Lothar Matthäus äußert sich zu Löw als DFB Trainer

Joachim Löw

Lothar Matthäus hat sich zu Joachim Löw geäußert, sollte Deutschland bei der EURO 2020 im nächsten Sommer nicht erfolgreich sein. Lothar Matthäus sagt, dass Deutschland-Trainer Joachim Löw entlassen werden sollte, wenn die Nationalmannschaft bei der Euro 2020 nicht gut abschneidet.

Der Manager ist seit 2006 für Deutschland verantwortlich, aber der Druck auf den Trainer ist nach einigen schwachen Ergebnissen in diesem Jahr gewachsen.

Deutschland hat drei der acht Spiele bei der Euro 2020 gewonnen. Es gab zwei Unentschieden gegen Spanien, die Schweiz und die Türkei, bevor man im letzten Spiel des Jahres mit 0:6 gegen La Roja unterging.

Trotz der enttäuschenden Leistungen erklärte der DFB, dass Löw immer noch hinter der Mannschaft steht und sie auch bei der bevorstehenden Europameisterschaft weiter betreuen wird.

Deutschland-Legende Matthäus sagt jedoch, dass Löw nicht der einzige ist, der den Preis dafür zahlen sollte, wenn die Dinge im nächsten Sommer sauer werden.

Er sagte der Süddeutschen Zeitung: “Wenn die Europameisterschaft nicht so läuft, wie wir uns das bei der Qualität der Spieler, die wir haben, vorstellen, dann muss nicht nur Löw gehen, sondern alle, die entschieden haben, dass er bleiben soll. Sie müssen auch die Konsequenzen tragen.

“Das [6:0] gegen Spanien war ein Ausnahmefall, aber wenn ich mir die Gesamtsituation anschaue oder mich an die Spiele erinnere, die sie nur mit Mühe gewonnen haben oder in denen wir im letzten Moment ein Tor kassiert haben, dann ist mir klar, dass [Löw als Deutschland-Boss] nicht mehr passt.”

Matthäus ergänzte zu Löw: “Die Dinge sind einfach nicht mehr so klar wie 2016 oder 2018. Seine Antworten klingen ein bisschen wie: ‘Lasst mich einfach machen – der Rest hat keine Ahnung!' Und dann diese Apathie auf der Bank, vor allem gegen Spanien!

“Aber das Vertrauen der Fans ist verloren gegangen, und ich glaube, der DFB unterschätzt das. Ich würde mir wünschen, dass Joachim Löw wieder in die Spur kommt – für ihn und für den deutschen Fußball.”

 

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