Fenerbahçe Istanbul startet am Donnerstag, 10. September 2026, gegen die AS Rom in die Ligaphase der Champions League. In Deutschland überträgt DAZN die Partie aus dem Şükrü-Saraçoğlu-Stadion exklusiv, Anstoß ist um 18.45 Uhr deutscher Zeit.
Für Fenerbahçe ist es der erste Auftritt in der Ligaphase der Königsklasse seit 2008/09. Der türkische Klub trifft ausgerechnet auf eine Roma, die mit dem Maximum aus zwei Serie-A-Spieltagen anreist. Wer die Begegnung live sehen möchte, braucht in Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils einen anderen Anbieter. Der folgende Überblick ordnet alle Sender und Streams zum ersten Spieltag der Champions League 2026/27 ein.
| Begegnung | Fenerbahçe Istanbul – AS Rom |
| Wettbewerb | Champions League 2026/27, Ligaphase, 1. Spieltag |
| Datum | Donnerstag, 10. September 2026 |
| Anstoß | 18.45 Uhr (MESZ) / 19.45 Uhr (Ortszeit Türkei) |
| Stadion | Şükrü-Saraçoğlu-Stadion, Istanbul |
| Deutschland | DAZN (Einzelspiel und Konferenz) |
| Österreich | Sky (Sky Go, Sky X) |
| Schweiz | blue Sport |
| Türkei | TRT / tabii (Senderprogramm noch offen) |
| Highlights im Free-TV | ZDF, Donnerstag ab 23.15 Uhr |
Die Ligaphase verteilt sich zum Auftakt auf drei Tage. Weil Dienstag und Mittwoch bereits belegt sind, rückt das Spiel von Fenerbahçe gegen Rom auf den Donnerstagabend. An der Rechtelage in Deutschland ändert der ungewöhnliche Termin nichts.
Fenerbahçe gegen AS Rom in Deutschland: Warum die Partie nur bei DAZN läuft
In Deutschland zeigt DAZN Fenerbahçe gegen die AS Rom live. Der Streamingdienst hält gemeinsam mit Amazon Prime Video die Rechte an der Champions League und überträgt den mit Abstand größten Teil der Spiele. Amazon darf pro Spieltag nur eine ausgewählte Dienstagspartie zeigen. Da die Begegnung in Istanbul am Donnerstag angesetzt ist, entfällt diese Option, und DAZN bleibt die einzige Adresse für ein Live-Bild.
Sky und WOW besitzen in Deutschland keine eigenen Champions-League-Liverechte und sind zum Auftakt keine Alternative. Für den Empfang genügt ein kostenpflichtiges DAZN-Abonnement mit den Champions-League-Rechten. Neben dem Einzelspiel läuft die Partie zusätzlich in der Konferenz aller parallelen Donnerstagsspiele. Die Aufteilung zwischen Streamingdienst und Pay-TV ähnelt der im nationalen Fußball, wie sie der Überblick zur Bundesliga-Übertragung 2026/27 nachzeichnet.
Übertragung in Österreich und der Schweiz: Sky, blue Sport und die Rolle des SRF
In Österreich liegen die Champions-League-Rechte bei Sky. Der Pay-TV-Sender überträgt in der Ligaphase 17 der 18 Partien eines Spieltags und zeigt damit auch Fenerbahçe gegen Rom. Als Stream stehen Sky Go und Sky X bereit.
In der Schweiz übernimmt blue Sport die Begegnung. Das Schweizer Fernsehen SRF überträgt zwar auch 2026/27 pro Woche ein Champions-League-Spiel frei empfangbar, dieses Free-TV-Spiel ist jedoch für den Mittwoch vorgesehen. Für die Donnerstagspartie aus Istanbul gibt es deshalb keine kostenlose SRF-Übertragung.
