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AFC Sunderland – Crystal Palace | Wett Tipp & Quoten (17.01.2026)

Am Samstagnachmittag, dem 17. Januar 2026, um 16:00 Uhr, richtet sich der Blick der englischen Fußballwelt auf das Stadium of Light. Im Rahmen des 22. Spieltags der Premier League empfängt der AFC Sunderland die kriselnden Gäste von Crystal Palace. Es ist ein Duell zweier Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld, die jedoch mit völlig unterschiedlichen Vorzeichen in diese Begegnung gehen.

Premier League | 22. Spieltag Logo Noch 2 Tage Logo AFC Sunderland Icon 17.01.2026 | 16:00 Crystal Palace Bester Tipp Doppelte Chance 1X & Halbzeitstand 0:0 Beste Quote bei Pribet 3.92 zu Pribet AGB gelten, 18+
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| veröffentlicht am: 15.01.26

Während die Gastgeber versuchen, ihre beeindruckende Heimserie auszubauen, kämpfen die „Eagles“ aus London gegen einen historischen Negativtrend an. Für den AFC Sunderland verläuft die Saison 2025/26 bislang solide. Mit 30 Punkten belegen die „Black Cats“ den 10. Tabellenplatz und haben sich fest in der oberen Tabellenhälfte etabliert. Besonders bemerkenswert ist die Heimstärke im Stadium of Light: Sunderland ist neben einer weiteren Mannschaft das einzige Team der Liga, das vor eigenem Publikum noch ungeschlagen ist. Fünf Siege und fünf Unentschieden stehen in der Heimbilanz zu Buche. Crystal Palace hingegen befindet sich in einer gefährlichen Abwärtsspirale.

Mit 28 Punkten auf Rang 13 liegend, beträgt der Rückstand auf Sunderland zwar nur zwei Zähler, doch die Formkurve zeigt steil nach unten. Seit neun Pflichtspielen wartet die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner auf einen Erfolg. Die Quoten für diese Partie sind extrem ausgeglichen: Ein Heimsieg wird mit einer Spitzenquote von 2,75 bewertet, während ein Erfolg der Gäste bei 2,76 liegt. Ein Unentschieden wird mit einer Quote von 3,20 gehandelt. In diesem richtungsweisenden Spiel geht es für Sunderland darum, den Anschluss an die europäischen Plätze zu wahren, während Palace dringend ein Erfolgserlebnis benötigt, um nicht tiefer in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Formanalyse: AFC Sunderland

Unter der Leitung von Trainer Régis Le Bris hat sich der AFC Sunderland zu einer schwer zu schlagenden Einheit entwickelt. Die aktuelle Serie von fünf Ligaspielen ohne Sieg (vier Unentschieden, eine Niederlage) klingt auf den ersten Blick ernüchternd, doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich eine enorme Stabilität. Seit Ende November gab es lediglich eine einzige Niederlage. Ein wichtiger psychologischer Faktor war der jüngste Erfolg im FA Cup gegen Everton, der den „Black Cats“ neues Selbstvertrauen verliehen hat. Zudem profitiert das Team davon, dass zum jetzigen Zeitpunkt mehr Rückkehrer vom Afrika-Cup zur Verfügung stehen als bei jedem anderen Konkurrenten.

Das Herzstück der jüngsten defensiven Stabilität ist zweifellos Torhüter Robin Roefs. Der 22-jährige Schlussmann hat sich in den letzten Wochen Bestnoten verdient und in seinen vergangenen fünf Ligaeinsätzen jeweils mindestens drei entscheidende Paraden pro Spiel gezeigt. In bisher 1890 Spielminuten kassierte das Team nur 22 Gegentore, was für eine gut organisierte Hintermannschaft spricht. In der Verteidigung ziehen Daniel Ballard (26 Jahre) und der junge Trai Hume (23 Jahre) die Fäden. Ballard bringt mit seinen 1227 Einsatzminuten die nötige physische Präsenz mit, während Hume mit 1746 Minuten zum absoluten Stammpersonal gehört und bereits eine Torvorlage beisteuern konnte.

In der Offensive liegt jedoch derzeit die größte Baustelle. Seit Anfang Dezember erzielte Sunderland lediglich vier Treffer in der Premier League – ein Ligatiefstwert. Hier ruhen die Hoffnungen auf Wilson Isidor, der mit 4 Toren in 988 Minuten der treffsicherste Schütze ist. Unterstützt wird er im Mittelfeld durch die enorme Erfahrung von Granit Xhaka. Der 33-jährige Schweizer ist mit 1873 Minuten der Dauerbrenner im Team und fungiert als verlängerter Arm des Trainers auf dem Feld. Mit seiner Passsicherheit und taktischen Disziplin soll er gegen Palace das Spiel diktieren. Auch Simon Adingra, der 24-jährige Flügelstürmer, bringt mit seiner Geschwindigkeit und seinen bisher 2 Torbeteiligungen ein Element der Unberechenbarkeit in das Angriffsspiel.

