Für den SC Freiburg bietet dieses Heimspiel die Chance, sich nach einer wechselhaften Hinrunde im gesicherten Mittelfeld zu festigen. Mit derzeit 20 Punkten aus 15 Spielen belegt die Mannschaft von Trainer Julian Schuster den 9. Tabellenplatz. Die Bilanz von fünf Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen bei einem Torverhältnis von 25:26 unterstreicht die Ausgeglichenheit des Kaders, aber auch die defensive Anfälligkeit in manchen Phasen. Der Hamburger SV hingegen kämpft unter Merlin Polzin um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Die Hanseaten stehen mit 16 Punkten auf Rang 13 und weisen eine Bilanz von vier Siegen, vier Unentschieden und sieben Niederlagen auf. Mit nur 16 erzielten Treffern in 15 Partien liegt das Hauptproblem der Hamburger in der Offensive. Die Quoten sehen die Breisgauer im heimischen Stadion mit einer Quote von 1,80 als Favoriten, während ein Sieg des HSV mit 4,60 dotiert ist. Ein Unentschieden wird mit einer Quote von 3,90 bewertet.
Formanalyse: SC Freiburg

Herausragend agiert in dieser Spielzeit erneut Vincenzo Grifo. Der 32-jährige italienische Nationalspieler ist mit 5 Toren und 1 Vorlage in 803 Spielminuten der Dreh- und Angelpunkt der Offensive. Er verkörpert die spielerische Eleganz und Standardstärke, die Freiburg seit Jahren auszeichnet. Ein echtes Ausnahmetalent ist der erst 20-jährige Johan Manzambi, der mit 3 Toren und 2 Assists in 1014 Minuten bereits eine tragende Rolle spielt und mit seiner Schweizer Dynamik für Unruhe sorgt. Junior Adamu steuerte 1 Tor und 2 Assists bei und bringt mit 24 Jahren die nötige Physis im Sturmzentrum ein. Im Mittelfeld zieht Maximilian Eggestein die Fäden; der 29-Jährige erzielte 2 Tore und ist mit 1350 Spielminuten der Dauerbrenner im Team. Auch der junge Patrick Osterhage (25) fügt sich mit einem Treffer gut in das System ein.
Defensiv setzt Schuster auf die Erfahrung von Matthias Ginter. Der 31-jährige Innenverteidiger ist mit 1350 Minuten unverzichtbar und steuerte bereits 2 Assists bei. Flankiert wird er von Lukas Kübler (33), der mit 2 Toren seine Offensivqualitäten bei Standards unter Beweis stellte. Auf der linken Seite sorgt Christian Günter (32) mit 2 Assists für gewohnte Flankenläufe. Im Tor steht mit Noah Atubolu ein 23-jähriges Eigengewächs, das mit 1350 Einsatzminuten das volle Vertrauen genießt und als moderne Nummer eins die Spieleröffnung mitgestaltet. Die Mischung aus erfahrenen Bundesliga-Haudegen und hungrigen Talenten macht Freiburg zu einem unangenehmen Gegner.
Schlüsselspieler: Grifo muss durch seine Kreativität Räume öffnen. Ginter stabilisiert die Abwehr gegen die Hamburger Konter. Manzambi wird mit seinem Tempo versuchen, die HSV-Defensive zu überspielen. Atubolu ist bei den wenigen, aber gefährlichen Abschlüssen der Gäste gefordert.
Formanalyse: Hamburger SV

