Die Ausgangslage vor diesem Aufeinandertreffen ist klar definiert. Die Gäste aus Leverkusen reisen als ungeschlagener Spitzenreiter in den Kraichgau. Mit beeindruckenden 43 Punkten aus 17 Spielen thront die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand an der Tabellenspitze, wobei die Bilanz von 13 Siegen und 4 Unentschieden die enorme Dominanz der „Werkself“ unterstreicht. Auf der Gegenseite findet sich die TSG Hoffenheim in einer soliden, aber ausbaufähigen Situation wieder. Die Kraichgauer belegen mit 29 Punkten den 6. Tabellenplatz und befinden sich somit mitten im Kampf um die europäischen Plätze.
Mit neun Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen zeigt das Team von Christian Ilzer eine ordentliche Konstanz, agiert jedoch gegen die absoluten Top-Teams der Liga noch nicht immer auf Augenhöhe. Die Buchmacher sehen die Gäste in der Favoritenrolle: Ein Auswärtssieg von Leverkusen wird mit einer Quote von 1,80 gehandelt, während ein Erfolg der Hausherren mit 3,60 bewertet wird. Es ist das Aufeinandertreffen einer offensivstarken Heimmannschaft gegen die taktische Brillanz des Tabellenführers.
Formanalyse: TSG Hoffenheim

Besonders hervorzuheben ist der junge Tim Lemperle. Der 23-jährige Angreifer hat sich in dieser Spielzeit zum absoluten Leistungsträger entwickelt und in 1084 Spielminuten nicht nur 6 Tore erzielt, sondern auch 2 Vorlagen beigesteuert. An seiner Seite agiert der erfahrene Andrej Kramaric, der mit seinen 34 Jahren nichts von seiner Torgefährlichkeit eingebüßt hat. Kramaric steht ebenfalls bei 6 Saisontoren und ist der emotionale Anführer der Mannschaft. Ein weiterer wichtiger Faktor ist Fisnik Asllani, der ebenfalls 6 Treffer beisteuern konnte und mit seinen 23 Jahren die jugendliche Unbekümmertheit in das Spiel bringt. Im Mittelfeld zieht Grischa Prömel die Fäden. Mit 5 Toren und 2 Vorlagen ist er einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Liga und bringt die nötige Physis in die Zentrale. Unterstützt wird er dort vom jungen Österreicher Alexander Prass und Wouter Burger, der als defensiver Anker fungiert.
In der Defensive setzt Ilzer auf eine Mischung aus Erfahrung und Robustheit. Robin Hranáč hat sich mit seinen 25 Jahren als feste Größe in der Innenverteidigung etabliert und bereits 1407 Minuten auf dem Platz gestanden. Er wird oft von Kevin Akpoguma oder Bernardo unterstützt. Ein wichtiger Faktor auf den Außenbahnen ist der erfahrene Vladimir Coufal, der mit seinen 33 Jahren und 1429 Einsatzminuten zu den Dauerbrennern gehört. Im Tor ist Oliver Baumann der unumstrittene Rückhalt. Der 35-jährige Kapitän absolvierte bisher alle 1440 Spielminuten der Saison und ist mit seinen Reflexen oft der Garant für Punktgewinne. Die TSG muss jedoch aufpassen, gegen die spielstarken Leverkusener nicht zu tief zu stehen, da die Defensive in der Vergangenheit bei schnellen Kombinationen durchaus anfällig war.
Formanalyse: Bayer Leverkusen

Die Offensive wird angeführt von Patrik Schick. Der tschechische Nationalstürmer ist mit 6 Toren in nur 859 Minuten extrem effizient und fungiert als idealer Zielspieler im Zentrum. Doch der eigentliche Star des Systems ist Alejandro Grimaldo. Der 30-jährige Linksverteidiger definiert seine Position neu: Mit 5 Toren und 4 Vorlagen in 1013 Minuten ist er einer der gefährlichsten Vorbereiter und Schützen zugleich. Seine Standards und punktgenauen Flanken sind eine ständige Gefahr. Unterstützt werden sie von kreativen Köpfen wie Jonas Hofmann, der mit seiner Erfahrung und Übersicht das Spiel beruhigen oder beschleunigen kann. Auch junge Talente wie Ibrahim Maza (20 Jahre) und Malik Tillman (23 Jahre) haben sich fest in die Rotation gespielt und bringen zusätzliche Dynamik.
Ein Wermutstropfen für Hjulmand ist der Ausfall von Edmond Tapsoba, der aufgrund seiner Teilnahme am Afrika-Cup wochenlang fehlen wird. Dies zwingt den Trainer zu Umstellungen in der Defensive. Hier wird nun mehr Verantwortung auf den Schultern von Loïc Badé (25 Jahre) und Jarell Quansah (22 Jahre) lasten. Beide haben jedoch in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie auf hohem Niveau agieren können. Im Tor steht Mark Flekken, der mit 32 Jahren die nötige Ruhe ausstrahlt und in seinen 1440 Minuten Spielzeit mehrfach seine Klasse unter Beweis stellte. Das Mittelfeldzentrum wird von Robert Andrich und Aleix Garcia kontrolliert, die beide eine enorme Passsicherheit besitzen und das Tempo des Spiels diktieren. Leverkusen wirkt derzeit wie eine perfekt geölte Maschine, die nur schwer zu stoppen ist.
Head-to-Head Vergleich
Die historische Bilanz der jüngeren Vergangenheit spricht eine deutliche Sprache pro Leverkusen. In den letzten drei direkten Duellen in der Bundesliga konnte die Werkself stets als Sieger vom Platz gehen.