Formanalyse: Crystal Palace

Die Situation bei Crystal Palace und Trainer Oliver Glasner ist derzeit mehr als angespannt. Die „Eagles“ erlebten kürzlich einen historischen Tiefpunkt, als sie als FA-Cup-Titelverteidiger gegen den Sechstligisten Macclesfield ausschieden. Dies war das neunte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Die Bilanz dieser Durststrecke ist mit drei Unentschieden und sechs Niederlagen verheerend. Besonders die Offensive bereitet Sorgen: Palace droht, zum ersten Mal seit 2023 in drei aufeinanderfolgenden Ligaspielen ohne eigenen Treffer zu bleiben. In acht Saisonspielen gelang dem Team bisher kein einziges Tor – nur zwei Teams in der Liga haben eine noch schlechtere Quote.

Ein großes Problem ist zudem die Auswärtsschwäche. In drei der letzten vier Partien in der Fremde kassierte Palace mindestens zwei Gegentore. Die Defensive um Nationalspieler Marc Guéhi (25 Jahre) wirkt oft überfordert. Guéhi, der in 1800 Minuten bereits zwei Tore erzielte, kämpft zwar unermüdlich, kann die Lücken in der Hintermannschaft aber nicht alleine schließen. An seiner Seite agiert Maxence Lacroix, der ebenfalls auf beachtliche 1890 Einsatzminuten kommt. Dennoch fehlt es der gesamten Abwehrkette an der nötigen Abstimmung, was sich in 23 Gegentoren widerspiegelt.

Hoffnungsträger in der Offensive bleibt Jean-Philippe Mateta. Der 28-jährige Franzose hat in dieser Saison bereits 8 Tore erzielt und bewies dabei oft seine Qualität als „Dosenöffner“: Bei sechs seiner letzten neun Treffer erzielte er das wichtige 1:0. Doch Mateta hängt oft in der Luft, da aus dem Mittelfeld zu wenig Impulse kommen. Daichi Kamada (29 Jahre) und Adam Wharton (21 Jahre) bemühen sich zwar um Struktur, konnten aber bisher zu selten entscheidende Akzente setzen. Wharton kommt auf zwei Vorlagen in 1572 Minuten, was für seine kreativen Fähigkeiten eigentlich zu wenig ist. Erschwerend kommt die lange Verletztenliste hinzu. Erfahrene Kräfte wie Nathaniel Clyne fehlen an allen Ecken und Enden, was die taktischen Möglichkeiten von Glasner massiv einschränkt.

Head-to-Head Vergleich

Der direkte Vergleich der letzten Jahre zwischen diesen beiden Traditionsvereinen ist überschaubar, da sie lange Zeit in unterschiedlichen Ligen spielten. Dennoch lassen die jüngsten Duelle einen Trend erkennen, der den Gastgebern Mut machen sollte.

  • 13.09.25 (Premier League): Crystal Palace 0-0 AFC Sunderland
  • 04.02.17 (Premier League): Crystal Palace 0-4 AFC Sunderland
  • 24.09.16 (Premier League): AFC Sunderland 2-3 Crystal Palace

In den letzten fünf Begegnungen behielt Sunderland insgesamt die Oberhand (2 Siege, 2 Unentschieden, 1 Niederlage). Besonders interessant ist das torlose Remis im Hinspiel der laufenden Saison. Sunderland blieb damit zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor gegen die Londoner. Der letzte deutliche Erfolg war das 4:0 im Jahr 2017, was jedoch aufgrund der langen Zeitspanne nur noch statistischen Wert hat. Dennoch scheint Sunderland dem Spielstil der „Eagles“ gewachsen zu sein.

Letzte 5 Spiele von AFC Sunderland und Crystal Palace

Team Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5
AFC Sunderland S N U U U
Crystal Palace N U N U N

Taktische Analyse

AFC Sunderland: Régis Le Bris bevorzugt ein kompaktes 4-3-3 System, das bei gegnerischem Ballbesitz schnell in ein 4-5-1 übergeht. Der Fokus liegt klar auf einer geordneten Defensive und einem schnellen Umschaltspiel über die Flügel. Mit Granit Xhaka als zentralem Ankerpunkt im Mittelfeld versucht Sunderland, die Kontrolle im Zentrum zu behalten und das Tempo zu diktieren. Ein Schlüsselfaktor wird sein, wie effektiv die Rückkehrer vom Afrika-Cup in das Offensivspiel integriert werden können, um die magere Torausbeute der letzten Wochen zu korrigieren. Zu Hause agiert das Team zudem mit einer höheren Pressinglinie, um den Gegner früh zu Fehlern zu zwingen.

