten Griechen keine Räume für Zaroury oder Świderski lassen darf. Lukáš Červ wird als Staubsauger vor der Abwehr fungieren, um die Kreise von Bakasetas einzuschränken.
Panathinaikos: Rafael Benitez bevorzugt ein flexibles 4-3-3, das auf Ballkontrolle und Dominanz ausgelegt ist. Die Außenverteidiger Kyriakopoulos und Calabria schalten sich permanent in die Angriffe ein, um Überzahlsituationen zu schaffen. Karol Świderski agiert als klassischer Zielspieler, der die Bälle für den nachrückenden Zaroury oder Tetteh ablegt. Panathinaikos wird versuchen, das Spiel früh an sich zu reißen, um die Pilsener Defensive unter Druck zu setzen. Das Problem bleibt jedoch die Absicherung bei Ballverlusten, da die Restverteidigung oft lückenhaft agiert.
Voraussichtliche Aufstellungen
Viktoria Pilsen (4-2-3-1): Wiegele – Doski, Dweh, Jemelka, Spacil – Červ, Hrošovský – Ladra, Souare, Visinsky – Adu Prince
Panathinaikos (4-3-3): Lafont – Kyriakopoulos, Touba, Palmer-Brown, Calabria – Siopis, Bakasetas, Djuričić – Zaroury, Świderski, Tetteh
Wettoptionen und Quoten
| ERGEBNIS | 1 | X | 2 |
| QUOTE | 2,05 | 3,35 | 3,80 |
Neben der klassischen Drei-Weg-Wette bieten sich für dieses Spiel weitere interessante Möglichkeiten an, um von der statistischen Ausgangslage zu profitieren:
| Wette | Quote | Erklärung |
| BEIDE TEAMS TREFFEN | 1,70 | Offensivstarke Teams mit Abwehrschwächen |
| ÜBER 9,5 ECKEN | 1,85 | Viele Strafraumaktionen erwartet |
| ANASS ZAROURY ERZIELT EIN TOR | 3,20 | Panathinaikos-Topscorer in Topform |
| Doppelte Chance 1X | 1,28 | Pilsen ist zu Hause sehr stabil |
Wett-Tipp & Prognose: Viktoria Pilsen – Panathinaikos | Europa League (26.02.2026)
Das Duell in der Doosan Arena am Rückspielabend der Europa League Playoffs verspricht Hochspannung. Während Viktoria Pilsen durch das 2:2 im Hinspiel eine exzellente Ausgangslage besitzt, muss Panathinaikos unter Rafael Benitez beweisen, dass sie auch auswärts gegen einen physisch starken Gegner bestehen können. Die Statistiken untermauern die Favoritenrolle der Hausherren: Pilsen zeigt mit einer Serie von vier Siegen in den letzten fünf Spielen eine beeindruckende Formkurve. Panathinaikos hingegen hat mit defensiven Defiziten zu kämpfen, was sich in den vielen Gegentoren der letzten Partien widerspiegelt, auch wenn die Offensive um Zaroury und Świderski (jeweils 4 Tore) brandgefährlich bleibt.
Vor dem Hintergrund der bisherigen Duelle lässt sich erkennen, dass beide Teams spielerisch auf Augenhöhe agieren, Pilsen jedoch die größere taktische Disziplin an den Tag legt. Spieler wie Tomas Ladra und Adu Prince sind in der Lage, die Lücken in der griechischen Abwehr zu nutzen. Zwar wird Panathinaikos versuchen, über Ballbesitz das Spiel zu kontrollieren, doch die Konteranfälligkeit der Benitez-Elf könnte in Pilsen zum Verhängnis werden. Da Panathinaikos kommen muss, werden sich Räume für die schnellen Umschaltbewegungen der Tschechen ergeben. Wir erwarten ein intensives Spiel, in dem Standardsituationen und die Effizienz vor dem Tor entscheiden werden. Aufgrund der Heimstärke von Pilsen und der aktuellen Verunsicherung der Gäste ist ein Erfolg der Hausherren wahrscheinlich.
- Unser Tipp: Kombiwette – Doppelte Chance 1X & Über 8,5 Ecken (Quote: 1,98)
- Ergebnisprognose: 2:1 für Viktoria Pilsen





















