Was bedeutet Handicap bei Sportwetten?

Wetten

Es gibt unterschiedliche Arten von Handicap. Zunächst einmal ist das normale Handicap für den Spieler wichtig. Sollte der Spieler dann noch mehr darauf achten wollen, welche Vorteile er oder sie noch nutzen darf, dann ist das Asian Handicap für den Wettkunden genau richtig. Ein Handicap verschafft einen Vorteil, weil es immer schwächere Mannschaften geben wird. Es gibt beispielsweise auch schlechte Fußballvereine, die nicht stark spielen und nicht viele Tore schaffen.

Und doch möchte ein Wettbüro Wetten für solche Mannschaften oder Sportler anbieten. Aus diesem Grund muss ein kleiner Vorteil für diese Mannschaften geschaffen werden. Nur hierdurch kann ein Wettspieler auch auf schwache Mannschaften tippen. Diese Mannschaften erhalten beispielsweise einen Torpunkt als Vorsprung, bevor das Spiel begonnen hat. Die stärkere Mannschaft wurde dadurch gehandicapped.

Wo ist der Vorteil für den Spieler?

Schwierig wird dies bei Wetten zum Spielstand. Natürlich verschafft die Wette ebenso einen Vorteil, doch sind diese Wetten ohnehin sehr schwer. Die schwache Mannschaft erhält automatisch ein Tor, obwohl sie keines geschossen hat. Mitunter kann dies das Wettergebnis für einen Wettspieler verbessern. Mehr Sinn macht das Handicap bei Wetten rund um das Ergebnis Unentschieden, Sieg und Verlust. Ein Handicap könnte dann zu einem klaren Ergebnis führen oder die Chancen verändern.

Ein Tipp auf ein Unentschieden führt dann noch eher zu einem Erfolg für Wettspieler. Sonst könnten sie vielleicht nur auf einen Sieg für eine stärkere Mannschaft tippen oder ein „Verloren“ für den schwächeren Gegner. So mancher Wettanbieter schenkt auch 2 Tore oder eine entsprechende Anzahl von Punkten. Das Handicap unterscheidet sich natürlich abhängig von der Sportart.

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Was passiert beim Sieg der schwachen Mannschaft?

Der andere Fall kann natürlich ebenfalls eintreten. Die schwache Mannschaft spielt und auf einmal siegt sie gegen den starken Gegner. In diesem Fall erhält die schwache Mannschaft einen zusätzlichen Punkt. Sie behält den Vorteil durch das Handicap und wird noch weiter gestärkt. Üblicherweise sollte man denken, dass ein Pluspunkt dann verloren geht. Dies ist beim Handicap aber nicht der Fall. Ein geschenkter Punkt bleibt bestehen.

Wo liegt der Vorteil für einen Buchmacher?

Eigentlich, so sollte man denken, profitiert ein Buchmacher von solch einer Lösung kaum. Es bedeutet mehr Aufwand, die Quoten sind durch ein geringeres Risiko niedriger und eigentlich eignet sich diese Wette nicht für Wettfreunde, die ein Risiko eingehen möchten. Es scheint eine Wette für Einsteiger zu sein oder für Menschen, die ein Risiko wirklich meiden wollen. Ein echter Wettspieler ist vielleicht schon überhaupt nicht daran interessiert. Ein Buchmacher verdient auf den ersten Blick vielleicht auch weniger Geld.

Denn das Risiko liegt nicht mehr im interessanten Bereich. Nur noch 50 Prozent Risiko bestehen für den Spieler. Anders gedacht ist diese Form der Wette jedoch eine Bereicherung. Denn somit entsteht ein Angebot, das ohne zu große Verluste gewählt werden könnte. Ein Spieler könnte trotzdem noch verlieren und auch ein Wettbüro erhält einen Gewinn. Ein Anfänger würde mit einem Handicap noch besser einsteigen und könnte danach auch in anderen Wettformen spielen. Bestimmt aus dieser Sichtweise ist es interessant zu sehen, welche Handicaps es außerdem noch gibt und wo das Handicap eigentlich herkommt.