Crystal Palace: Oliver Glasner lässt meist in einem 3-4-2-1 oder 5-4-1 agieren, um die Defensive zu stabilisieren. Das Hauptproblem bleibt jedoch die mangelnde Balance zwischen Abwehr und Angriff. Palace hat Schwierigkeiten, nach Ballgewinn schnell in die Spitze zu spielen, wodurch Jean-Philippe Mateta oft isoliert bleibt. Gegen Sunderland wird Palace vermutlich zunächst tief stehen und versuchen, über Konter zum Erfolg zu kommen. Da Sunderland zu Hause jedoch sehr kontrolliert spielt, wird es für Palace schwer, Räume für Schnellangriffe zu finden. Die psychologische Belastung durch die Sieglos-Serie könnte zudem dazu führen, dass die Mannschaft bei einem Rückstand schnell den Faden verliert.

Voraussichtliche Aufstellungen

AFC Sunderland (4-3-3): Roefs – Hume, Ballard, Geertruida, Mandava – Xhaka, Le Fee, Rigg – Isidor, Adingra, Traore

Crystal Palace (3-4-2-1): Henderson – Guéhi, Lacroix, Richards – Munoz, Wharton, Hughes, Mitchell – Kamada, Sarr – Mateta

Wettoptionen und Quoten

Ergebnis 1 Quote X Quote 2
Quoten 2,75 3,20 2,76

Die statistische Ausgangslage bietet über die klassische 1X2-Wette hinaus interessante Möglichkeiten für detaillierte Prognosen:

Wettoption Quote Beschreibung
Doppelte Chance 1X 1,48 Sunderland bleibt zu Hause ungeschlagen
Beide Teams treffen (Nein) 1,90 Defensive Stabilität dominiert das Spiel
Sunderland erzielt das erste Tor 2,05 Palace gerät oft früh in Rückstand
Halbzeitstand 0:0 2,65 Vorsichtiger Beginn beider Teams ist erwartet

Wett-Tipp & Prognose: AFC Sunderland – Crystal Palace | Premier League (17.01.2026)

Die Vorzeichen für das Aufeinandertreffen im Stadium of Light könnten eindeutiger kaum sein, wenn man die Heim- und Auswärtsbilanzen betrachtet. Der AFC Sunderland hat sich in dieser Spielzeit zu einer Heimmacht entwickelt und ist vor eigenem Publikum noch gänzlich ohne Niederlage. Die defensive Organisation unter Régis Le Bris, angeführt vom formstarken Robin Roefs im Tor und dem erfahrenen Granit Xhaka im Mittelfeld, ist das Prunkstück der „Black Cats“. Obwohl die Offensive zuletzt etwas ins Stocken geriet, sorgt die Rückkehr wichtiger Leistungsträger für neuen Optimismus. Auf der anderen Seite steht ein verunsichertes Crystal Palace, das nach dem blamablen Pokal-Aus und neun sieglosen Spielen in Folge mit dem Rücken zur Wand steht.

Die Ausfälle wichtiger Stammspieler und die psychologische Blockade vor dem gegnerischen Tor machen die Aufgabe für Oliver Glasner extrem schwierig. Sunderland wird die Kontrolle im Mittelfeld übernehmen und geduldig auf Lücken in der Palace-Abwehr warten, die auswärts zuletzt sehr anfällig war. Da Palace in dieser Saison kaum in der Lage ist, Rückstände zu drehen (nur ein Punkt nach Rückstand), wird Sunderland alles daran setzen, das Spiel früh zu kontrollieren. Wir erwarten eine Partie, in der Sunderland seine Heimserie verteidigt und Palace weiterhin die nötige Durchschlagskraft vermissen lässt. Die individuelle Qualität von Isidor und die taktische Reife von Xhaka sollten hier den Ausschlag geben. Sunderland wird defensiv gewohnt sicher stehen, was es der schwächsten Offensive der letzten Wochen schwer machen wird, zum Erfolg zu kommen.

  • Unser Tipp: Kombiwette – Doppelte Chance 1X & Halbzeitstand 0:0 (Quote: 3,92)
  • Ergebnisprognose: 1:0 für AFC Sunderland
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