Fenerbahçe – Rom in der Türkei: Was zur Übertragung über TRT bekannt ist
Für Zuschauer in der Türkei ist die Ausgangslage traditionell komfortabel. Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt TRT gilt als Rechteinhaber für die Spiele der türkischen Klubs und stellt diese in der Regel frei empfangbar bereit; ergänzend ist die Königsklasse über die Streaming-Plattform tabii verfügbar. Bereits die Playoff-Duelle gegen Lyon waren im türkischen Free-TV zu sehen. Das exakte Senderprogramm für den 10. September stand zuletzt allerdings noch nicht endgültig fest.
Highlights im deutschen Free-TV: Wann das ZDF die Champions-League-Zusammenfassung zeigt
Kostenlose Bilder gibt es in Deutschland noch am selben Abend. Das ZDF setzt zum Ligaphasen-Start auf zwei Ausgaben des „ZDFsportstudio UEFA Champions League“: Die Mittwochssendung beginnt um 23.00 Uhr, die Donnerstagsausgabe folgt am 10. September ab 23.15 Uhr. In der rund 60-minütigen, moderierten Sendung laufen die Zusammenfassungen und alle Tore der Donnerstagsspiele, zu denen auch Fenerbahçe gegen die AS Rom zählt. Durch die Sendung führt Katrin Müller-Hohenstein, als Experte ist Hanno Balitsch dabei.
Fenerbahçes Rückkehr in die Königsklasse nach 18 Jahren
Der Weg in die Ligaphase war lang. Zuletzt stand Fenerbahçe 2008/09 in der Gruppenphase der Champions League; danach folgten Jahre mit Rückschlägen in der Qualifikation und eine zweijährige UEFA-Sperre infolge des Wettskandals von 2011. Umso größer fiel der Jubel nach dem Playoff gegen Olympique Lyon aus: Nach einem 1:1 im Hinspiel in Istanbul gewann die Mannschaft von Trainer İsmail Kartal das Rückspiel in Frankreich mit 2:1 und zog mit 3:2 im Gesamtergebnis ein. Vedat Muriqi und Archie Brown trafen binnen weniger Minuten in der ersten Halbzeit, ehe Malick Fofana verkürzte. Zwei weitere Lyoner Treffer zählten nach Videobeweis nicht.
Sportlich hat der Klub im Sommer erheblich aufgerüstet. Im Kader stehen inzwischen Namen wie Mason Greenwood, Talisca, Romelu Lukaku, N’Golo Kanté und Torhüter Ederson, dazu der zurückgekehrte Muriqi. In der heimischen Süper Lig misst sich Fenerbahçe Woche für Woche mit Meister Galatasaray, im Europapokal soll die Rückkehr nun mit Zählern veredelt werden.
Roma in Topform: Warum Gasperinis Elf als leichter Favorit nach Istanbul reist
Die AS Rom kommt mit breiter Brust in die Türkei. Unter Trainer Gian Piero Gasperini gewannen die Römer ihre ersten beiden Serie-A-Spiele jeweils mit 4:0, zunächst zu Hause gegen Fiorentina, anschließend auswärts in Lecce. Nach zwei Spieltagen führt die Roma mit sechs Punkten und 8:0 Toren die Tabelle an. Auffälligster Mann ist Neuzugang Donyell Malen, der beim Auftakt einen Dreierpack schnürte und in Lecce erneut doppelt traf, während Paulo Dybala als Ideengeber auftrat. Die Ausgangslage in Italien bündelt der Bereich Serie A.
Für Gasperini ist es die erste Champions-League-Saison auf der Bank der Roma. Sein Ansatz mit hohem Tempo und intensivem Pressing hat der Mannschaft früh einen klaren Rhythmus verliehen. In Istanbul erwartet die Römer allerdings ein anderes Kaliber als in der Liga: Fenerbahçe hat gegen Lyon gezeigt, wie unangenehm der Klub in engen Europapokalspielen sein kann, und die Kulisse im Şükrü-Saraçoğlu-Stadion zählt zu den lautesten des Kontinents. Ein Auftaktsieg ist der Roma zuzutrauen, ausgemacht ist er nicht.




