Ligue 1: Wetten & Quoten auf den Meister 2021 in Frankreich

Wer wird französischer Meister in der Saison 2020/2021? Holt sich Paris St. Germain zum vierten Mal in Folge und zum achten Mal in den letzten neun Jahren den Titel in der Ligue 1? Oder schafft es einer der drei Rivalen, die mit PSG aktuell das Spitzenquartett bilden, sich am Ende durchzusetzen? Wir beschäftigen uns nachfolgend natürlich mit dem Starensemble aus Paris, aber auch mit dem OSC Lille, Olympique Lyon und dem AS Monaco, die allesamt ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden wollen und auch über gute Ausgangspositionen verfügen. Und natürlich wagen wir schlussendlich auch wieder eine Prognose.

An den ersten 27 Spieltagen hat sich Paris St. Germain bei 18 Siegen und drei Unentschieden schon sechs Niederlagen erlaubt. Auch deshalb steht der Hauptstadtklub, der an Weihnachten Trainer Thomas Tuchel durch Mauricio Pochettino ersetzt hat, mit zwei Punkten Rückstand auf Überraschungsspitzenreiter OSC Lille nur auf Rang zwei. Unbestritten ist aber dennoch, dass PSG über den mit Abstand besten Kader aller französischen Teams verfügt und auch international auf Top-Level agiert, wie der 4:1-Auswärtssieg im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Barcelona deutlich gemacht hat.

Nicht wirklich überraschend ist es deshalb, dass die Buchmacher PSG weiterhin als Top-Favoriten auf den Titel in der Ligue 1 sehen. So bietet etwa Bet3000 für die erfolgreiche Titelverteidigung des letztjährigen Champions-League-Finalisten mit der 1,35 die klar niedrigste Quote. 

Lille und Lyon mit Außenseiter-Chancen

Gleichauf dahinter jeweils mit der Quote 6,00 sieht Bet3000 den OSC Lille und Olympique Lyon, das nach 27 Runden als Dritter einen Zähler hinter PSG und drei hinter Lille liegt. Lyon hat mit Superstar Memphis Depay, der an einem guten Tag jedes Spiel alleine entscheiden kann, Houssem Aouar, Lucas Paqueta oder Karl Toko Ekambi ebenfalls jede Menge offensive Qualität im Team, während Lille bei wie Paris erst 17 Gegentoren vor allem mit einer stabilen Hintermannschaft punkten kann.

Gleichzeitig hat Lille aber unter anderem mit Sven Botman, Jonathan David, Jonathan Bamba oder Jonathan Ikoné auch eine Vielzahl an jungen Spielern in seinen Reihen, deren  Namen man sich unbedingt merken sollte. Ob die insgesamt eher unerfahrene Mannschaft ihr Niveau bis zum Ende halten kann, bleibt allerdings eher abzuwarten. Das Aus in der Europa League gegen Ajax Amsterdam könnte in diesem Zusammenhang aber ein Vorteil sein.

Kann Niko Kovac mit Monaco noch eingreifen?

Gar nicht international vertreten ist neben Lyon auch der AS Monaco, der sich unter dem im Sommer gekommenen Trainer Niko Kovac wieder zu einem Top-Team entwickelt hat und als Tabellenvierter vier Punkte hinter Lille liegt. Bet3000 sieht die Monegassen mit der Quote 20,0 zwar als klaren Außenseiter im Titelrennen, der aber nicht zuletzt wegen seiner beiden Siege gegen PSG zu beachten ist.

Mit Wissam Ben Yedder und Kevin Volland kann Monaco auf das wohl beste Sturmduo der Ligue 1 bauen und hat ähnlich wie Lille einige vielversprechende Talente wie Benoît Badiashile, Aurélien Tchouaméni, Youssouf Fofana oder Sofiane Diop im Team, die schon in jungen Jahren tragende Rollen inne haben. Möglich indes, dass für den Titel noch ein Stück Erfahrung fehlt.

Fazit: Die Qualität spricht klar für Paris

Es dürfte in der laufenden Saison etwas knapper werden als in den vergangenen Jahren – aber die französische Meisterschaft dürfte am Ende doch wieder bei Paris Saint Germain landen. Der Kader ist mit Abstand der stärkste in der Ligue 1. Und in den engen und wichtigen Partien macht dann die individuelle Qualität von Mbappé und Co. den Unterschied. Die Doppelbelastung durch die Champions League sehen wir als kein großes Problem an. Unsere klare Prognose: Paris verteidigt den Titel und wird auch 2021 wieder französischer Meister!

Außer Frage steht, dass Paris St. Germain über den klar besten Kader verfügt, der zumindest auf nationaler Ebene temporär auch Ausfälle von wichtigen Spielern kompensieren kann. Mit dieser Qualität sollte sich PSG letztlich erneut durchsetzen – es sei denn, Neymar und Co. kommen in der Champions League wieder richtig weit, was ja das große Ziel ist, und vernachlässigen dann ein wenig den Alltag. In diesem Fall ist allen drei Rivalen, am ehesten aber wohl dem auch stark besetzten Olympique Lyon der große Wurf zuzutrauen.

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