Für den FC Getafe ist die aktuelle Situation im Tabellenmittelfeld angespannt: Das Team von José Bordalás belegt mit sechs Siegen, drei Unentschieden und neun Niederlagen aus 18 Spielen den 10. Tabellenplatz und weist 21 Punkte auf. Trotz der soliden Platzierung trennen die „Azulones“ nur fünf Punkte von der Abstiegszone, was den Druck vor heimischem Publikum erhöht. Real Sociedad hingegen erlebt eine schwierige Spielzeit und rangiert mit vier Siegen, sechs Unentschieden und acht Niederlagen auf dem 15. Tabellenplatz. Mit lediglich 18 Punkten aus 18 Partien steht „La Real“ gefährlich nah an den Abstiegsrängen, zeigt jedoch unter dem neuen Trainer Pellegrino Matarazzo erste Stabilisierungstendenzen. Die Quoten verdeutlichen ein enges Duell auf Augenhöhe: Getafe wird mit einer Quote von 3,30 bewertet, während Real Sociedad mit 2,55 als leichter Favorit in die Partie geht. Ein Unentschieden wird mit einer Quote von 3,00 quotiert.
Formanalyse: FC Getafe

In der Offensive ruhen die Hoffnungen auf wenigen Schultern: Mauro Arambarri führt die interne Bedeutung mit 3 Toren aus 1590 Spielminuten an und zeigt mit 30 Jahren uruguayische Nationalmannschafts-Härte als torgefährlicher Mittelfeldakteur. Er blieb in den letzten elf Spielen, in denen er traf, ungeschlagen. Alex Sancris steuerte ebenfalls wichtige Impulse bei und bringt mit 28 Jahren spanische Dynamik über die Flügel. Liso Adrian erzielte 3 Tore und zeigt mit 20 Jahren großes Potenzial als wendiger Angreifer. Die Offensive leidet jedoch unter der Verletzung von Torgarant Borja Mayoral, der mit einer Knieverletzung weiterhin ausfällt. Die Durchschlagskraft bleibt das Sorgenkind der Azulones.
Im Mittelfeld wird die Arbeit verrichtet: Luis Milla orchestriert das Spiel mit 1488 Einsatzminuten, kassierte 2 Gelbe Karten und zeigt mit 31 Jahren spanische Routine als defensiver Taktgeber. Yvan Neyou bringt mit 29 Jahren kamerunische Physis ein und ist mit 67 Spielminuten im letzten Einsatz ein wichtiger Baustein für die Stabilität. Mario Martin, das 21-jährige Talent, ist nach einer Verletzung gegen Rayo fraglich, was die Tiefe im Zentrum gefährden könnte. Das Mittelfeld konzentriert sich primär auf die Arbeit gegen den Ball und das schnelle Umschalten.
Defensiv muss Bordalás schwere Rückschläge verkraften: Die etatmäßigen Abwehrchefs Djene und Domingos Duarte fehlen beide aufgrund einer Gelbsperre. Dies zwingt die Abwehrreihe um Juan Antonio Iglesias und Abdel Abqar zu Umstellungen. Iglesias zeigt mit 27 Jahren spanische Zuverlässigkeit auf der rechten Seite, während Abqar mit 26 Jahren marokkanische Robustheit in die Zentrale bringt. Im Tor steht David Soria als 32-jähriger Rückhalt mit 1620 Spielminuten und großer Erfahrung, der oft die Kohlen für seine Vorderleute aus dem Feuer holen muss.
Schlüsselspieler: Soria muss die neu formierte Abwehr führen. Arambarri ist der Motor im Zentrum. Milla stabilisiert den Spielaufbau. Trainer Bordalás muss ohne seine gesperrten Abwehrsäulen Djene und Duarte eine Lösung gegen die spielstarken Gäste finden.