Was ist ein Asian Handicap?

Es gibt natürlich nicht nur eine Art von Handicap. Beim Wetten hört man im Bereich der Buchmacher von mehreren Handicaps. Auch das Asian Handicap scheint vor allem im Fußball vorzukommen. Ohnehin gibt es Wettbüros, die sich speziell auf den Fußball konzentrieren. Diese Art von Wetten eignet sich für unsichere Spieler. Diese würden mithilfe einer angewendeten Strategie nicht ihren Einsatz verlieren, sondern ihren Einsatz zurückerhalten. Diese Variante der Wette stammt nicht aus Europa. Wie der Name es bereits vermuten lässt, stammen solche Wetten aus Asien. Dort gibt es sogar zahlreiche Formen solcher Handicaps, die hier jedoch nicht alle eine Anwendung finden. Auch in diesem Fall geht eine schwächere Mannschaft mit einer niedriger angesetzten Wertung in ein Spiel. Beim Endergebnis wird erneut ein Handicap hinzuaddiert.

Was ist das Ziel des Asian Handicaps?

Das Asian Handicap schützt einen Wettspieler, der bei einem Unentschieden verlieren würde. Ein Schwerpunkt würde auf Sieg oder Niederlage gelegt werden. Gegen das Unentschieden und somit gegen einen verlorenen Einsatz will diese Wette bewahren. Ein Spieler kann abhängig von der Formulierung des Handicaps einen Teil seines Einsatzes zurückbekommen. Außerdem besteht die Chance die gesetzte Wette zu gewinnen. Das Handicap eignet sich für Anfänger oder bei größeren Verlusten in der Vergangenheit und gewährt zumindest eine Teilrückzahlung. Solche Handicaps sind in Europa noch nicht sehr lange bekannt. Zuerst schwappte deren Bekanntheit hinüber in die USA.

In Asien wird diese Form des Wettens als Hang Cheng bezeichnet. Das Ziel ist auch dort eine Entlastung der Spieler. In den USA wurde man darauf aufmerksam, sodass eines Tages der Schreiber Joe Saumarez Smith einen Artikel für den Vegas Inside verfasste. Mit diesem Artikel wurde diese Alternative zum gewöhnlichen Wetten auf einmal sehr beliebt in den USA und erhielt die Bezeichnung Asian Handicap. Mithilfe dieser Methode konnte man den Kunden etwas Neues bieten, das Ihnen viel Schaden ersparte. Aus diesem Grund ist diese Wettmethode damals, wie auch heute für die Wettkunden eine optimale Lösung.

Überdurchschnittlich hohe Gewinne sind womöglich nicht machbar, doch immerhin sind Gewinne dann sicher. Die Wahrscheinlichkeit verteilt sich nicht mehr mit etwa 33 Prozent auf drei wahrscheinliche Spielausgänge. Unentschieden, Sieg und Niederlage gibt es immer noch, doch setzen die Spieler damit nur noch mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit auf Sieg oder Niederlage. Die Wettkunden erhalten mit dieser Variante mehr Abwechslung und profitieren ganz deutlich.

Verschiedene Varianten des Asian Handicap

Im Grunde könnte das Asian Handicap in einer Tabelle unterteilt werden. So würde es für einen Einsteiger klarer werden. Bislang bekannte und praktizierte Varianten sind das

  • Viertel,
  • Halbe,
  • Ganze,
  • Null, oder
  • Live Asian Handicap.

Zwischen all diesen Varianten gibt es Unterschiede, die ganz zu Beginn noch verwirren. Wenn sie erst einmal einige Male gelesen wurden, dann wird es klarer.

Was ist ein Null Asian Handicap?