- 30.03.24: Bayer Leverkusen 2-1 TSG Hoffenheim
- 04.11.23: TSG Hoffenheim 2-3 Bayer Leverkusen
- 11.02.23: TSG Hoffenheim 1-3 Bayer Leverkusen
Besonders auffällig ist, dass in diesen Partien fast immer beide Mannschaften getroffen haben. Die Duelle waren stets intensiv und torreich, wobei Leverkusen am Ende oft die individuelle Qualität besaß, das Spiel in der Schlussphase für sich zu entscheiden. Hoffenheim gelang es zwar regelmäßig, die Leverkusener Defensive zu knacken, konnte den offensiven Druck der Werkself über 90 Minuten jedoch selten standhalten.
Letzte 5 Spiele von TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen
| Team | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 | Spiel 5 |
| TSG Hoffenheim | S | U | S | N | S |
| Bayer Leverkusen | S | S | U | S | S |
Taktische Analyse
TSG Hoffenheim: Christian Ilzer wird voraussichtlich auf ein kompaktes 4-4-2 oder ein 4-3-1-2 setzen. Der Fokus liegt darauf, das Zentrum zu verdichten, um die Kreise von Aleix Garcia und Robert Andrich einzuschränken. Die Außenverteidiger, insbesondere Coufal, werden defensiv stark gefordert sein, um die Läufe von Grimaldo abzufangen. Hoffenheim wird versuchen, nach Ballgewinn blitzschnell über Lemperle und Asllani umzuschalten, um die durch Tapsobas Fehlen neu formierte Leverkusener Innenverteidigung unter Druck zu setzen. Ein Schlüssel wird das aggressive Anlaufen in der ersten Pressinglinie sein.
Bayer Leverkusen: Kasper Hjulmand bevorzugt ein flexibles 3-4-2-1 oder 4-3-3, das stark auf die Dominanz im Mittelfeld setzt. Das Ziel ist es, durch diagonale Bälle auf Grimaldo Überzahl auf den Flügeln zu schaffen. Schick soll die Innenverteidiger binden und Räume für nachstoßende Spieler wie Tillman oder Maza öffnen. Ohne Tapsoba wird die Absicherung gegen Konter noch wichtiger werden. Leverkusen wird versuchen, das Spielgerät lange in den eigenen Reihen zu halten, um Hoffenheim müde zu spielen und dann im richtigen Moment die Lücken in der Schnittstelle zu finden.
Voraussichtliche Aufstellungen
TSG Hoffenheim (4-4-2): Baumann – Coufal, Hranáč, Akpoguma, Gendrey – Prömel, Burger, Prass, Avdullahu – Lemperle, Kramaric
Bayer Leverkusen (4-3-3): Flekken – Grimaldo, Badé, Quansah, Arthur – Andrich, Aleix Garcia, Hofmann – Tillman, Schick, Maza
Wettoptionen und Quoten
| Ergebnis | 1 | X | 2 |
| Quoten | 3,60 | 4,00 | 1,80 |
Zusätzlich zur klassischen Siegwette gibt es weitere interessante Optionen, die auf der statistischen Analyse basieren:
| Wette | Quote | Begründung |
| Beide Teams treffen | 1,45 | Sehr wahrscheinlich aufgrund der Offensivpower beider Teams. |
| Doppelte Chance X2 | 1,28 | Hohe Sicherheit, da Leverkusen bisher ungeschlagen ist. |
| Patrik Schick erzielt ein Tor | 2,10 | Der Top-Stürmer ist in bestechender Form. |
| Handicap (1:0) Sieg Leverkusen | 2,95 | Wenn Leverkusen seine Dominanz früh ausspielt. |
Wett-Tipp & Prognose: TSG Hoffenheim – Bayer Leverkusen | Bundesliga (17.01.2026)
Das Aufeinandertreffen in Sinsheim verspricht Hochspannung. Die TSG Hoffenheim hat in dieser Saison gezeigt, dass sie jeden Gegner vor Probleme stellen kann, besonders wenn das Trio Lemperle, Kramaric und Asllani ins Rollen kommt. Die Kraichgauer sind heimstark und werden alles daran setzen, dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage zuzufügen. Dennoch spricht die Qualität und die bisherige Konstanz klar für Bayer Leverkusen. Die Mannschaft von Kasper Hjulmand wirkt extrem resistent gegen Rückschläge und hat mit Alejandro Grimaldo einen Unterschiedsspieler in ihren Reihen, den Hoffenheim erst einmal kontrollieren muss.
Trotz des Fehlens von Edmond Tapsoba verfügt Leverkusen über genügend Tiefe im Kader, um defensiv stabil zu bleiben. Die offensive Variabilität der Werkself wird für die Hoffenheimer Defensive über 90 Minuten nur schwer zu verteidigen sein. Statistisch gesehen fielen in den letzten Duellen dieser Teams immer viele Tore, und auch diesmal ist davon auszugehen, dass beide Mannschaften den Weg zum Tor finden werden. Leverkusen wird das Spiel wahrscheinlich kontrollieren, während Hoffenheim durch gefährliche Nadelstiche zum Erfolg kommen will. Am Ende sollte sich jedoch die individuelle Klasse und die taktische Reife des Spitzenreiters durchsetzen. Wir erwarten ein packendes Spiel mit Toren auf beiden Seiten, in dem der Tabellenführer seine Serie ausbaut.
- Unser Tipp: Kombiwette – Sieg Leverkusen & Patrik Schick erzielt ein Tor (Quote: 3,78)
- Ergebnisprognose: 1:2 oder 1:3 für Bayer Leverkusen