Formanalyse: Real Sociedad

Herausragend präsentiert sich die Offensive: Mikel Oyarzabal führt mit 5 Toren und 3 Assists aus 1320 Spielminuten die Scorerliste an und bringt mit 28 Jahren spanische Weltklasse und Führungsqualität als Kapitän mit. Gonçalo Guedes erzielte 4 Tore und steuerte 1 Assist bei, wobei drei seiner Treffer zwischen der Halbzeit und der 60. Minute fielen. Er zeigt mit 29 Jahren portugiesische Nationalmannschafts-Klasse und ist besonders gegen Getafe motiviert, auch wenn er in acht Duellen noch ohne Torbeteiligung gegen sie blieb. Takefusa Kubo steuerte 2 Tore und 2 Assists bei, zeigt mit 24 Jahren japanische Ausnahmeklasse als dribbelstarker Flügelspieler. Ander Barrenetxea erzielte 3 Tore und bringt mit 24 Jahren baskische Dynamik in das Angriffsspiel.
Im Mittelfeld herrscht kreative Intelligenz: Brais Mendez erzielte 3 Tore und legte 2 Assists auf, zeigt mit 29 Jahren spanische Technik als spielstarker Achter. Luka Sučić bringt mit 23 Jahren kroatische Nationalmannschafts-Klasse ein, während Beñat Turrientes mit 23 Jahren die Balance zwischen Defensive und Offensive hält. Carlos Soler steuerte 2 Tore und 1 Assist bei und zeigt mit 29 Jahren internationale Erfahrung aus seiner Zeit bei PSG und Valencia. Das Mittelfeld verfügt über eine enorme technische Überlegenheit gegenüber den meisten Teams der Liga.
Defensiv stellt sich eine erfahrene Reihe um Igor Zubeldia und Duje Ćaleta-Car auf. Zubeldia bringt mit 28 Jahren baskische Vereinstreue und Zweikampfstärke mit, während Ćaleta-Car mit 29 Jahren kroatische Nationalmannschafts-Erfahrung in die Innenverteidigung bringt. Sergio Gómez zeigt mit 25 Jahren spanische Vielseitigkeit als offensivstarker Linksverteidiger. Im Tor steht Alex Remiro als 30-jähriger Nationalkeeper mit 1620 Spielminuten, der trotz der vielen Gegentore als einer der sichersten Torhüter Spaniens gilt.
Schlüsselspieler: Oyarzabal muss als Anführer vorangehen. Guedes nutzt seine Effizienz nach der Pause. Kubo sorgt für Unruhe auf den Außenbahnen. Remiro muss die Defensive stabilisieren. Trainer Matarazzo hat ein qualitativ hochwertiges Ensemble, das weit unter Wert schlägt. Es gibt keine neuen Ausfälle zu beklagen.
Head-to-Head Vergleich
- 26.01.25 (LaLiga): Real Sociedad 0-3 FC Getafe
- 01.09.24 (LaLiga): FC Getafe 0-0 Real Sociedad
- 21.04.24 (LaLiga): FC Getafe 1-1 Real Sociedad
Die direkte Bilanz der letzten drei Aufeinandertreffen spricht leicht für Getafe, das das letzte Duell im Januar 2025 deutlich gewinnen konnte. Zuvor gab es zwei Unentschieden, was die oft ausgeglichenen und hart umkämpften Spiele zwischen diesen beiden Clubs unterstreicht.
Letzte 5 Spiele von FC Getafe und Real Sociedad
| Team | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Spiel 4 | Spiel 5 |
| FC Getafe | U | N | N | N | N |
| Real Sociedad | U | U | S | N | N |
Taktische Analyse
FC Getafe: José Bordalás lässt ein klassisches, sehr kompaktes 4-4-2 oder 4-2-3-1 spielen, das primär auf Zerstörung und physische Präsenz setzt. In Abwesenheit von Djene und Duarte wird die Innenverteidigung weniger eingespielt sein, was Getafe zu einer noch tieferen Staffelung zwingen könnte. Das Team setzt auf lange Bälle und Standardsituationen, um Arambarri oder Sancris in Position zu bringen. Zu Hause im Coliseum agiert die Mannschaft besonders aggressiv im Pressing, hat aber Probleme, das Spiel selbst zu gestalten. Die geringe Anzahl an Heimtoren (sieben) ist ein Beleg für die fehlende spielerische Finesse.
