Die 5 Favoriten, um Lampard als nächsten Chelsea-Trainer zu ersetzen

Inmitten von Gerüchten um Lampards Zukunft schauen wir uns die fünf Favoriten an, die nächster Chelsea Trainer werden könnten.

Die 1:3-Niederlage gegen Manchester City am Sonntag war Chelseas vierte in sechs Spielen und ließ den Verein auf dem achten Platz der Premier League zurück.

Dieser jüngste Rückschlag hat angeblich Lampards Zukunft in Gefahr gebracht. Der Vorstand des Klubs denkt angeblich über Alternativen” nach, da der Trainer nicht in der Lage ist, das Beste aus den Sommerverpflichtungen Timo Werner und Kai Havertz, die zusammen 133 Millionen Euro gekostet haben, herauszuholen und die Spannungen mit einigen Spielern wachsen.

Lampard ist nun der Favorit auf den zweiten Premier-League-Trainer, der nach Slaven Bilic von West Brom seinen Posten verlässt.

Schauen wir uns also ohne Umschweife die fünf führenden Kandidaten an, die Chelsea auf dem Radar haben könnte.

Thomas Tuchel

Der 47-Jährige ist wesentlich erfahrener als Lampard, hat als Manager sowohl in Deutschland als auch in Frankreich Erfolge gefeiert, ist sofort verfügbar und hat angeblich bereits ein Auge auf die Premier League geworfen.

Thomas Tuchel
Thomas Tuchel

Tuchel ist ein bekannter Workaholic und ein fähiger Trainer, der alles aus seinen Kadern herausholen konnte. Er führte Paris Saint-Germain in der vergangenen Saison sogar zum ersten Mal ins Champions-League-Finale und holte das Quadrupel im eigenen Land.

Die Pariser haben ihn zwar vor kurzem aufgrund eines unguten Verhältnisses zum Vorstand entlassen, aber Tuchel wird wahrscheinlich nicht lange arbeitslos sein.

Lucien Favre

Dies ist bestenfalls eine Außenseiterwette – aber man soll ja nie nie sagen, oder?

Favre wurde, wie Tuchel, letzten Monat nach einem enttäuschenden Saisonstart bei Borussia Dortmund entlassen. Der Schweizer hat noch nie in England trainiert, da er den Großteil seiner Karriere in Deutschland verbracht hat. Aber sein Verständnis für deutsche Spieler und sein exzellenter Ruf, junge Talente zu fördern, könnten ihn in Betracht ziehen.

Lucien Favre
Lucien Favre

Massimiliano Allegri

Der ehemalige Juventus-Boss ist seit eineinhalb Jahren arbeitslos. Allerdings hat er kürzlich den Wunsch geäußert, einen Premier-League-Klub zu trainieren, was zu Gerüchten führte, die ihn mit Arsenal und Manchester United in Verbindung brachten.

Allegri hat auch als Manager eine große Erfolgsbilanz. Der 53-Jährige hat mit Juventus und dem AC Mailand die Meisterschaft gewonnen, unzählige nationale Pokale geholt und zweimal das Finale der Champions League erreicht.

Aber Allegri ist außerhalb Italiens unerprobt, was ihn für Chelsea oder andere englische Topklubs zu einem Glücksspiel macht.

Julian Nagelsmann

Wenn Chelsea eine schnelle Lösung für Werners Torflaute sucht, könnte der Ex-Leipzig-Boss des Stürmers die Antwort sein? Mit Fernando Torres und Rafael Benitez hat man 2012 eine ähnliche Taktik versucht, die aber nicht den gewünschten Erfolg brachte.

Julian Nagelsmann
Julian Nagelsmann / Vitalii Vitleo @ Stockfoto-Nummer: 1251003406

Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Nagelsmann, ähnlich wie Favre, bald der nächste Chelsea-Trainer wird. So beeindruckend der 33-Jährige auch ist, er scheint vorerst in der Bundesliga sesshaft zu werden.

Obwohl Nagelsmann mit Werner über die Premier League gesprochen hat und kürzlich einen Wechsel nach England nicht ausschließen wollte.

Brendan Rodgers

Der Favorit wäre im Moment wohl Rodgers.

Der Trainer von Leicester City ist das Komplettpaket in Sachen Premier-League-Erfahrung, Fußballstil und der Fähigkeit, alles aus seinen Spielern herauszuholen. Er arbeitete auch als Jugendtrainer bei Chelsea unter Jose Mourinho.

Das Einzige, was in Rodgers' Lebenslauf noch fehlt, ist Silber. Er genoss eine trophäenreiche Zeit bei den schottischen Giganten Celtic zwischen 2016 und 2019, aber er war bisher nicht in der Lage, in England zu liefern. Obwohl er Liverpool in der Saison 2013/14 bis auf zwei Punkte an den Meistertitel heranbrachte.

Laut The Athletic hat Rodgers jedoch “die Chelsea-Hierarchie verärgert”. Er soll gesagt haben, dass er jetzt bei einem großen Verein sei, nachdem er 2014 zu Liverpool kam.

 

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