In der Offensive ruhen die Hoffnungen primär auf Rayan Philippe. Der 25-jährige Franzose ist mit 4 Toren und 2 Assists in 928 Minuten der effektivste Angreifer der Hanseaten. Jean-Luc Dompé bringt mit 30 Jahren und 2 Toren die nötige Erfahrung auf dem Flügel mit, während das kroatische Toptalent Luka Vušković mit erst 18 Jahren bereits 2 Tore erzielte und als Innenverteidiger mit enormer Kopfballstärke besticht. Robert Glatzel, der 31-jährige Routinier, kommt bisher erst auf einen Saisontreffer in 120 Minuten, bleibt aber aufgrund seiner Präsenz im Strafraum immer gefährlich. Ransford Königsdörffer (24) steuerte ebenfalls einen Treffer bei und bringt viel Dynamik über die Außenbahnen.
Das Mittelfeld wird von Daniel Elfadli (28) und dem 26-jährigen Albert Sambi Lokonga stabilisiert, wobei Letzterer bereits 4 Assists beisteuerte und die spielerische Qualität im Zentrum deutlich hebt. Nicolai Remberg (25) ist mit 1260 Minuten ein wichtiger Arbeiter im Gefüge. Defensiv ist Miro Muheim (27) eine feste Größe; er bereitete bereits 3 Tore vor und ist für seine gefährlichen Distanzschüsse bekannt. In der Innenverteidigung zeigt Giorgi Gocholeishvili (24) solide Ansätze. Im Tor ist Daniel Heuer Fernandes mit 33 Jahren der gewohnt sichere Rückhalt, der mit 1350 Spielminuten und seiner Erfahrung ein wichtiger Faktor für die Stabilität des gesamten Teams ist.
Schlüsselspieler: Philippe muss seine Chancen eiskalt nutzen. Vušković wird in den Luftduellen gegen die Freiburger Kopfballspieler gefordert sein. Lokonga muss das Spiel aus dem Mittelfeld ankurbeln. Heuer Fernandes braucht einen Sahnetag, um die Freiburger Offensive um Grifo zu stoppen.
Head-to-Head Vergleich
- 30.10.24 (DFB-Pokal): SC Freiburg 2-1 Hamburger SV
- 13.01.23 (Testspiel): SC Freiburg 6-2 Hamburger SV
- 19.04.22 (DFB-Pokal): Hamburger SV 1-3 SC Freiburg
Die direkte Bilanz der letzten Jahre spricht eine deutliche Sprache zugunsten der Freiburger, die alle drei relevanten Duelle für sich entscheiden konnten, wobei insbesondere die Pflichtspiele im Pokal die Heimstärke und die Abgeklärtheit der Breisgauer unterstrichen.
Letzte 5 Spiele von SC Freiburg und Hamburger SV
| Team | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 | Spiel 5 |
| SC Freiburg | S | U | N | S | N |
| Hamburger SV | U | N | S | N | S |
Taktische Analyse
SC Freiburg: Julian Schuster setzt meist auf ein kompaktes 4-2-3-1 oder ein flexibles 4-4-2. Das Spiel ist geprägt von sicherem Passspiel über die Mittelfeldachse Eggestein und Höfler oder Osterhage. Über die Außenbahnen suchen Günter und Manzambi immer wieder den Weg zur Grundlinie, um Flanken auf Adamu oder nachrückende Mittelfeldspieler wie Grifo zu schlagen. Freiburg agiert im Pressing eher abwartend und setzt auf eine hohe Ballgewinnrate im mittleren Drittel, um dann schnell umzuschalten. Die Stärke bei Standardsituationen durch Grifo bleibt eine der gefährlichsten Waffen der Liga.
Hamburger SV: Merlin Polzin bevorzugt ein 4-3-3 System, das auf Ballkontrolle und schnellen Flügelangriffen basiert. Mit Lokonga als kreativem Kopf wird versucht, Philippe und Dompé in Szene zu setzen. Defensiv steht der HSV oft tiefer und verlässt sich auf die Zweikampfstärke von Vušković und Gocholeishvili. Ein Problem bleibt die Konteranfälligkeit bei eigenem Ballbesitz, da die Außenverteidiger wie Muheim sehr offensiv interpretieren. Der HSV wird versuchen, durch ein kompaktes Zentrum das Freiburger Kombinationsspiel zu unterbinden und Nadelstiche über Philippe zu setzen.
Voraussichtliche Aufstellungen
SC Freiburg (4-2-3-1): Atubolu – Günter, Ginter, Lienhart, Kübler – Eggestein, Osterhage – Grifo, Manzambi, Dinkçi – Adamu
Hamburger SV (4-3-3): Heuer Fernandes – Muheim, Vušković, Gocholeishvili, Mikelbrencis – Lokonga, Elfadli, Remberg – Dompé, Philippe, Königsdörffer
Wettoptionen und Quoten
| Ergebnis | Quote |
| 1 | 1,80 |
| X | 3,90 |
| 2 | 4,60 |
- Vincenzo Grifo trifft (3,00): Er ist der Hauptelfmeterschütze und Freistoßspezialist der Freiburger.
- Über 2,5 Tore (1,80): Die historischen Duelle waren stets torreich (2:1, 6:2, 3:1).
- Beide Teams treffen (1,70): Trotz der Hamburger Offensivschwäche haben sie mit Philippe einen Spieler für den schnellen Umschaltmoment.
Wett-Tipp & Prognose: SC Freiburg – Hamburger SV | Bundesliga (10.01.2026)
Der SC Freiburg geht als klarer Favorit in dieses Duell gegen den Hamburger SV. Die Mannschaft von Julian Schuster hat in der laufenden Saison bereits bewiesen, dass sie vor allem im Europa-Park Stadion mit der Unterstützung der 34.700 Zuschauer eine enorme Wucht entwickeln kann. Mit Akteuren wie Vincenzo Grifo (5 Tore), Johan Manzambi (3 Tore, 2 Assists) und dem erfahrenen Matthias Ginter verfügt Freiburg über eine individuelle Qualität und eine taktische Reife, die dem aktuellen Leistungsvermögen des HSV überlegen scheint. Freiburgs 9. Tabellenplatz mit 20 Punkten spiegelt eine solide Saison wider, in der man gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte meist souverän punktete. Der HSV hingegen hat mit Rang 13 und 16 Punkten zu kämpfen, insbesondere die Auswärtsschwäche und die geringe Torausbeute (16 Tore in 15 Spielen) machen den Hanseaten zu schaffen.
Rayan Philippe ist zwar ein ständiger Gefahrenherd, doch die Defensive der Freiburger um Ginter und Atubolu ist erfahren genug, um diese punktuellen Angriffe abzufangen. Die historischen Vergleiche (2:1 und 3:1 in Pflichtspielen) zeigen zudem, dass Freiburg den HSV in den letzten Jahren stets im Griff hatte. Da der HSV defensiv oft für einen Patzer gut ist – wie die 25 Gegentore belegen – und Freiburg offensiv sehr variabel agiert, ist mit Toren zu rechnen. Gleichzeitig ist die Quote von 1,80 für einen Heimsieg sehr attraktiv, da die Formkurve der Freiburger zu Hause deutlich stabiler ist als die der Hamburger in der Fremde. Wir erwarten eine dominante Freiburger Mannschaft, die das Spiel kontrolliert und am Ende ihre Chancen konsequent nutzt, während der HSV zwar mitspielen wird, aber letztlich an der mangelnden Effizienz und der Freiburger Abgeklärtheit scheitern dürfte. Ein Heimsieg in Kombination mit einer gewissen Toranzahl ist aufgrund der statistischen Wahrscheinlichkeit und der Kaderstruktur die logischste Schlussfolgerung für dieses Bundesliga-Match.
- Unser Tipp: Kombiwette – Sieg SC Freiburg & Über 1,5 Tore (Quote: 2,25)
- Ergebnisprognose: 2:0 für den SC Freiburg

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