Real Sociedad: Pellegrino Matarazzo setzt auf ein ballbesitzorientiertes 4-3-3-System. Mit Technikern wie Mendez, Sučić und Kubo will La Real das Spiel kontrollieren und die Lücken in der Getafe-Abwehr durch präzises Passspiel finden. Oyarzabal agiert als freier Radikaler im Sturmzentrum, der sich oft fallen lässt, um Platz für die einrückenden Flügelspieler zu schaffen. Gegen das physische Spiel von Getafe wird Sociedad versuchen, den Ball schnell laufen zu lassen, um Zweikämpfen aus dem Weg zu gehen. Die Anfälligkeit bei Kontern und nach Standards bleibt jedoch die Achillesferse der Basken.
Voraussichtliche Aufstellungen
FC Getafe (4-2-3-1): Soria – Iglesias, Abqar, Davinchi, Rico – Milla, Neyou – Sancris, Arambarri, Liso – Perez
Real Sociedad (4-3-3): Remiro – Aranburu, Zubeldia, Ćaleta-Car, Gómez – Mendez, Sučić, Turrientes – Kubo, Oyarzabal, Guedes
Wettoptionen und Quoten
| Ergebnis | 1 | X | 2 |
| Quote | 3.30 | 3.00 | 2.55 |
- Mikel Oyarzabal trifft (Quote: 2,85): Sociedad-Kapitän und Topscorer mit 5 Saisontoren.
- Mauro Arambarri trifft (Quote: 4,50): Getafes gefährlichster Akteur bei Standards und Fernschüssen.
- Unter 2,5 Tore (Quote: 1,55): Beide Teams mit offensiven Problemen und defensiver Grundausrichtung.
Wett-Tipp & Prognose: FC Getafe – Real Sociedad | LaLiga (09.01.2026)
Getafe empfängt Real Sociedad zu einem richtungsweisenden Duell im Kampf um den Klassenerhalt und muss die eklatante Formschwäche der letzten Wochen überwinden. Die Mannschaft von José Bordalás muss auf ihre defensiven Stützen Djene und Duarte verzichten, was gegen die spielstarke Offensive von La Real ein entscheidender Nachteil sein könnte. Zwar verfügt Getafe mit Mauro Arambarri (3 Tore) und dem erfahrenen David Soria über eine Achse, die physisch dagegenhalten kann, doch die magere Torausbeute von nur 14 Treffern in 18 Spielen offenbart die fehlende Qualität im letzten Drittel. Real Sociedad unter Pellegrino Matarazzo zeigt mit Mikel Oyarzabal (5 Tore, 3 Assists), Gonçalo Guedes (4 Tore, 1 Assist) und Takefusa Kubo eine individuelle Klasse, die weit über der von Getafe anzusiedeln ist. Trotz der bisher enttäuschenden Saison mit Platz 15 deutet der Trend von drei Spielen ohne Niederlage auf eine langsame Erholung hin. Statistisch gesehen ist das Spiel von Vorsicht geprägt: Getafe erzielt kaum Tore in der ersten Halbzeit und Sociedad kassiert oft das erste Gegentor, stabilisiert sich aber meist im Spielverlauf.
Besonders interessant ist die Schwäche von Getafe vor heimischem Publikum, wo man erst sieben Tore erzielen konnte. In Kombination mit den Ausfällen in der Abwehr wird es für die Azulones schwer, die technisch überlegenen Basken über 90 Minuten zu kontrollieren. Da Real Sociedad auswärts erst ein Spiel gewinnen konnte, werden sie sehr bedacht agieren, um keine unnötigen Konter einzufangen. Die historischen Duelle im Coliseum waren oft torarm und von taktischer Disziplin geprägt, was sich auch dieses Mal widerspiegeln wird. Dennoch gibt die individuelle Qualität von Spielern wie Oyarzabal und Mendez den Ausschlag zugunsten der Gäste, die den Druck auf Getafe durch Ballbesitz hochhalten werden. Da beide Teams keine Offensiv-Feuerwerke abbrennen und Getafe ohne seine Abwehrchefs primär auf Schadensbegrenzung bedacht sein wird, ist ein zäher Spielverlauf mit wenigen Toren wahrscheinlich. Sociedad wird die Gunst der Stunde nutzen, um sich mit einem knappen Erfolg weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen.
- Unser Tipp: Kombiwette – Real Sociedad gewinnt & Unter 2,5 Tore (Quote: 3,95)
- Ergebnisprognose: 0:1 für Real Sociedad

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