Bei TSG Hoffenheim richtet sich der Fokus vor dieser Partie vor allem auf Struktur und Ausgangslage. Mit 42 Punkten aus 21 Spielen belegt TSG Hoffenheim aktuell Rang 3 der Tabelle. Die Bilanz von 13 Siegen, 3 Unentschieden und 5 Niederlagen ordnet die Mannschaft klar dem Spitzenkampf zu. Entsprechend befindet sich TSG Hoffenheim im weiteren Saisonverlauf in einer hervorragenden Position für die Champions League Qualifikation.
Der SC Freiburg hingegen spielt eine solide Saison 2025/26. Die Breisgauer stehen mit 30 Punkten auf einem respektablen 7. Tabellenplatz und klopfen damit an die Tür zu den europäischen Plätzen. Mit acht Siegen, sechs Unentschieden und sieben Niederlagen aus 21 Spielen reisen die Gäste als tabellarischer Außenseiter in den Kraichgau. Die Quoten spiegeln die Rollenverteilung wider: Ein Heimsieg der TSG wird mit einer Quote von 1,78 bewertet, während ein Erfolg der Gäste bei 4,50 liegt. Ein richtungsweisendes Duell zwischen einem Team, das sich in der absoluten Spitzengruppe festbeißen will, und einer Mannschaft, die den Anschluss an die internationalen Ränge wahren möchte.
Formanalyse: TSG Hoffenheim

Betrachtet man den Angriff, verfügt Hoffenheim über Akteure, die Spiele im Alleingang entscheiden können. Andrej Kramarić ist die unumstrittene Lebensversicherung des Teams: Mit 9 Toren in 1265 Spielminuten zeigt der 34-jährige Kroate eine enorme Effizienz und bringt die notwendige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss mit. Unterstützt wird er von Tim Lemperle, der mit 24 Jahren die jugendliche Dynamik verkörpert. Lemperle erzielte bisher 6 Tore, steuerte 2 Assists bei und stand bereits 1296 Minuten auf dem Platz. In der kreativen Zentrale zieht Wouter Burger die Fäden. Der 24-jährige Mittelfeldspieler bringt mit 4 Toren und 5 Assists wichtige Impulse aus dem Halbfeld. Auch Fisnik Asllani konnte mit 6 Treffern und 4 Vorlagen massive Akzente setzen. Die Offensive ist somit zweifellos in der Lage, jede Abwehr der Liga vor enorme Probleme zu stellen.
Im Mittelfeld verdeutlicht Grischa Prömel seine Wichtigkeit für die Balance. Er fungiert als Motor und bringt mit seinen 31 Jahren und 1080 Einsatzminuten die nötige Robustheit mit, was seine 6 Saisontore unterstreichen. Unterstützt wird er im Zentrum von Bazoumana Touré, der mit 2 Vorlagen und 1281 Minuten Spielzeit zum Stammpersonal gehört. In der Abwehrreihe setzen die Sinsheimer auf die Erfahrung von Vladimir Coufal (33 Jahre), der bereits 4 Torvorlagen beisteuerte, und die Zweikampfstärke von Albian Hajdari. Zwischen den Pfosten ist Oliver Baumann mit seinen 35 Jahren der erfahrene Rückhalt. Der Kapitän absolvierte bereits 1890 Minuten und ist für die Stabilität der Hintermannschaft von existenzieller Bedeutung. Trainer Ilzer muss es gelingen, die defensive Grundordnung gegen die konterstarken Freiburger über 90 Minuten aufrechtzuerhalten.
Formanalyse: SC Freiburg

Ausgehend von der Offensive wird das Team von Vincenzo Grifo angeführt. Mit 32 Jahren zeigt der Spielmacher seine ganze Klasse und führt die interne Torschützenliste mit 6 Treffern an. Grifo ist zudem ein Spezialist für Standardsituationen, was bei 1046 Spielminuten ein ständiger Gefahrenherd ist. An seiner Seite agiert Igor Matanović. Der 22-Jährige ist ein physisch starker Zielspieler: In 651 Minuten erzielte er 5 Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Seine Wucht macht ihn zu einer ständigen Gefahr bei Flankenbällen. Derry Scherhant steuerte ebenfalls 4 wichtige Tore bei, während Yuito Suzuki mit 3 Treffern und 2 Vorlagen brandgefährlich ist. Ein herber Rückschlag ist jedoch die Sperre von Johan Manzambi, der nach seinem Platzverweis gegen Werder Bremen für drei Spiele zum Zuschauen verdammt ist.
Das Herzstück des Teams lässt im Mittelfeld die nötige Balance erkennen. Maximilian Eggestein orchestriert das Spiel mit einer hohen Laufbereitschaft und absolvierte bereits 1890 Minuten, in denen er 2 Tore erzielte. In der Defensive ist Matthias Ginter mit seinen 32 Jahren der unangefochtene Abwehrchef. Er bringt die Erfahrung aus 1800 Spielminuten mit und führt die Defensive lautstark an. Unterstützt wird er vom 27-jährigen Jan-Niklas Beste, der mit einem Tor und 2 Vorlagen auch offensive Akzente setzt. Auf der linken Abwehrseite ist Christian Günter (32 Jahre) wieder eine feste Größe. Im Tor steht Noah Atubolu als verlässlicher Rückhalt. Der 23-Jährige hat mit 1890 Minuten die volle Einsatzzeit und strahlt trotz seines jungen Alters eine enorme Ruhe aus. Freiburg wirkt in vielen Mannschaftsteilen gefestigt, muss aber den Ausfall von Manzambi kompensieren.