Zumindest eignet sich das Null Asian Handicap noch für einen Anfänger. Das Verständnis ist hier recht gut und auch Neulinge orientieren sich recht zügig. Ganz einfach geht es in dieser Variante um die vollständige Rückzahlung des Einsatzes. Der Einsatz ist also nicht verloren. Ein Wettspieler erhält einen Gewinn bei einem Tipp für die Mannschaft A oder für die Mannschaft B.

Was ist ein Viertel Asian Handicap?

Das Viertel Asian Handicap ist wiederum schwieriger zu verstehen. In diesem Handicap geht es um die Aufteilung des Einsatzes auf das Null Handicap und auf das Halbe Asian Handicap. Es werden 0,25 Prozent auf ein Team gesetzt. 50 Prozent werden jeweils auf ein Handicap gesetzt. Sollte nicht das gewählte Team gewinnen, dann gehen 100 Prozent verloren. Sollte ein Unentschieden fallen, dann sind 100 Prozent des Einsatzes zusammen mit dem Gewinn nach der vorgegebenen Quote der Gewinn. Es klingt wirklich kompliziert und doch ist es für den Spieler am Ende einfach. Aufgeteilt werden letztendlich die Handicaps. Das Risiko ist auf diese Weise gut zu minimieren.

Wie funktioniert eine Halbe und Ganze Asian Handicap Wette?

Das Halbe Asian Handicap ist wiederum ein wenig besser zu verstehen. Es funktioniert außerdem ähnlich dem Ganzen Handicap. Die Ganze Wette beinhaltet im Ausgang der Wette ebenfalls ein Unentschieden. Das Ganze Handicap ist eine Wette, die häufig auftritt. Im Falle eines Unentschieden wird der gesamte Einsatz dem Wettspieler erstattet. Bei der halben Wette ist es entsprechend der halbe Einsatz. Folglich geht hier nichts verloren. Nach den Toren und dem Einsatz für eine Variante des Spielergebnisses richtet sich das Verhältnis der Siege.

Ein Asian Handicap in der Praxis

In der Praxis ist es wiederum noch komplexer. Ein Wettspieler könnte für ein Team A -1 wetten und für ein Team B +1. Möglich wäre außerdem ein -2 und ein +2. Würde dann das Team A bei einer Ganzen Asian Handicap Wette ein Tor schießen, würde ein Ergebnis Unentschieden ausfallen. Die Asian Handicaps oder ein Handicap im Allgemeinen sind Wetten, die mit etwas Übung bald verstanden sind. Sie schaffen dann einen sichtbaren Vorteil und verhindern, dass das Geld zu schnell verloren geht. Bestimmt liegen die Quoten nicht im hohen Bereich, sodass ein großer Gewinn möglich wäre. Doch dafür ist das Risiko etwas geringer.

Ein Live Asian Handicap

Zusätzlich zu den vorgestellten Handicaps wird außerdem unterschieden, ob ein Handicap während eines Spiels gesetzt wird oder vor einem Spiel. Live kann lediglich ein Spielstand ab einem Zeitpunkt des Setzens zählen. Die Wettbetreiber schränken diese Variante ein. Vielleicht ist dies nur bis zu der Halbzeit möglich. Außerdem sinken die Gewinne damit drastisch. Die Leistung einer Mannschaft ist dann nicht mehr geheim und es ist viel von der Strategie erkennbar. Zeichnet sich also eine Tendenz ab, so ist das ein Nachteil für den Wettbetreiber. Der Spielstand vor dem Abschließen der Wette zählt dann auch nicht mit ein. Nur spätere Tore nach dem Einsatz werden berechnet. Ein Wettspieler könnte dann eine Wette aber viel zu leicht verlieren, weil das Risiko gestiegen ist. Diese Wetten müssen sich letztendlich für den Spieler lohnen und nicht für das Wettbüro. Zumindest sieht es der Wettspieler ja so, dass das Wettbüro nicht nur gewinnen darf.

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