Head-to-Head Vergleich
Die direkte Bilanz der letzten Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Clubs spricht für eine ausgeglichene, aber torreiche Geschichte, in der Freiburg zuletzt oft die Nase vorn hatte oder zumindest einen Punkt entführen konnte.
- 28.09.25 (BUN): SC Freiburg 1-1 TSG Hoffenheim
- 19.04.25 (BUN): SC Freiburg 3-2 TSG Hoffenheim
- 08.12.24 (BUN): TSG Hoffenheim 1-1 SC Freiburg
In den letzten drei Begegnungen konnte Freiburg einen Sieg einfahren, während zwei Spiele mit einem Unentschieden endeten. Besonders das knappe 3:2 im April 2025 verdeutlichte, wie eng und emotional die Duelle zwischen diesen baden-württembergischen Nachbarn geführt werden.
Letzte 5 Spiele von TSG Hoffenheim und SC Freiburg
| Team | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 | Spiel 5 |
| TSG Hoffenheim | N | S | S | S | S |
| SC Freiburg | S | N | S | U | N |
Taktische Analyse
TSG Hoffenheim: Trainer Christian Ilzer wird voraussichtlich auf ein offensiv ausgerichtetes 4-3-3-System setzen, um den Gegner früh unter Druck zu setzen. Der Fokus liegt darauf, die Bälle schnell in die Schnittstellen auf Andrej Kramarić und Tim Lemperle zu spielen. Das aggressive Gegenpressing ist der Schlüssel für Hoffenheim, um Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte zu erzwingen. Defensive Stabilität muss durch die Absicherung von Burger und Prömel gewährleistet werden, um nicht in die berüchtigten Freiburger Konter zu laufen.
SC Freiburg: Julian Schuster bevorzugt ein flexibles 4-4-2 oder 4-2-3-1, das auf Kompaktheit ausgelegt ist. Ohne den gesperrten Manzambi wird Matanović als alleinige Spitze oder im Duo mit Suzuki agieren müssen. Die Außenverteidiger Jan-Niklas Beste und Christian Günter schalten sich permanent in die Angriffe ein, um Überzahlsituationen über die Flügel zu schaffen. Freiburg wird versuchen, das Zentrum zu verdichten und durch Nadelstiche nach Ballgewinnen zum Erfolg zu kommen. Die Standards von Grifo bleiben eine der gefährlichsten Waffen der Breisgauer.
Wettoptionen und Quoten
| ERGEBNIS | 1 | X | 2 |
| QUOTE | 1,78 | 4,05 | 4,50 |
Neben der klassischen Drei-Weg-Wette bieten sich für dieses Spiel weitere interessante Möglichkeiten an, um von der statistischen Ausgangslage zu profitieren:
| Wette | Quote | Erklärung |
| BEIDE TEAMS TREFFEN | 1,55 | Hohe offensive Qualität auf beiden Seiten |
| ÜBER 2,5 TORE | 1,65 | Statistische Wahrscheinlichkeit für viele Treffer |
| ANDREJ KRAMARIC TRIFFT | 2,10 | Hoffenheim-Topscorer in bestechender Form |
| DOPPELTE CHANCE 1X | 1,22 | Hoffenheim verliert im eigenen Stadion selten |
Wett-Tipp & Prognose: TSG Hoffenheim – SC Freiburg | Bundesliga (14.02.2026)
Das Duell in der PreZero Arena am 22. Spieltag der Bundesliga verspricht Hochspannung. Während TSG Hoffenheim als Tabellendritter mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen vor Selbstvertrauen strotzt, kämpft der SC Freiburg um den Anschluss an das obere Tabellendrittel. Die Statistiken untermauern die Favoritenrolle der Hausherren: Hoffenheim stellt mit 44 erzielten Toren eine der gefährlichsten Offensiven der Liga, angeführt vom treffsicheren Andrej Kramarić (9 Tore). Freiburg hingegen muss den schmerzhaften Ausfall von Johan Manzambi verkraften, was die Tiefe im Angriff merklich reduziert.
Die Formkurve der letzten Wochen zeigt bei Hoffenheim eine deutlich stabilere Aufwärtstendenz. Spieler wie Grischa Prömel und Tim Lemperle befinden sich in einer Verfassung, die für die Freiburger Defensive schwer zu kontrollieren sein wird. Zwar wird Freiburg über Kampf und die individuelle Klasse von Vincenzo Grifo versuchen dagegenzuhalten, doch die taktische Reife der Kraichgauer unter Christian Ilzer sollte am Ende den Ausschlag geben. Da Hoffenheim zu Hause besonders druckvoll agiert, werden sich zwangsläufig Räume ergeben. Wir erwarten ein intensives Spiel, in dem beide Mannschaften zu Abschlüssen kommen werden, die TSG jedoch ihre aktuelle Heimstärke ausspielt. Aufgrund der offensiven Ausrichtung beider Teams ist mit Toren auf beiden Seiten zu rechnen, wobei die individuelle Qualität von Kramarić den entscheidenden Unterschied machen wird.
- Unser Tipp: Kombiwette – Sieg TSG Hoffenheim & Über 3,5 Tore (Quote: 4,45)
- Ergebnisprognose: 3:1 für TSG Hoffenheim





















